Mildes Öl verwenden
Ein mildes Olivenöl unterstützt die zarte Süße und das Zitronenaroma, ohne den Geschmack des Gebäcks zu dominieren.
Spanienweit verbreitete Küche
Zarte spanische Magdalenas mit mildem Olivenöl, ZitronenschaleDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. und goldener Haube. Der kalt ruhende Rührteig wird zunächst bei 220 °C angebacken und anschließend bei 200 °C fertig gebacken.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese kleinen spanischen Küchlein verbinden eine luftige Eiermasse mit dem frischen Aroma fein abgeriebener Zitronenschale und der milden Fruchtigkeit von Olivenöl. Durch die Ruhezeit im Kühlschrank und den zweistufigen Backvorgang entstehen eine zarte Krume und eine charakteristische goldene Haube. Die Magdalenas werden einzeln im Papierförmchen serviert und passen zu Kaffee oder Tee.
Innen weich, feinporig und zart, außen goldbraun mit leicht knuspriger Oberfläche. Die Magdalenas duften nach frischer Zitrone und mildem Olivenöl und schmecken ausgewogen süß mit einem frischen Zitrusaroma.
Schritt für Schritt
Eier und 180 g Zucker in einer großen Rührschüssel mit dem Schneebesen oder Handrührgerät mehrere Minuten schlagen, bis die Masse deutlich heller ist und sich ihr Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Daran erkennst du es: Die Masse ist hell, luftig und deutlich voluminöser.
Das Olivenöl langsam unter ständigem Rühren in die aufgeschlagene Eier-Zucker-Masse einarbeiten.
Daran erkennst du es: Das Öl ist gleichmäßig eingearbeitet und die Masse bleibt glatt.
Die Milch dazugießen und nur so lange rühren, bis sie gleichmäßig verteilt ist.
Daran erkennst du es: Keine sichtbaren Milchspuren bleiben zurück.
Mehl und Backpulver mischen, durch das Sieb geben und mit dem Teigschaber vorsichtig unterheben. Nur so lange arbeiten, bis keine trockenen Mehlstellen mehr sichtbar sind.
Daran erkennst du es: Der Teig ist gerade eben glatt, ohne sichtbare trockene Mehlstellen.
Die Zitronenschale unterheben. Die Schüssel abdecken und den Teig mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist vollständig gekühlt und bleibt beim Herausnehmen dickflüssig.
Wichtig: Den Teig bis zum Backen gekühlt halten.
Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Papierförmchen in die Mulden des Muffinblechs setzen. Den kalten Teig kurz durchrühren, die Förmchen bis etwa drei Viertel ihrer Höhe füllen und mit dem restlichen Zucker bestreuen.
Daran erkennst du es: Die Förmchen sind gleichmäßig zu etwa drei Vierteln gefüllt.
Wichtig: Beim Einsetzen des Blechs und beim Umgang mit dem vorgeheizten Ofen hitzebeständige Handschuhe verwenden.
Das Blech in den Ofen schieben, die Temperatur sofort auf 200 °C senken und die Magdalenas 14–16 Minuten backen. Die Ofentür während der ersten 10 Minuten nicht öffnen. Die Magdalenas sind fertig, wenn sie goldbraun sind und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
Daran erkennst du es: Goldbraune Oberfläche und ein sauber herauskommendes Holzstäbchen.
Wichtig: Das heiße Blech vorsichtig aus dem Ofen nehmen.
Die Magdalenas 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, anschließend vorsichtig herausheben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Gebäcke sind vollständig ausgekühlt und lassen sich ohne Einreißen aus den Förmchen lösen.
Wichtig: Die Magdalenas vor dem Servieren ausreichend abkühlen lassen.
Gut zu wissen
Ein mildes Olivenöl unterstützt die zarte Süße und das Zitronenaroma, ohne den Geschmack des Gebäcks zu dominieren.
Die Zitrone vor dem Abreiben reinigen und nur die gelbe äußere Schicht verwenden. Die weiße Schicht darunter kann bitter schmecken.
Die Milch kann direkt aus dem Kühlschrank kommen; sie wird nur kurz in den Teig eingerührt.
Je nach Produkt kann das Aroma etwas nussiger oder neutraler werden; die Krume bleibt grundsätzlich ähnlich.
Die Vollmilch im gleichen Volumen durch einen ungesüßten Pflanzendrink ersetzen. Keine gesüßte oder stark aromatisierte Variante verwenden.
Das Gebäck schmeckt deutlich milder und süßer nach Zitrusfrucht.
Die Zitronenschale durch fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Orange ersetzen.
Die Magdalenas können etwas nussiger schmecken und geringfügig dichter werden.
Das Weizenmehl im gleichen Gewicht durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen und den Teig nach dem Unterheben nicht länger als nötig rühren.
Mehl und Backpulver nur bis zum Verschwinden trockener Stellen unterheben.
Das Gebäck lässt sich nicht vollständig retten; beim nächsten Mal den Teig früher stoppen.
Die Schüssel abdecken und die vollständige Mindest-Ruhezeit einhalten.
Wenn der Teig noch nicht gebacken ist, ihn nachträglich kühlen und erst danach portionieren.
Die Tür während der ersten 10 Minuten geschlossen halten und erst danach die Bräunung prüfen.
Die bereits abgesunkene Form lässt sich während des Backens nicht zuverlässig korrigieren.
Die Förmchen gleichmäßig bis etwa drei Viertel ihrer Höhe füllen.
Übergelaufene Ränder nach dem Abkühlen vorsichtig abschneiden.
Eine intensivere Zitronennote für alle, die das Gebäck besonders frisch und zitrisch mögen.
Die Zitronenschale wird durch Orangenschale ersetzt und ergibt ein milderes, süßeres Zitrusaroma.
Ein Teil des Weizenmehls wird durch fein gemahlene Mandeln ersetzt. Die Krume wird aromatischer und etwas saftiger.
Vollständig ausgekühlte Magdalenas in einer gut verschließbaren Dose bei Raumtemperatur aufbewahren. Für längere Aufbewahrung können sie gekühlt werden; vor dem Servieren auf Raumtemperatur bringen.
Nur vollständig ausgekühlt und trocken verpacken, damit sich möglichst wenig Kondenswasser bildet.
Einfrieren ist für dieses Rezept nicht vorgesehen; die zarte Krume kann nach dem Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Die Kaltruhe kühlt und stabilisiert den Rührteig. Zusammen mit dem Backen bei zunächst 220 °C unterstützt sie die typische Haubenbildung und eine zarte Krume.
Am besten eignet sich ein mildes Olivenöl, das die Zitronenschale ergänzt, ohne das süße Gebäck geschmacklich zu dominieren.
Das ist nicht empfehlenswert, weil die Papierförmchen ohne Halt seitlich auseinanderlaufen können. Ein Muffinblech unterstützt die Form und das gleichmäßige Aufgehen.
Die Oberfläche sollte goldbraun sein. Zusätzlich sollte ein Holzstäbchen aus der Mitte sauber herauskommen.
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