Beim Metzger bestellen
Rinderbacken sind beim Metzger häufig auf Vorbestellung erhältlich. Bitte um küchenfertig parierte Stücke.
Rinderschmorgericht aus Castilla y León
Zarte Rinderbacken schmoren mit Zwiebeln, Möhren, Paprika und kräftigem Rotwein aus Toro zu einer tief aromatischen Sauce.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Rinderbacken brauchen Zeit, belohnen das langsame Schmoren aber mit besonders zartem Fleisch. In diesem Gericht geben Zwiebeln, Möhren, rote Paprika und Toro-Rotwein dem Schmorfond Tiefe; zum Schluss wird die Sauce glatt püriert oder passiert und eingekocht.
Das Fleisch wird weich und saftig, während die eingekochte Rotweinsauce dunkel, vollmundig und von süßlichem Gemüsearoma geprägt ist.
Schritt für Schritt
Die Rinderbacken trocken tupfen und grobe Sehnen entfernen. Rundum mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen.
20 ml Olivenöl im schweren Schmortopf erhitzen. Die Rinderbacken portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten, dann herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Fleischoberfläche ist rundum kräftig gebräunt.
Das restliche Olivenöl in den Topf geben. Zwiebeln, Möhren und Paprika bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten anschwitzen. Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich geworden, aber nicht stark gebräunt.
150 ml Rotwein angießen und den Bratensatz mit einem Holzlöffel lösen. Den Wein 3 bis 4 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Der Bratensatz ist gelöst und der Wein leicht eingekocht.
Die Rinderbacken zurück in den Topf legen. Den übrigen Rotwein und den Rinderfond angießen und Lorbeerblatt sowie Thymian hinzufügen. Die Flüssigkeit sollte das Fleisch etwa zu zwei Dritteln umgeben.
Alles einmal aufkochen lassen. Die Hitze deutlich reduzieren, den Topf abdecken und die Rinderbacken sanft 2 bis 2¼ Stunden schmoren. Das Fleisch nach etwa der Hälfte der Garzeit wenden.
Daran erkennst du es: Einstechen mit einer Gabel gelingt leicht; falls nötig, das Fleisch weiter sanft schmoren.
Sobald sich das Fleisch leicht mit einer Gabel einstechen lässt, die Rinderbacken aus dem Topf nehmen und abgedeckt warm halten. Lorbeerblatt und Thymian entfernen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist zart und lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Das Gemüse und die Sauce mit einem Stabmixer glatt pürieren oder durch ein feines Sieb passieren. Bei mittlerer Hitze 5 bis 10 Minuten einkochen lassen und abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt oder fein passiert und leicht eingedickt.
Die Rinderbacken wieder in die Sauce legen und 5 Minuten darin erwärmen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist wieder heiß und von Sauce umgeben.
Gut zu wissen
Rinderbacken sind beim Metzger häufig auf Vorbestellung erhältlich. Bitte um küchenfertig parierte Stücke.
Toro-Rotwein ist gelegentlich in gut sortierten Weinhandlungen und größeren Supermärkten erhältlich.
Die Sauce bleibt kräftig, schmeckt aber weniger charakteristisch nach Toro.
Den Rotwein in derselben Menge verwenden und wie angegeben zum Ablöschen und Schmoren aufteilen.
Die Rinderbacken portionsweise rundum kräftig anbraten.
Die Stücke herausnehmen und nacheinander bei ausreichend Platz weiterbräunen.
Sanft schmoren und die Zartheit mit einer Gabel prüfen, statt sich allein nach der Uhr zu richten.
Den Topf wieder abdecken und das Fleisch sanft weiter schmoren, bis es sich leicht einstechen lässt.
Die Sauce nach dem Glätten weitere 5 bis 10 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen.
Die Sauce noch etwas länger einkochen lassen.
Wenn kein Rotwein aus Toro verfügbar ist, gelingt das Schmorgericht auch mit einem trockenen, kräftigen spanischen Rotwein.
Häufig gefragt
Ja. Ein trockener, kräftiger spanischer Rotwein eignet sich als Ersatz. Die Sauce schmeckt dann weniger charakteristisch nach Toro.
Das Fleisch ist fertig, wenn sich eine Gabel leicht einstechen lässt. Falls es noch fest ist, schmoren Sie es sanft weiter.
Für eine glatte Sauce das Gemüse mit einem Stabmixer pürieren oder die Sauce durch ein feines Sieb passieren. Für eine rustikalere Textur das Gemüse weniger fein zerkleinern.
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