Escórpora bestellen
Escórpora ist laut Rezept am zuverlässigsten beim Fischhändler auf Vorbestellung erhältlich. Die Filets sollten küchenfertig sein.
Herzhafter Fischpudding aus Katalonien
Herzhafter katalanischer Fischpudding aus sanft gegarter EscórporaRegionale spanische Bezeichnung für den Schwarzen Drachenkopf, als Fischfilet verwendet., konzentriertem Tomaten-Sofregit, Sahne und Ei. Die Masse wird im Wasserbad gegart, gut gekühlt und mit warmer Anis-Fischsauce serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pastís d’escórpora ist eine feine, schnittfeste Fischpudding-Variante mit kräftigem Mittelmeerfisch, Tomaten-Sofregit und einer dezenten Anisnote. Durch das sanfte Garen im Wasserbad bleibt die Masse kompakt, saftig und zart. Serviert wird der gekühlte oder leicht temperierte Pastís mit warmer Fischsauce und Dill.
Glatt, kompakt und schnittfest, dabei saftig und zart. Die Escórpora schmeckt kräftig und maritim, das Tomaten-Sofregit rundet sie herzhaft ab. Butter, Dill und die kleine Menge Anís geben der warmen Sauce ein weiches, leicht süßlich-würziges Aroma.
Schritt für Schritt
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform mit der Butter ausstreichen und gleichmäßig mit den Semmelbröseln ausstreuen. Überschüssige Brösel ausklopfen.
Wasser, die angedrückte Knoblauchzehe und Salz in einem Topf aufkochen. Die Escórpora-Filets einlegen, die Hitze reduzieren und den Fisch etwa 7 Minuten knapp unter dem Siedepunkt garen. 500 ml der Garflüssigkeit auffangen. Den Fisch herausnehmen, vollständig von Haut und Gräten befreien und grob zerteilen.
Daran erkennst du es: Der Fisch ist gegart und lässt sich leicht zerteilen; Haut und Gräten vollständig entfernen.
Wichtig: Den gegarten Fisch sorgfältig auf verbliebene Gräten prüfen.
Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten weich dünsten. Den gehackten Knoblauch 1 Minute mitgaren. Die passierten Tomaten und das Salz hinzufügen und alles 15 bis 20 Minuten einkochen lassen, bis eine dicke, konzentrierte Sauce entsteht. 250 g davon abwiegen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und die Tomatensauce dick und konzentriert, nicht wässrig.
Fisch, 250 g Sofregit, Sahne, Eier, Brandy, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Stabmixer zu einer glatten, dickflüssigen Masse pürieren. Sie soll gießfähig sein, aber nicht wässrig wirken.
Daran erkennst du es: Die Masse ist glatt, dickflüssig und frei von sichtbaren größeren Fischstücken.
Die Fischmasse in die vorbereitete Form füllen und die Form leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, damit größere Luftblasen entweichen. Die Kastenform in ein tiefes Backblech stellen und so viel heißes Wasser angießen, dass die Form etwa bis zur halben Höhe im Wasser steht.
Wichtig: Beim Hantieren mit heißem Wasser die Form sicher einsetzen und das Backblech nicht überfüllen.
Den Pastís im Wasserbad 60 bis 75 Minuten garen. Die Mitte darf beim vorsichtigen Bewegen noch leicht zittern, soll aber nicht mehr flüssig sein. Für eine sichere Garprobe einen Holzspieß in die Mitte stechen: Er soll feucht, aber ohne flüssige Masse herauskommen.
Daran erkennst du es: Die Mitte zittert beim Bewegen noch leicht, ist aber nicht mehr flüssig; der Holzspieß kommt feucht ohne flüssige Masse heraus.
Wichtig: Den Pastís nicht servieren, solange die Mitte noch flüssig ist.
Die Form aus dem Wasserbad nehmen und den Pastís 20 Minuten abkühlen lassen. Danach abdecken und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank durchkühlen. Erst dann vorsichtig stürzen und in Scheiben schneiden. Die Konsistenz soll glatt, kompakt und schnittfest bleiben, dabei aber saftig und zart sein.
Daran erkennst du es: Der Pastís ist vollständig durchgekühlt und lässt sich sauber in Scheiben schneiden.
Wichtig: Den Pastís nach dem kurzen Abkühlen abdecken und durchgehend im Kühlschrank lagern.
Die aufgefangene Fischgarflüssigkeit in einem kleinen Topf auf etwa 100 ml einkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, die Butter stückchenweise einrühren und anschließend die Anisspirituose und den Dill unterheben. Die Sauce warm, nicht kochend, über die gekühlten oder leicht temperierten Scheiben geben.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist deutlich reduziert und die Sauce warm, glatt und nicht kochend.
Gut zu wissen
Escórpora ist laut Rezept am zuverlässigsten beim Fischhändler auf Vorbestellung erhältlich. Die Filets sollten küchenfertig sein.
Anís ist eine spanische Anisspirituose. Die kleine Menge soll die Fischsauce abrunden und nicht den Fischgeschmack überdecken.
Für die Pastís-Masse werden genau 250 g des fertig eingekochten Sofregits verwendet. Der Rest kann nicht automatisch in die Masse eingerechnet werden.
Der Geschmack bleibt kräftig; die Textur kann etwas weicher ausfallen.
Escórpora im gleichen Gewicht durch küchenfertige Rotbarsch- oder Drachenkopf-Filets ersetzen und nach demselben Verfahren garen. Haut und Gräten sorgfältig entfernen.
Das Sofregit so lange reduzieren, bis es dick und konzentriert ist, und anschließend 250 g abwiegen.
Falls die Masse noch nicht im Ofen ist, das Sofregit weiter einkochen und die Masse erneut kurz pürieren.
Die angegebene Ofentemperatur einhalten und die Garprobe ab 60 Minuten prüfen.
Den Pastís vollständig kühlen; eine bereits übergarte, körnige Struktur lässt sich nicht vollständig zurückbilden.
Den Pastís mindestens 4 Stunden abgedeckt kühlen, bevor er gestürzt wird.
Die Masse erneut kühlen und anschließend mit einem glatten, sauberen Messer in vorsichtigen Scheiben schneiden.
Die angegebene kleine Menge verwenden und die Sauce nach dem Einrühren nicht mehr kochen.
Mit etwas zusätzlicher aufgefangener Fischgarflüssigkeit oder Wasser vorsichtig verdünnen und abschmecken.
Durch die gebundene Ei-Sahne-Masse und die schnittfeste Struktur ist nach dem Einfrieren ein Qualitätsverlust bei Textur und Saftigkeit zu erwarten.
Häufig gefragt
Der Pastís selbst wird nach mindestens 4 Stunden Kühlzeit gekühlt oder leicht temperiert in Scheiben serviert. Die Anis-Fischsauce wird separat warm, aber nicht kochend darübergegeben.
Ja. Das Rezept nennt küchenfertige Rotbarsch- oder Drachenkopf-Filets als Ersatz. Der Geschmack bleibt kräftig, die Textur kann etwas weicher ausfallen.
Das Wasserbad sorgt für eine gleichmäßige, sanfte Hitze und unterstützt eine glatte, kompakte, aber zarte Bindung der Fisch-Ei-Masse.
Verwendet wird Anís, eine spanische Anisspirituose. Die kleine Menge wird erst nach dem Reduzieren der Fischgarflüssigkeit in die Sauce eingerührt.
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