Hühnerleber einkaufen
Hühnerleber ist meist an der Fleischtheke oder beim Geflügelmetzger erhältlich. Sie gibt der Masse eine kräftigere Würze und eine saftige Textur.
Albóndigas, valencianische Art
Saftige valencianische Albóndigas aus gemischtem Hackfleisch und fein gehackter Hühnerleber werden mit eingeweichtem Brot, Ei, Pinienkernen und Gewürzen gebunden, angebraten und in einer sämigen Tomatensauce fertig geschmort.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Albóndigas para paella valenciana gehören zu den regionalen Fleischbällchen-Varianten rund um die Comunitat Valenciana. Brot, Ei, Petersilie, PinienkerneGeschälte Samen von Kiefern mit mildem, leicht harzigem Nussaroma. und eine Spur Zimt geben der Fleischmasse Bindung und ein charakteristisches Aroma. Hier werden die Bällchen als eigene Portion in Tomatensauce serviert.
Die Albóndigas sind außen goldbraun, innen saftig und würzig. Die Tomatensauce ist weich, leicht eingedickt und herzhaft; Pinienkerne, Petersilie und Zimt sorgen für warme, nussige und kräuterige Akzente.
Schritt für Schritt
Das altbackene Weißbrot in der Milch 5 Minuten einweichen. Anschließend gut ausdrücken und zerzupfen.
Daran erkennst du es: Das Brot ist weich und vollständig durchfeuchtet.
Hackfleisch, Hühnerleber, eingeweichtes Brot, Ei, Knoblauch, Petersilie, Pinienkerne, Zimt, Pfeffer und Salz in der Schüssel gründlich vermengen, bis eine formbare Masse entsteht. Die Masse 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gleichmäßig vermischt und lässt sich formen.
Wichtig: Rohes Hackfleisch und rohe Hühnerleber getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten.
Mit leicht angefeuchteten Händen 16–18 gleich große Bällchen von jeweils etwa 35–40 g formen. Die Albóndigas dünn im Mehl wenden und überschüssiges Mehl abschütteln.
Daran erkennst du es: Alle Bällchen sind ähnlich groß und gleichmäßig mehliert.
Das Olivenöl in der großen tiefen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Albóndigas portionsweise 6–8 Minuten rundum anbraten, bis sie goldbraun sind. Sie müssen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig durchgegart sein. Herausnehmen und kurz auf dem Teller beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundum goldbraun; das Innere darf vor dem Schmoren noch nicht vollständig gar sein.
Wichtig: Nach dem Anbraten die Bällchen nicht als verzehrfertig behandeln; sie werden anschließend vollständig durchgegart.
Bis auf etwa 2 EL das Öl aus der Pfanne nehmen. Die Zwiebel darin 5 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und 30 Sekunden mitdünsten.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und der Knoblauch duftet, ohne dunkel zu werden.
Geriebene oder stückige Tomaten, Salz und Pfeffer einrühren. Die Sauce 10 Minuten offen köcheln lassen, bis sie leicht eingedickt ist.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist leicht eingedickt und läuft nicht mehr wässrig vom Kochlöffel.
Wasser oder Brühe angießen und die Albóndigas wieder in die Pfanne legen. Die Pfanne halb abdecken und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze 12–15 Minuten sanft schmoren lassen. Die Bällchen dabei einmal vorsichtig wenden. Währenddessen kann die Sauce ungestört eindicken. Die Albóndigas sind fertig, wenn sie innen vollständig durchgegart und die Sauce sämig ist.
Daran erkennst du es: Die Albóndigas sind innen vollständig durchgegart; die Sauce ist sämig.
Wichtig: Hackfleisch und Hühnerleber müssen vor dem Servieren vollständig durchgegart sein.
Gut zu wissen
Hühnerleber ist meist an der Fleischtheke oder beim Geflügelmetzger erhältlich. Sie gibt der Masse eine kräftigere Würze und eine saftige Textur.
Die Pinienkerne werden direkt in die Fleischmasse eingearbeitet und geben den Albóndigas kleine nussige Akzente.
Für die Sauce können reife geriebene Tomaten oder stückige Tomaten aus der Dose verwendet werden.
Die Albóndigas schmecken milder und verlieren etwas von ihrer kräftigen, saftigen Lebernote.
Wenn keine Hühnerleber erhältlich ist, 100 g zusätzliches gemischtes Hackfleisch verwenden und wie die übrige Fleischmasse einarbeiten.
Das eingeweichte Brot gründlich ausdrücken und die gemischte Masse 10 Minuten ruhen lassen.
Etwas von der vorgesehenen Mehlmenge dünn zum Wenden verwenden und die Bällchen vorsichtig formen.
Die Bällchen portionsweise anbraten und zwischen den Bällchen etwas Platz lassen.
Die bereits angebratenen Bällchen herausnehmen und die nächste Charge separat bräunen.
Gleich große Bällchen formen und sie 12–15 Minuten sanft in der Sauce schmoren lassen.
Die Bällchen bei niedriger bis mittlerer Hitze einige Minuten länger in der Sauce garen.
Die Albóndigas werden mit zusätzlichem gemischtem Hackfleisch zubereitet und schmecken dadurch milder.
Häufig gefragt
Wenn du keine Hühnerleber findest, kannst du 100 g zusätzliches gemischtes Hackfleisch verwenden. Der Geschmack wird dann milder.
Ja. Im Rezept sind reife geriebene Tomaten oder stückige Tomaten aus der Dose vorgesehen.
Nein. Beim Anbraten sollen sie nur rundum goldbraun werden. Vollständig durchgegart werden sie anschließend 12–15 Minuten in der Tomatensauce.
Sie können mit Brot oder ganz pur als eigene Portion in Tomatensauce serviert werden.
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