Arándanos verwenden
Arándanos sind spanische Heidelbeeren. Frische Ware kann saisonal bei regionalen Erzeugern oder in gut sortierten spanischen Feinkostläden erhältlich sein; tiefgekühlte Heidelbeeren aus dem Supermarkt eignen sich ebenfalls.
Asturische Fruchtmarmelade
Fruchtig-säuerliche Heidelbeermarmelade aus Asturien mit Zucker und Zitronensaft, offen eingekocht und nur teilweise zerdrückt. Sie bleibt streichfähig und kann kleine Fruchtstücke behalten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
In Asturien gehören Arándanos, also Heidelbeeren, zu den Früchten, die regional angebaut und zu süßen Aufstrichen verarbeitet werden. Diese Mermelada wird weich gekocht und nur teilweise zerdrückt, sodass sie streichfähig bleibt und kleine Fruchtstücke behalten kann. Zu Käsekuchen, Frixuelos oder geröstetem Brot passt sie besonders gut.
Dunkelviolette, glänzende Marmelade mit intensivem Heidelbeeraroma, fruchtiger Säure und einer weich-streichfähigen Konsistenz. Je nach Zerdrückgrad bleiben kleine Beerenstücke erhalten.
Schritt für Schritt
Arándanos verlesen, beschädigte Beeren entfernen und kurz kalt abspülen. Gut abtropfen lassen. Bei Tiefkühlware die Beeren vollständig auftauen lassen; den dabei austretenden Saft mitverwenden.
Beeren, Zucker und Zitronensaft in den breiten Topf geben und 10 Minuten stehen lassen, damit Saft austritt und der Zucker sich anfeuchtet.
Bei mittlerer bis mittelhoher Hitze unter Rühren aufkochen. Sobald die Mischung sprudelnd kocht, die Hitze reduzieren und 25–30 Minuten offen sanft weiterkochen. Regelmäßig umrühren, damit nichts ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Masse kocht sanft, wird sichtbar dicker und setzt am Topfboden nicht an.
Wichtig: Heiße Fruchtmasse kann spritzen; beim Rühren vorsichtig arbeiten.
Die Beeren nach etwa 15 Minuten mit dem Kartoffelstampfer teilweise zerdrücken. Für eine glattere Mermelada kurz mit dem Stabmixer pürieren; ein paar Fruchtstücke dürfen bleiben.
Daran erkennst du es: Die gewünschte Stückigkeit ist erreicht, während die Masse weiterhin dickflüssig bleibt.
Wichtig: Beim Pürieren in der heißen Masse Spritzschutz und vorsichtige, kurze Bewegungen verwenden.
Gegen Ende die Temperatur prüfen. Bei 105 °C ist die Masse in der Regel ausreichend eingekocht. Ohne Thermometer einen Tropfen auf einen kalten Teller geben: Er soll nach kurzer Abkühlung dickflüssig verlaufen, nicht wie Sirup wegfließen.
Daran erkennst du es: Die Masse erreicht etwa 105 °C oder besteht die Kalter-Teller-Probe.
Die heiße Marmelade vorsichtig in zwei saubere, hitzefeste 250-ml-Gläser füllen. Etwas Platz lassen, verschließen und vollständig abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Marmelade ist abgekühlt und sichtbar fester geworden.
Wichtig: Beim Abfüllen vor heißer Marmelade und erhitzten Gläsern schützen.
Gut zu wissen
Arándanos sind spanische Heidelbeeren. Frische Ware kann saisonal bei regionalen Erzeugern oder in gut sortierten spanischen Feinkostläden erhältlich sein; tiefgekühlte Heidelbeeren aus dem Supermarkt eignen sich ebenfalls.
Die Marmelade kann etwas mehr Flüssigkeit enthalten und milder schmecken.
Beeren vollständig auftauen lassen und den austretenden Saft mitverwenden. Falls die Masse zu flüssig bleibt, am Ende einige Minuten länger offen einkochen.
Offen weiterkochen und den Gelierpunkt bei etwa 105 °C oder mit der Kalter-Teller-Probe prüfen.
Die Marmelade zurück in den Topf geben und einige Minuten weiter offen einkochen, anschließend erneut prüfen.
Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren und regelmäßig mit dem Kochlöffel über den Topfboden rühren.
Nicht angebrannte Marmelade vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen und bei niedrigerer Hitze fertig einkochen.
Nur kurz pürieren oder für eine stückige Variante ausschließlich den Kartoffelstampfer verwenden.
Eine besonders glatte Mermelada ohne deutlich erkennbare Beerenstücke.
Eine rustikalere Variante mit deutlich erhaltenen Fruchtstücken.
Die Marmelade vollständig kochen, heiß abfüllen und vollständig abkühlen lassen. Bis zum Servieren gekühlt aufbewahren.
Häufig gefragt
Ja. Tiefgekühlte Heidelbeeren vollständig auftauen und den austretenden Saft mitverwenden. Je nach Wassergehalt kann die Marmelade etwas länger einkochen müssen.
Die Beeren nach etwa 15 Minuten kurz mit dem Stabmixer pürieren. Für eine stückige Konsistenz stattdessen nur teilweise mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken.
Bei etwa 105 °C ist die Masse in der Regel ausreichend eingekocht. Ohne Thermometer sollte ein Tropfen auf einem kalten Teller nach kurzer Abkühlung dickflüssig verlaufen und nicht wie Sirup wegfließen.
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