Teresitas de crema

Fruta de sartén aus Asturien

Frittierte asturische Teigtaschen mit weicher Vanillecremefüllung, die warm in Zucker gewendet werden.

Zum Rezept
Teresitas de crema – Asturiens frittierte Cremeteigtaschen
Vorbereitung 60 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 75 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 30 Min.
Menge Teresitas
Gerichtsform und Gerichtsart Klöße und Teigtaschen, Süße Teiggebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Mais, Milchprodukte, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Frittieren
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Anlasskontext Feierlicher Anlass, Ritueller oder religiöser Anlass

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der weiche Teig lässt sich dünn ausrollen und bildet eine zarte, knusprige Hülle.
  • Die mit Maisstärke gebundene Vanillecreme bleibt nach dem Abkühlen stabil und lässt sich sauber einfüllen.
  • Das portionsweise Frittieren bei etwa 170 °C sorgt für eine gleichmäßige goldbraune Oberfläche.
  • Der Zucker haftet besonders gut an den noch warmen Teresitas.

Teresitas de crema sind kleine asturische Fruta de sartén: dünn ausgerollte Butter-Weißwein-Teigtaschen mit einer dick gekochten Crema-pastelera-Füllung. Nach dem Frittieren werden sie noch warm in Zucker gewendet.

Außen goldbraun, fein knusprig und leicht buttrig; innen weich, cremig und vanillig. Der Zucker sorgt für eine schlicht süße, leicht raschelnde Oberfläche.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Crema pastelera zubereiten

  1. Creme andicken

    Milch, Ei, Maisstärke und Zucker in einem kleinen Topf gründlich verrühren, solange die Milch noch kalt ist. Die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen, bis sie deutlich andickt und einmal kurz aufwallt.

    Daran erkennst du es: Die Creme ist deutlich angedickt und einmal kurz aufgewallt.

    • Die Maisstärke zuerst gründlich in der kalten Milch verteilen, damit möglichst keine Klümpchen entstehen.

    Wichtig: Während des Erwärmens ständig rühren, damit die Creme nicht am Topfboden ansetzt.

  2. Creme abkühlen

    Den Topf vom Herd nehmen, den Vanilleextrakt einrühren und die Creme in eine flache Schale füllen. Die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 45 Minuten abkühlen lassen. Danach bis zur Verwendung kalt stellen.

    45 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Creme ist abgekühlt und vor dem Füllen wieder glatt rührbar.

    • Die Folie direkt auf die Creme legen, damit sich möglichst keine Haut bildet.

Teig zubereiten und Teigtaschen formen

  1. Teig verkneten

    Geschmolzene, abgekühlte Butter, Weißwein, Eigelb und Salz in einer Schüssel verrühren. Weizenmehl mit dem Backpulver mischen, nach und nach hinzufügen und alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich und zusammenhängend.

    • Das Mehl portionsweise einarbeiten und den Teig nicht unnötig lange kneten.
  2. Teig ruhen lassen

    Den Teig abdecken und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Währenddessen die kalte Creme kurz glatt rühren, damit sie sich später leichter portionieren lässt.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist entspannt und lässt sich anschließend dünn ausrollen.

    • Die Creme nur kurz glattrühren, damit sie ihre feste Füllkonsistenz behält.
  3. Teig ausrollen und schneiden

    Den Teig mit dem Rollmehl dünn auf etwa 2 bis 3 mm ausrollen. Mit einem Teigschneider oder Messer 16 Quadrate von ungefähr 10 cm Kantenlänge schneiden.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Teigquadrate sind gleichmäßig dünn und möglichst gleich groß.

    • Die Teigstücke bis zum Füllen abdecken, damit sie an der Oberfläche nicht austrocknen.
  4. Füllen und verschließen

    Auf jedes Teigquadrat etwa einen Esslöffel Creme geben und rund 1,5 cm Rand frei lassen. Den Rand mit wenig Wasser bestreichen, das Quadrat über der Mitte zu einer rechteckigen Tasche zusammenklappen und die Ränder zuerst mit den Fingern, dann mit einer Gabel fest andrücken.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind rundum fest verschlossen und die Creme tritt nicht aus.

