Cremiges Eis mit Safran, Eigelb, Vollmilch und nativem Olivenöl extra. Für sechs Portionen; gelingt mit Eismaschine oder durch regelmäßiges Durchrühren im Tiefkühlfach.
Von Spanien auf dem TellerVeröffentlicht am 24. September 2026
Prägende ZutatenfamilieEier, Kräuter und Gewürze, Milchprodukte
Prägende ZubereitungsverfahrenGefrieren, Ziehenlassen und Aufgießen
Geprüfte Rezept-EignungVegetarisch (Ei und Milch möglich)
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Was dieses Rezept zuverlässig macht
Die Safranfäden ziehen in warmer Milch, sodass ihr Aroma gleichmäßig in die Eismasse gelangt.
Eigelb und Zucker verbinden sich mit dem Olivenöl zu einer cremigen Grundlage.
Regelmäßiges Durchrühren ohne Eismaschine hilft, die Bildung großer Eiskristalle zu begrenzen.
Das kurze Temperieren im Kühlschrank erleichtert das Portionieren.
Safran verleiht diesem Eis ein warmes, blumiges Aroma; fruchtiges natives Olivenöl extra sorgt für eine leicht herbe Note. Besonders passend ist Safran aus Jiloca oder Teruel. Ohne Eismaschine wird die Masse während des Gefrierens mehrmals gründlich durchgerührt.
Seidig-cremig und ausgewogen süß, mit warmen, blumigen Safrannoten und einer fruchtigen, leicht herben Olivenölnuance.
Schritt für Schritt
Zubereitung
Safrancreme zubereiten und abkühlen
1
Safran ziehen lassen
Die Vollmilch im Topf erhitzen, bis sie fast kocht. Die Safranfäden hinzufügen, den Topf vom Herd nehmen und die Milch zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen.
10 Minuten
Daran erkennst du es: Die Milch ist heiß, aber nicht sprudelnd gekocht.
2
Eigelb, Zucker und Öl verrühren
Eigelb, Zucker und natives Olivenöl extra in der Rührschüssel mit dem Schneebesen glatt verrühren. Die warme Safranmilch langsam unter ständigem Rühren dazugießen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und gleichmäßig verbunden.
Die Milch langsam zugießen und dabei ununterbrochen rühren.
3
Creme sanft erhitzen
Die Mischung zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren auf 82 bis 84 °C erwärmen. Sie darf nicht kochen. Sobald die Creme leicht andickt und den Löffel überzieht, den Topf vom Herd nehmen.
83 °C
Daran erkennst du es: Die Creme ist leicht angedickt und überzieht den Löffel.
Die angegebene Temperatur ist ein Zielbereich von 82 bis 84 °C.
4
Rasch abkühlen und kalt stellen
Den Topf in eine große Schüssel mit kaltem Wasser und Eis stellen. Die Creme unter Rühren rasch abkühlen lassen und anschließend 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
30 Minuten
Daran erkennst du es: Die Creme ist vor dem Gefrieren gut gekühlt.
Während die Creme im Kühlschrank kühlt, kann die Gefrierform bereitgestellt werden.
Gefrieren und servieren
1
Mit Eismaschine gefrieren
Die kalte Mischung in die Eismaschine geben und je nach Gerät 20 bis 30 Minuten gefrieren lassen. Das weiche Eis in einen verschließbaren, tiefkühlgeeigneten Behälter füllen und 2 Stunden im Tiefkühlfach nachfrieren lassen. Währenddessen lässt sich die Servierausstattung bereitstellen.
2 Std. 30 Min.
Daran erkennst du es: Das Eis ist nach dem Nachfrieren fest genug zum Portionieren.
Die Laufzeit der Eismaschine hängt vom jeweiligen Gerät ab.
2
Ohne Eismaschine gefrieren
Die kalte Mischung in die flache Metallform füllen und 45 Minuten einfrieren. Mit einem stabilen Schneebesen oder einer Gabel gründlich durchrühren. Diesen Vorgang alle 30 bis 40 Minuten insgesamt viermal wiederholen. Anschließend das Eis weitere 2 bis 3 Stunden fest gefrieren lassen.
