Empanadillas de cabello de ángel

Süße Teigtaschen aus Andalusien

Kleine andalusische Teigtaschen mit süßer Cabello-de-ángel-Füllung. Der mit OlivenölDas Öl trägt die langsame Garung und das Aroma der Gemüsezutaten., trockenem Weißwein und MatalahúvaSpanische Bezeichnung für Anis, dessen aromatische Samen zum Würzen und Backen verwendet werden. aromatisierte Teig wird dünn ausgerollt, halbmondförmig verschlossen, frittiert und warm in ZimtAromatisches Rindengewürz, das als Stange oder gemahlen verwendet wird.-ZuckerDer Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce. gewendet.

Zum Rezept
Empanadillas de cabello de ángel aus Andalusien
Vorbereitung 45 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 30 Minuten
Gesamtzeit ca. 90 Minuten
Menge Empanadillas
Gerichtsform und Gerichtsart Klöße und Teigtaschen, Süße Teiggebäcke
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Obst, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Frittieren, Ziehenlassen und Aufgießen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Anlasskontext Feierlicher Anlass, Ritueller oder religiöser Anlass

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das aromatisierte Olivenöl verteilt die Matalahúva gleichmäßig im Teig und verleiht ihm ein warmes Anisaroma.
  • Die Kombination aus Weißwein und Wasser ergibt einen geschmeidigen, dünn ausrollbaren Teig.
  • Das sorgfältige Versiegeln mit Fingern und Gabel hält die Füllung beim Frittieren im Halbmond.
  • Zimt und Zucker ergänzen die süße Cidrafüllung unmittelbar nach dem Ausbacken.

Diese süße Variante der Empanadillas verbindet einen knusprig-goldenen, anisduftenden Teig mit der weichen, glänzenden Füllung aus Cabello de ángel, einer süßen Cidrakonfitüre. Die Teigtaschen werden portionsweise frittiert und schmecken am besten lauwarm, wenn die Hülle noch zart knuspert und die Füllung weich bleibt.

Außen goldbraun und knusprig, innen weich und glänzend gefüllt. Dazu kommen das fruchtig-süße Aroma der Cidra, warme Zimtnoten und ein deutliches, aber nicht aufdringliches Anisaroma.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Matalahúva aromatisieren

    Das Olivenöl mit der Matalahúva in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze etwa 2 Minuten erwärmen, ohne die Anissamen zu bräunen. Vom Herd nehmen und 5 Minuten ziehen lassenLebensmittel in heißer Flüssigkeit knapp unter dem Siedepunkt langsam garen..

    7 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Anissamen duften deutlich, bleiben aber hell und sind nicht gebräunt.

    • Das Öl nur sanft erwärmen, damit die feinen Anisaromen nicht bitter werden.
  2. Teig herstellen

    MehlFür den Teig kann Weizen- oder Dinkelmehl verwendet werden. und Salz in eine große Schüssel geben. Das aromatisierte Öl durch ein feines Sieb dazugießen. Weißwein und Wasser hinzufügen und alles zunächst mit einem Kochlöffel, anschließend mit den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Falls einzelne trockene Stellen bleiben, den Teig gründlich weiterkneten, bevor zusätzlich Flüssigkeit verwendet wird.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, geschmeidig und enthält keine trockenen Stellen.

    • Zusätzliche Flüssigkeit nicht vorschnell zugeben; gründliches Kneten verbindet die Zutaten meist ausreichend.
  3. Teig ruhen lassen

    Den Teig zu einer Kugel formen, abdecken und bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig lässt sich anschließend geschmeidig ausrollen.

    • Durch die Ruhezeit entspannt sich der Teig und lässt sich dünner ausrollen.
  4. Teig ausrollen

    Den Teig in 16 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem dünnen Kreis von etwa 11 cm Durchmesser ausrollen.

    12 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Teigkreise sind dünn, gleichmäßig und etwa 11 cm groß.

    • Die Teigstücke während des Ausrollens abdecken, damit sie nicht austrocknen.
  5. Füllen und verschließen

    Auf die Mitte jedes Teigkreises etwa 20 g Cabello de ángel geben. Den Teig zu einem Halbmond zusammenklappen, die Ränder zuerst mit den Fingern zusammendrücken und anschließend mit einer Gabel sorgfältig versiegeln. Die fertigen Empanadillas auf ein Brett legen und darauf achten, dass keine Füllung am Rand klebt.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Ränder sind vollständig geschlossen und die Füllung liegt nicht in der Versiegelungszone.

