Fond oder Gemüsebrühe
Fischfond ergibt eine deutlich fischigere, tiefere Sauce. Gemüsebrühe hält die Zubereitung pflanzlich und lässt die Tomaten-Paprika-Basis stärker hervortreten.
Warme Tomatensauce
Warme, fein pürierte Sauce aus Tomaten, roter Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Weißwein und Pinienkernen aus der Región de Murcia.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Salsa murciana ist eine warme Sauce aus der Región de Murcia. Ein langsam gegartes Sofrito aus Tomaten, Paprika, Zwiebel und Knoblauch bildet ihre Grundlage; Weißwein sorgt für Frische, geröstete PinienkerneGeschälte Samen von Kiefern mit mildem, leicht harzigem Nussaroma. für einen leicht nussigen Körper. Besonders gut passt sie zu gebratenem Fisch, aber auch zu gegrilltem Gemüse und Reisgerichten.
Die Sauce ist warm, samtig und leuchtend rot. Sie schmeckt fruchtig und mild würzig, mit frischer Weinnote, sanfter Knoblaucharomatik und einem zurückhaltenden nussigen Abgang.
Schritt für Schritt
Tomaten kreuzweise einritzen, 30 Sekunden mit kochendem Wasser übergießen, kalt abschrecken, häuten und grob würfeln. Paprika, Zwiebel und Knoblauch klein schneiden.
Daran erkennst du es: Die Tomaten lassen sich nach dem Abschrecken leicht häuten.
Wichtig: Beim Übergießen mit kochendem Wasser vorsichtig arbeiten.
Die Pinienkerne in einem trockenen Topf bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten goldgelb rösten. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Pinienkerne sind goldgelb und duften nussig.
Das Olivenöl im Topf erhitzen. Zwiebel und Paprika mit einer Prise des abgemessenen Salzes 8 Minuten bei mittlerer Hitze weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Paprika sind weich, aber nur leicht gefärbt.
Knoblauch und Paprikapulver einrühren und 30 Sekunden mitgaren. Die Tomaten hinzufügen, mit dem restlichen abgemessenen Salz würzen und 15 Minuten offen köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich und die Flüssigkeit ist leicht eingedickt.
Wichtig: Beim Umrühren auf spritzende heiße Sauce achten.
Den Weißwein angießen und 3 Minuten einkochen lassen. Fond oder Gemüsebrühe dazugießen und weitere 5 Minuten sanft köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Wein ist deutlich reduziert und die Sauce bleibt sanft in Bewegung.
Wichtig: Die Flüssigkeit vorsichtig angießen, da der Topf heiß ist.
Die gerösteten Pinienkerne in die Sauce geben und alles mit dem Stabmixer fein pürieren. Für eine besonders glatte Konsistenz die Sauce durch ein feines Sieb streichen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist gleichmäßig fein püriert und frei von größeren Stückchen.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit vorsichtig pürieren und den Topf standsicher aufstellen.
Die Sauce noch 5 Minuten bei niedriger Hitze eindicken lassen. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken und warm servieren. Sie passt besonders gut zu gebratenem Fisch, gegrilltem Gemüse oder Reis.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist warm, leicht eingedickt und haftet dünn am Löffel.
Gut zu wissen
Fischfond ergibt eine deutlich fischigere, tiefere Sauce. Gemüsebrühe hält die Zubereitung pflanzlich und lässt die Tomaten-Paprika-Basis stärker hervortreten.
Die Pinienkerne werden im trockenen Topf schnell dunkel. Goldgelb geröstet bringen sie Aroma, ohne bitter zu werden.
Die Sauce wird pflanzlich und etwas milder im Geschmack.
Den Fischfond im gleichen Volumen durch Gemüsebrühe ersetzen.
Bei mittlerer Hitze rösten und den Topf nach 2 Minuten regelmäßig kontrollieren.
Bei deutlicher Bitterkeit die Pinienkerne ersetzen und die Sauce ohne sie pürieren.
Bei mittlerer Hitze weich dünsten und bei Bedarf die Hitze reduzieren.
Mit den Tomaten und der Flüssigkeit fortfahren; die zusätzliche Säure und Flüssigkeit mildern die Röstnoten teilweise.
Die Tomaten offen köcheln und die fertige Sauce nochmals eindicken lassen.
Die Sauce länger bei niedriger Hitze einkochen lassen.
Häufig gefragt
Ja. Die im Rezept vorgesehene Alternative ist 120 ml Gemüsebrühe. Dadurch wird die Sauce pflanzlich und etwas milder.
Die Sauce zunächst mit dem Stabmixer fein pürieren und anschließend durch ein feines Sieb streichen.
Sie wird warm serviert und passt besonders gut zu gebratenem Fisch, gegrilltem Gemüse oder Reis.
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