Ñora einkaufen
Getrocknete Ñoras findest du in spanischen Spezialitätengeschäften, gut sortierten Gewürzabteilungen oder im Onlinehandel.
Arroz caldoso mit Meeresfrüchten
Ein suppiger spanischer Reis aus der Melilla-Küche mit Gambas, Almejas, Artischocken, ÑoraÑora ist eine kleine, rundliche, getrocknete Paprikasorte aus der spanischen Mittelmeerregion mit mildem, süßlichem Aroma. und SafranSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma.. Der Reis gart vollständig in aromatischem FischfondDer Fischfond bildet zusammen mit dem Muschelsud die Flüssigkeitsbasis des Reisgerichts und sollte vor dem Angießen bereits heiß sein. und wird mit reichlich Brühe sofort heiß serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Arroz caldoso con gambas y almejas ist ein löffelbares Reisgericht mit maritimem Charakter. Ein pürierter Sofrito aus Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Tomaten und Ñora bildet die aromatische Grundlage; Safran, Artischocken, Gambas und Almejas ergänzen den Fischfond. Der Reis bleibt bewusst von deutlich sichtbarer Brühe umgeben und wird direkt nach dem Garen in tiefen Tellern serviert.
Aromatischer, klar maritimer Duft mit Safran- und Paprikanoten. Der Reis ist weich und sämig, aber von reichlich Brühe umgeben; Gambas und Almejas bleiben zart. Ñora und Tomate geben dem Sofrito eine tiefe, leicht fruchtige Würze, während Petersilie und Artischocken Frische beisteuern.
Schritt für Schritt
Die Almejas 30 Minuten in reichlich kaltem Salzwasser stehen lassen und danach abspülen. Die Ñora entstielen, entkernen und 15 Minuten in warmem Wasser einweichen. Anschließend das weiche Fruchtfleisch mit einem Messer von der Haut schaben.
Daran erkennst du es: Die Ñora ist weich genug, um das Fruchtfleisch von der Haut zu lösen.
Wichtig: Die Almejas nach dem Wässern gründlich abspülen.
150 ml vom Fischfond in einem kleinen Topf erhitzen. Die Almejas hineingeben, abdecken und 2–3 Minuten garen, bis sie sich öffnen. Geöffnete Muscheln herausnehmen, geschlossene aussortieren. Den Fond durch ein feines Sieb gießen und mit dem restlichen Fischfond wieder zusammenführen.
Daran erkennst du es: Die Schalen der verwendbaren Almejas haben sich geöffnet.
Wichtig: Geschlossene Almejas aussortieren.
Das Olivenöl in einer breiten, schweren Kasserolle erhitzen. Zwiebel, rote und grüne Paprika sowie den fein gehackten Knoblauch bei mittlerer Hitze 8 Minuten weich dünsten. Ñora-Fruchtfleisch und Tomaten hinzufügen und weitere 8–10 Minuten einkochen, bis der Sofrito dick und aromatisch ist.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und der Sofrito dick sowie aromatisch eingekocht.
Etwa 400 ml Fischfond zum Sofrito gießen und alles mit einem Stabmixer fein pürieren. Den pürierten Ansatz zurück in die Kasserolle geben, den übrigen Fond und den Safran hinzufügen und aufkochen lassen. Mit Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Ansatz ist fein püriert, gleichmäßig vermischt und heiß.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit vorsichtig pürieren.
Den Reis und die Artischockenherzen einrühren. 5 Minuten bei kräftiger Hitze kochen lassen, danach die Hitze auf mittel reduzieren und weitere 13–15 Minuten garen. Nur gelegentlich vorsichtig umrühren, damit der Reis gleichmäßig gart und die Brühe sämig wird. Der Reis soll vollständig gegart sein und von deutlich sichtbarer Brühe umgeben bleiben.
Daran erkennst du es: Der Reis ist vollständig gegart, sämig und weiterhin von deutlich sichtbarer Brühe umgeben.
Die Gambas in den letzten 5 Minuten unterheben. Die geöffneten Almejas in den letzten 2 Minuten hinzufügen und nur erwärmen. Falls der Reis vor dem Garpunkt zu dick wird, etwas heißen Fischfond aus der Reserve nachgießen.
Daran erkennst du es: Die Gambas sind gerade durchgegart und die geöffneten Almejas heiß, ohne lange weiterzukochen.
Wichtig: Nur bereits geöffnete Almejas verwenden; rohe Gambas vollständig garen.
Die Petersilie fein hacken und unterheben. Den Arroz caldoso sofort in tiefen Tellern servieren; er dickt beim Stehen rasch nach.
Daran erkennst du es: Das Gericht ist heiß, löffelbar und trägt noch reichlich sichtbare Brühe.
Gut zu wissen
Getrocknete Ñoras findest du in spanischen Spezialitätengeschäften, gut sortierten Gewürzabteilungen oder im Onlinehandel.
Safranfäden gibt es in Gewürzfachgeschäften und gut sortierten Supermärkten. Beliebiger Farbstoff erhält den Duft und Geschmack von Safran nicht.
Der Fischfond wird teilweise zum Öffnen der Almejas verwendet, anschließend gefiltert und mit dem restlichen Fond wieder zusammengeführt.
Der Sofrito wird etwas weniger fruchtig und leicht anders würzig.
Die Paprikapaste anstelle des aus der Ñora geschabten Fruchtfleischs zum Sofrito geben und mit einer kleinen Prise süßem Paprikapulver ergänzen.
Die Brühe während des Garens beobachten und nur gelegentlich vorsichtig umrühren.
Etwas heißen Fischfond aus der Reserve nachgießen und weitergaren, bis der Reis vollständig gar ist.
Geschlossene Almejas nach dem Garen aussortieren.
Petersilie unterheben und sofort in tiefen Tellern servieren.
Falls noch heißer Fischfond vorhanden ist, vorsichtig etwas davon unterrühren; die ursprüngliche Reiskonsistenz lässt sich nach langem Stehen jedoch nur begrenzt wiederherstellen.
Den Sofrito bis zu einer dicken, aromatischen Konsistenz einkochen, bevor Fond und Mixer zum Einsatz kommen.
Die suppige Reiskonsistenz und die Meeresfrüchte können beim Einfrieren und Auftauen deutlich an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Eine Ñora ist eine kleine getrocknete Paprikaschote. Für dieses Rezept wird sie eingeweicht und das weiche Fruchtfleisch von der Haut geschabt, bevor es in den Sofrito kommt.
Die Almejas 30 Minuten in reichlich kaltem Salzwasser stehen lassen, anschließend abspülen und in etwas Fischfond garen, bis sie sich öffnen. Geschlossene Muscheln aussortieren und den Muschelfond durch ein feines Sieb gießen.
Etwas heißen Fischfond aus der Reserve nachgießen und vorsichtig weitergaren. Der Reis soll vollständig gegart sein und von deutlich sichtbarer Brühe umgeben bleiben.
Der Reis nimmt die Flüssigkeit weiter auf und das Gericht dickt beim Stehen rasch nach. Deshalb direkt nach dem Garen in tiefen Tellern servieren.
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