5 Std. 30 Min.
Daran erkennst du es: Das Eis ist fest und lässt sich portionieren.
Gründliches Durchrühren hilft, möglichst wenige Eiskristalle entstehen zu lassen.
3
Temperieren und servieren
Das Eis vor dem Servieren 10 Minuten im Kühlschrank temperieren lassen. Den Eisportionierer in warmes Wasser tauchen, Kugeln abstechen und das Eis sofort servieren.
10 Minuten
Daran erkennst du es: Das Eis lässt sich gut portionieren und behält seine Form.
Gut zu wissen
Hinweise zum Rezept
Eine Gefriermethode wählen: Verwende entweder die Eismaschine oder die flache Metallform. Die angegebene Gesamtzeit von bis zu etwa 7 Stunden und 15 Minuten orientiert sich an der längeren Zubereitung ohne Eismaschine.
Zutatenwissen
Safran auswählen
Safranfäden, auf Spanisch Azafrán en hebra, gibt es in gut sortierten Gewürzgeschäften, spanischen Feinkostläden und bei Gewürzhändlern. Safran aus Jiloca oder Teruel passt besonders gut; hochwertiger Safran anderer Herkunft funktioniert ebenfalls.
Olivenöl auswählen
Fruchtige Sorten wie Empeltre oder Picual passen gut. Falls sie nicht erhältlich sind, eignet sich ein mild-fruchtiges natives Olivenöl extra.
Sinnvolle Alternativen
Hochwertiger Safran anderer Herkunft
Das Eis bleibt aromatisch, verliert aber den konkreten regionalen Bezug zu Jiloca oder Teruel.
Die Safranfäden wie beschrieben in der warmen Milch ziehen lassen.
Mild-fruchtiges natives Olivenöl extra
Ergibt ebenfalls eine fruchtige Olivennote; die genaue Aromatik hängt von der Ölsorte ab.
Wie das angegebene Olivenöl verwenden.
Typische Fehler und ihre Lösung
Die Creme gerinnt oder wird körnig.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze ständig rühren und die Creme nur auf 82 bis 84 °C erwärmen.
Den Topf sofort vom Herd nehmen. Ist die Masse bereits deutlich geronnen, lässt sich die ursprüngliche glatte Konsistenz möglicherweise nicht wiederherstellen.
Das Eis wird grobkristallin.
Die Masse nach der ersten Gefrierphase und anschließend alle 30 bis 40 Minuten gründlich durchrühren.
Servieren und kombinieren
Sofort nach dem Temperieren servieren: Nach 10 Minuten im Kühlschrank mit einem warmen Eisportionierer Kugeln abstechen und sofort servieren.
Planen und Reste genießen
Aufbewahren
Für die in der Anleitung vorgesehene Nachfrierzeit in einen verschließbaren, tiefkühlgeeigneten Behälter füllen.
Allergene und Nährwerte
Milch: enthält · Vollmilch ist eine Zutat.
Ei: enthält · Eigelb ist eine Zutat.
Häufig gefragt
Fragen zum Rezept
Kann ich das Eis ohne Eismaschine zubereiten?
Ja. Die kalte Mischung in eine flache Metallform füllen, zunächst 45 Minuten einfrieren und dann insgesamt viermal im Abstand von 30 bis 40 Minuten gründlich durchrühren. Anschließend weitere 2 bis 3 Stunden fest gefrieren lassen.
Muss der Safran aus Jiloca oder Teruel stammen?
Nein. Safran anderer Herkunft funktioniert ebenfalls; mit Safran aus Jiloca oder Teruel bleibt der konkrete regionale Bezug erhalten.
Woran erkenne ich, dass die Creme fertig ist?
Sie ist auf 82 bis 84 °C erwärmt, leicht angedickt und überzieht den Löffel. Sie darf dabei nicht kochen.
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