    • Den Rand sauber und trocken halten, damit die Taschen beim Frittieren geschlossen bleiben.
    • Nicht zu viel Creme einfüllen.

Frittieren und fertigstellen

  1. Teresitas frittieren

    Das Öl in einer tiefen Pfanne oder einem breiten Topf auf etwa 170 °C erhitzen. Die Teresitas portionsweise hineingeben und pro Seite etwa 1½ bis 2 Minuten goldbraun frittieren. Während des Frittierens gleichzeitig die nächste Charge nur so weit vorbereiten, dass die Teigtaschen nicht lange offen liegen.

    15 Minuten 170 °C

    Daran erkennst du es: Die Teigtaschen sind auf beiden Seiten gleichmäßig goldbraun und knusprig.

    • Das Öl nicht überfüllen, damit die Temperatur möglichst stabil bleibt.

    Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben. Die Teresitas langsam einlegen und das Öl nicht unbeaufsichtigt lassen.

  2. Abtropfen und zuckern

    Die fertigen Teresitas mit einer Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm rundum im Zucker wenden. Vor dem Servieren einige Minuten abkühlen lassen, damit die Creme nicht zu heiß ist.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist leicht glänzend vom Zucker und die Füllung ist warm, aber nicht mehr zu heiß zum Servieren.

    • Den Zucker unmittelbar nach dem Abtropfen auftragen, solange die Oberfläche noch warm ist.

    Wichtig: Die heiße Cremefüllung vor dem Essen kurz abkühlen lassen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Creme gut kühlen: Die Creme sollte vor dem Füllen deutlich abgekühlt und fest genug sein, damit sie beim Formen nicht aus den Teigquadraten läuft.
  • Ränder sauber halten: Creme und Wasser dürfen nicht auf die äußere Klebefläche gelangen. Ein sauberer Rand verbessert den Verschluss beim Frittieren.
  • In kleinen Chargen arbeiten: Die Teresitas portionsweise frittieren, damit das Öl heiß bleibt und die Teigtaschen gleichmäßig bräunen.
  • Kurz abkühlen lassen: Die Füllung bleibt nach dem Frittieren sehr heiß. Vor dem Servieren einige Minuten warten.

Zutatenwissen

Butter abkühlen lassen

Die geschmolzene Butter vor dem Vermengen abkühlen lassen, damit das Eigelb nicht durch die Restwärme stockt.

Stärke in kalter Milch anrühren

Maisstärke löst sich in der kalten Milch gleichmäßiger und bindet beim Erwärmen ohne unnötige Klümpchen.

Mehlmengen getrennt halten

Das Mehl für den Teig und das separat abgemessene Rollmehl gehören zu unterschiedlichen Arbeitsschritten und sollten nicht vermischt werden.

Sinnvolle Alternativen

feste Backmargarine

Der Teig wird etwas weniger buttrig im Aroma, kann aber ähnlich formbar bleiben.

Die Margarine wie die Butter schmelzen und vor dem Vermengen abkühlen lassen.

Wasser mit einem kleinen Spritzer Zitronensaft

Die Weinnote entfällt und der Teig schmeckt etwas neutraler.

Die Flüssigkeit in derselben Gesamtmenge verwenden und den Zitronensaft sparsam dosieren.

ungesüßter Pflanzendrink

Die Creme kann etwas weniger vollmundig werden; ein ungesüßter, neutraler Pflanzendrink passt am besten.

Den Pflanzendrink wie die Milch verwenden und die Creme ausreichend andicken lassen.

Kartoffelstärke

Die Creme kann etwas glatter und gelartiger wirken.

Die Kartoffelstärke in der kalten Milch gründlich verrühren und anschließend wie angegeben erhitzen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Creme wird klumpig.

