Butter abkühlen lassen
Die geschmolzene Butter vor dem Vermengen abkühlen lassen, damit das Eigelb nicht durch die Restwärme stockt.
Fruta de sartén aus Asturien
Frittierte asturische Teigtaschen mit weicher Vanillecremefüllung, die warm in Zucker gewendet werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Teresitas de crema sind kleine asturische Fruta de sartén: dünn ausgerollte Butter-Weißwein-Teigtaschen mit einer dick gekochten Crema-pastelera-Füllung. Nach dem Frittieren werden sie noch warm in Zucker gewendet.
Außen goldbraun, fein knusprig und leicht buttrig; innen weich, cremig und vanillig. Der Zucker sorgt für eine schlicht süße, leicht raschelnde Oberfläche.
Schritt für Schritt
Milch, Ei, Maisstärke und Zucker in einem kleinen Topf gründlich verrühren, solange die Milch noch kalt ist. Die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen, bis sie deutlich andickt und einmal kurz aufwallt.
Daran erkennst du es: Die Creme ist deutlich angedickt und einmal kurz aufgewallt.
Wichtig: Während des Erwärmens ständig rühren, damit die Creme nicht am Topfboden ansetzt.
Den Topf vom Herd nehmen, den Vanilleextrakt einrühren und die Creme in eine flache Schale füllen. Die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 45 Minuten abkühlen lassen. Danach bis zur Verwendung kalt stellen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist abgekühlt und vor dem Füllen wieder glatt rührbar.
Geschmolzene, abgekühlte Butter, Weißwein, Eigelb und Salz in einer Schüssel verrühren. Weizenmehl mit dem Backpulver mischen, nach und nach hinzufügen und alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich und zusammenhängend.
Den Teig abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Währenddessen die kalte Creme kurz glatt rühren, damit sie sich später leichter portionieren lässt.
Daran erkennst du es: Der Teig ist entspannt und lässt sich anschließend dünn ausrollen.
Den Teig mit dem Rollmehl dünn auf etwa 2 bis 3 mm ausrollen. Mit einem Teigschneider oder Messer 16 Quadrate von ungefähr 10 cm Kantenlänge schneiden.
Daran erkennst du es: Die Teigquadrate sind gleichmäßig dünn und möglichst gleich groß.
Auf jedes Teigquadrat etwa einen Esslöffel Creme geben und rund 1,5 cm Rand frei lassen. Den Rand mit wenig Wasser bestreichen, das Quadrat über der Mitte zu einer rechteckigen Tasche zusammenklappen und die Ränder zuerst mit den Fingern, dann mit einer Gabel fest andrücken.
Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum fest verschlossen und die Creme tritt nicht aus.
Das Öl in einer tiefen Pfanne oder einem breiten Topf auf etwa 170 °C erhitzen. Die Teresitas portionsweise hineingeben und pro Seite etwa 1½ bis 2 Minuten goldbraun frittieren. Während des Frittierens gleichzeitig die nächste Charge nur so weit vorbereiten, dass die Teigtaschen nicht lange offen liegen.
Daran erkennst du es: Die Teigtaschen sind auf beiden Seiten gleichmäßig goldbraun und knusprig.
Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben. Die Teresitas langsam einlegen und das Öl nicht unbeaufsichtigt lassen.
Die fertigen Teresitas mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm rundum im Zucker wenden. Vor dem Servieren einige Minuten abkühlen lassen, damit die Creme nicht zu heiß ist.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht glänzend vom Zucker und die Füllung ist warm, aber nicht mehr zu heiß zum Servieren.
Wichtig: Die heiße Cremefüllung vor dem Essen kurz abkühlen lassen.
Gut zu wissen
Die geschmolzene Butter vor dem Vermengen abkühlen lassen, damit das Eigelb nicht durch die Restwärme stockt.
Maisstärke löst sich in der kalten Milch gleichmäßiger und bindet beim Erwärmen ohne unnötige Klümpchen.
Das Mehl für den Teig und das separat abgemessene Rollmehl gehören zu unterschiedlichen Arbeitsschritten und sollten nicht vermischt werden.
Der Teig wird etwas weniger buttrig im Aroma, kann aber ähnlich formbar bleiben.
Die Margarine wie die Butter schmelzen und vor dem Vermengen abkühlen lassen.
Die Weinnote entfällt und der Teig schmeckt etwas neutraler.
Die Flüssigkeit in derselben Gesamtmenge verwenden und den Zitronensaft sparsam dosieren.
Die Creme kann etwas weniger vollmundig werden; ein ungesüßter, neutraler Pflanzendrink passt am besten.
Den Pflanzendrink wie die Milch verwenden und die Creme ausreichend andicken lassen.
Die Creme kann etwas glatter und gelartiger wirken.
Die Kartoffelstärke in der kalten Milch gründlich verrühren und anschließend wie angegeben erhitzen.
Alle Zutaten vor dem Erhitzen gründlich verrühren und während des Andickens kontinuierlich rühren.
Die heiße Creme durch ein feines Sieb streichen und anschließend wieder abkühlen lassen.
Die Ruhezeit einhalten und eine gleichmäßige Dicke von etwa 2 bis 3 mm anstreben.
Den Teig kurz ruhen lassen und beschädigte Stellen mit einem kleinen Stück Teig ausbessern.
Etwa 1,5 cm Rand frei lassen, nur wenig Wasser verwenden und die Kanten mit den Fingern und einer Gabel verschließen.
Bereits geöffnete Teigtaschen vorsichtig herausnehmen; die übrigen vor dem Frittieren nochmals verschließen.
Die Öltemperatur ungefähr bei 170 °C halten und portionsweise arbeiten.
Die Hitze reduzieren und die nächste Charge erst einlegen, wenn sich das Öl stabilisiert hat.
Kurz abtropfen lassen und noch warm im Zucker wenden.
Die Oberfläche sparsam mit etwas Wasser befeuchten und erneut zuckern; die Textur wird dadurch etwas anders.
Eine frische Variante mit Zitronenaroma statt Vanille.
Die warmen Teresitas werden in einer Mischung aus Zucker und etwas Zimt gewendet.
Der Weißwein wird durch Wasser mit wenig Zitronensaft ersetzt.
Die knusprige Teighülle und die Cremefüllung können durch Einfrieren und Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Teresitas de crema sind kleine frittierte Teigtaschen mit einer süßen Crema-pastelera-Füllung, die nach dem Frittieren in Zucker gewendet werden.
Diese Variante wird mit einer dick gekochten Vanillecreme aus Milch, Ei, Maisstärke, Zucker und Vanilleextrakt gefüllt.
Die abgekühlte Creme ist fester, lässt sich besser portionieren und läuft beim Verschließen der Teigtaschen weniger leicht aus.
Das Öl wird auf etwa 170 °C erhitzt. Die Teresitas werden portionsweise frittiert, bis sie pro Seite goldbraun sind.
Nach dem kurzen Abtropfen auf Küchenpapier werden sie noch warm rundum im Zucker gewendet.
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