Rinderbacken in Rotwein aus Toro

Rinderschmorgericht aus Castilla y León

Zarte Rinderbacken schmoren mit Zwiebeln, Möhren, Paprika und kräftigem Rotwein aus Toro zu einer tief aromatischen Sauce.

Zum Rezept
Rotwein, Zeit und zarte Rinderbacken
Vorbereitung 35 Minuten
Kochen / Backen 2 Std. 30 Min.
Gesamtzeit ca. 3 Std. 5 Min.
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Braten und Schmorbraten
Prägende Zutatenfamilie Fleisch, Gemüse
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Schmoren

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das kräftige Anbraten sorgt für Röstaromen als Grundlage der Sauce.
  • Rotwein und Rinderfond umgeben das Fleisch beim langsamen Schmoren und verbinden sich mit dem Gemüse.
  • Das Pürieren oder Passieren macht aus dem Schmorgemüse eine glatte, aromatische Sauce.
  • Eine kurze letzte Erwärmung in der Sauce bringt Fleisch und Sauce vor dem Servieren wieder zusammen.

Rinderbacken brauchen Zeit, belohnen das langsame Schmoren aber mit besonders zartem Fleisch. In diesem Gericht geben Zwiebeln, Möhren, rote Paprika und Toro-Rotwein dem Schmorfond Tiefe; zum Schluss wird die Sauce glatt püriert oder passiert und eingekocht.

Das Fleisch wird weich und saftig, während die eingekochte Rotweinsauce dunkel, vollmundig und von süßlichem Gemüsearoma geprägt ist.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Fleisch vorbereiten

    Die Rinderbacken trocken tupfen und grobe Sehnen entfernen. Rundum mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.

  2. Rinderbacken anbraten

    20 ml Olivenöl im schweren Schmortopf erhitzen. Die Rinderbacken portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten, dann herausnehmen und beiseitestellen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Fleischoberfläche ist rundum kräftig gebräunt.

    • Die Fleischstücke portionsweise anbraten, damit sie bräunen statt im Topf zu dämpfen.
  3. Gemüse anschwitzen

    Das restliche Olivenöl in den Topf geben. Zwiebeln, Möhren und Paprika bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten anschwitzen. Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten.

    11 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich geworden, aber nicht stark gebräunt.

  4. Mit Rotwein ablöschen

    150 ml Rotwein angießen und den Bratensatz mit einem Holzlöffel lösen. Den Wein 3 bis 4 Minuten einkochen lassen.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Bratensatz ist gelöst und der Wein leicht eingekocht.

  5. Schmoransatz vervollständigen

    Die Rinderbacken zurück in den Topf legen. Den übrigen Rotwein und den Rinderfond angießen und Lorbeerblatt sowie Thymian hinzufügen. Die Flüssigkeit sollte das Fleisch etwa zu zwei Dritteln umgeben.

  6. Sanft schmoren

    Alles einmal aufkochen lassen. Die Hitze deutlich reduzieren, den Topf abdecken und die Rinderbacken sanft 2 bis 2¼ Stunden schmoren. Das Fleisch nach etwa der Hälfte der Garzeit wenden.

    2 Std. 15 Min.

    Daran erkennst du es: Einstechen mit einer Gabel gelingt leicht; falls nötig, das Fleisch weiter sanft schmoren.

    • Während des Schmorens den Deckel geschlossen halten und das Fleisch nach etwa der Hälfte der Zeit wenden.
  7. Fleisch und Kräuter herausnehmen

    Sobald sich das Fleisch leicht mit einer Gabel einstechen lässt, die Rinderbacken aus dem Topf nehmen und abgedeckt warm halten. Lorbeerblatt und Thymian entfernen.

    Daran erkennst du es: Das Fleisch ist zart und lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen.

  8. Sauce pürieren und einkochen

    Das Gemüse und die Sauce mit einem Stabmixer glatt pürieren oder durch ein feines Sieb passieren. Bei mittlerer Hitze 5 bis 10 Minuten einkochen lassen und abschmecken.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt oder fein passiert und leicht eingedickt.

    • Für eine rustikalere Sauce das Gemüse nicht vollständig pürieren oder passieren.
  9. In der Sauce erwärmen

    Die Rinderbacken wieder in die Sauce legen und 5 Minuten darin erwärmen.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Fleisch ist wieder heiß und von Sauce umgeben.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Garzeit prüfen: Die angegebene Schmorzeit ist ein Richtwert. Entscheidend ist, dass sich das Fleisch am Ende leicht mit einer Gabel einstechen lässt.
  • Sauce nach Wunsch: Für eine glatte Sauce pürieren oder passieren; für eine rustikalere Textur das Gemüse weniger fein zerkleinern.

Zutatenwissen

Beim Metzger bestellen

Rinderbacken sind beim Metzger häufig auf Vorbestellung erhältlich. Bitte um küchenfertig parierte Stücke.

Rotwein aus Toro

Toro-Rotwein ist gelegentlich in gut sortierten Weinhandlungen und größeren Supermärkten erhältlich.

Sinnvolle Alternativen

Trockener, kräftiger spanischer Rotwein

Die Sauce bleibt kräftig, schmeckt aber weniger charakteristisch nach Toro.

Den Rotwein in derselben Menge verwenden und wie angegeben zum Ablöschen und Schmoren aufteilen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Rinderbacken bräunen beim Anbraten kaum.

Die Rinderbacken portionsweise rundum kräftig anbraten.

Die Stücke herausnehmen und nacheinander bei ausreichend Platz weiterbräunen.

Die Rinderbacken sind am Ende der angegebenen Zeit noch nicht zart.

Sanft schmoren und die Zartheit mit einer Gabel prüfen, statt sich allein nach der Uhr zu richten.

Den Topf wieder abdecken und das Fleisch sanft weiter schmoren, bis es sich leicht einstechen lässt.

Die pürierte oder passierte Sauce wirkt noch dünn.

Die Sauce nach dem Glätten weitere 5 bis 10 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen.

Die Sauce noch etwas länger einkochen lassen.

Varianten

Mit kräftigem spanischem Rotwein

Wenn kein Rotwein aus Toro verfügbar ist, gelingt das Schmorgericht auch mit einem trockenen, kräftigen spanischen Rotwein.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich statt Rotwein aus Toro einen anderen Wein verwenden?

Ja. Ein trockener, kräftiger spanischer Rotwein eignet sich als Ersatz. Die Sauce schmeckt dann weniger charakteristisch nach Toro.

Woran erkenne ich, dass die Rinderbacken fertig geschmort sind?

Das Fleisch ist fertig, wenn sich eine Gabel leicht einstechen lässt. Falls es noch fest ist, schmoren Sie es sanft weiter.

Wie wird die Sauce glatt oder rustikal?

Für eine glatte Sauce das Gemüse mit einem Stabmixer pürieren oder die Sauce durch ein feines Sieb passieren. Für eine rustikalere Textur das Gemüse weniger fein zerkleinern.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

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