Alle Zutaten vor dem Erhitzen gründlich verrühren und während des Andickens kontinuierlich rühren.

Die heiße Creme durch ein feines Sieb streichen und anschließend wieder abkühlen lassen.

Der Teig reißt beim Ausrollen oder Füllen.

Die Ruhezeit einhalten und eine gleichmäßige Dicke von etwa 2 bis 3 mm anstreben.

Den Teig kurz ruhen lassen und beschädigte Stellen mit einem kleinen Stück Teig ausbessern.

Die Teresitas öffnen sich im Öl.

Etwa 1,5 cm Rand frei lassen, nur wenig Wasser verwenden und die Kanten mit den Fingern und einer Gabel verschließen.

Bereits geöffnete Teigtaschen vorsichtig herausnehmen; die übrigen vor dem Frittieren nochmals verschließen.

Die Oberfläche wird zu dunkel, bevor der Teig gar ist.

Die Öltemperatur ungefähr bei 170 °C halten und portionsweise arbeiten.

Die Hitze reduzieren und die nächste Charge erst einlegen, wenn sich das Öl stabilisiert hat.

Der Zucker haftet kaum.

Kurz abtropfen lassen und noch warm im Zucker wenden.

Die Oberfläche sparsam mit etwas Wasser befeuchten und erneut zuckern; die Textur wird dadurch etwas anders.

Varianten

Zitronige Crema pastelera

Eine frische Variante mit Zitronenaroma statt Vanille.

Zimt-Zucker-Kruste

Die warmen Teresitas werden in einer Mischung aus Zucker und etwas Zimt gewendet.

Alkoholfreie Teigvariante

Der Weißwein wird durch Wasser mit wenig Zitronensaft ersetzt.

Servieren und kombinieren

  • Warm zum Kaffee: Die Teresitas einige Minuten abkühlen lassen und noch leicht warm zu Kaffee oder Tee servieren.
  • Für eine süße Tafel: Die gefüllten Teigtaschen auf einer Platte anrichten und frisch gezuckert servieren.
  • Als kleines Dessert: Je eine Teresita als kleine süße Portion servieren und die Füllung vor dem Essen kurz abkühlen lassen.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Die knusprige Teighülle und die Cremefüllung können durch Einfrieren und Auftauen an Qualität verlieren.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Weizenmehl ist im Teig und zum Ausrollen enthalten.
  • Milch: enthält · Butter und Vollmilch sind enthalten.
  • Ei: enthält · Eigelb im Teig und ein ganzes Ei in der Creme sind enthalten.

Lebensmittelsicherheit

  • Heißes Frittieröl: Das Öl vorsichtig erhitzen, nicht unbeaufsichtigt lassen und die Teresitas portionsweise einlegen und herausheben. Das Öl soll heiß sein, aber nicht rauchen.
  • Heiße Cremefüllung: Die frittierten Teresitas vor dem Servieren einige Minuten abkühlen lassen, damit die Cremefüllung nicht zu heiß ist.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was sind Teresitas de crema?

Teresitas de crema sind kleine frittierte Teigtaschen mit einer süßen Crema-pastelera-Füllung, die nach dem Frittieren in Zucker gewendet werden.

Welche Füllung gehört in diese Variante?

Diese Variante wird mit einer dick gekochten Vanillecreme aus Milch, Ei, Maisstärke, Zucker und Vanilleextrakt gefüllt.

Warum muss die Creme vor dem Füllen abkühlen?

Die abgekühlte Creme ist fester, lässt sich besser portionieren und läuft beim Verschließen der Teigtaschen weniger leicht aus.

Bei welcher Temperatur werden Teresitas frittiert?

Das Öl wird auf etwa 170 °C erhitzt. Die Teresitas werden portionsweise frittiert, bis sie pro Seite goldbraun sind.

Wann werden die Teresitas gezuckert?

Nach dem kurzen Abtropfen auf Küchenpapier werden sie noch warm rundum im Zucker gewendet.

Aus unserer Küche

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