    • Zu viel Füllung erschwert das Verschließen und kann beim Frittieren austreten.
  6. Frittieröl erhitzen

    Das Pflanzenöl in einem hohen Topf auf 170 bis 175 °C erhitzen. Ohne Thermometer lässt sich die Temperatur prüfen, indem ein kleines Stück Teig hineingegeben wird: Es soll sofort leicht aufsteigen und ruhig blubbern, aber nicht rasch dunkel werden.

    5 Minuten 172.5 °C

    Daran erkennst du es: Ein kleines Teigstück steigt sofort leicht auf und blubbert ruhig, ohne rasch dunkel zu werden.

    • Den Topf nicht zu voll mit Teigtaschen beladen, damit die Öltemperatur stabil bleibt.

    Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und niemals Wasser in das erhitzte Öl geben.

  7. Empanadillas frittieren

    Die Empanadillas portionsweise in das heiße Öl geben und je nach Größe etwa 2 bis 3 Minuten frittieren, dabei einmal wenden. Sie sollen rundum goldbraun sein und sich an den Rändern nicht öffnen.

    3 Minuten 172.5 °C

    Daran erkennst du es: Die Teigtaschen sind rundum goldbraun und an den Rändern geschlossen.

    • Zwischen den Portionen kurz warten, bis das Öl wieder im Zielbereich liegt.

    Wichtig: Die Teigtaschen vorsichtig einlegen und herausheben, um Spritzer durch heißes Öl zu vermeiden.

  8. Abtropfen und wenden

    Die Empanadillas mit einer SchaumkelleFlacher, durchlöcherter Löffel zum Abschöpfen und Herausheben aus Flüssigkeit. herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Zucker und Zimt mischen und die noch warmen Teigtaschen darin wenden. Am besten lauwarm servieren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist nur noch leicht fettig und die Zimt-Zucker-Mischung haftet gleichmäßig.

    • Die Teigtaschen noch warm wenden, damit Zimt und Zucker gut anhaften.

    Wichtig: Vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da Füllung und Teig unmittelbar nach dem Frittieren sehr heiß sind.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Aromatisiertes Öl nicht bräunen: Die Matalahúva soll ihr Aroma an das Olivenöl abgeben, aber nicht dunkel werden. Zu stark erhitzte Anissamen können bitter schmecken.
  • Saubere Ränder: Füllung am Rand verhindert eine sichere Versiegelung. Vor dem Zuklappen überschüssige Konfitüre aus der Randzone entfernen.
  • Portionsweise frittieren: Mehrere kleine Frittierportionen halten die Öltemperatur stabiler und fördern eine gleichmäßige goldbraune Oberfläche.

Zutatenwissen

Cabello de ángel

Cabello de ángel ist eine süße, faserige Cidrakonfitüre aus der spanischen Küche. Für die Empanadillas sollte sie streichfähig, aber nicht sehr flüssig sein.

Matalahúva

Matalahúva bezeichnet spanische Anissamen. Sie werden hier im Olivenöl aromatisiert und geben dem Teig sein charakteristisches Anisaroma.

Sinnvolle Alternativen

Trockener alkoholfreier Weißwein

Der Teig bleibt ähnlich aromatisch, kann aber etwas weniger komplex schmecken.

Den trockenen alkoholfreien Weißwein in derselben Menge wie den trockenen Weißwein verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig schmeckt bitter oder die Anissamen sind dunkel.

Nur bei niedriger Hitze erwärmen und die Samen nicht bräunen lassen.

Bei deutlich bitterem Aroma das aromatisierte Öl nicht weiterverwenden und neu ansetzen.

Die Empanadillas öffnen sich beim Frittieren.

Die Randzone sauber halten, zuerst mit den Fingern zusammendrücken und anschließend mit der Gabel versiegeln.

Bereits geöffnete Teigtaschen aus dem Öl nehmen und nicht weiterfrittieren.

Die Teigtaschen werden sehr fettig.

Das Öl im Bereich von 170 bis 175 °C halten und portionsweise arbeiten.

Kurz auf frischem Küchenpapier abtropfen lassen; bei der nächsten Portion die Öltemperatur stabilisieren.

Die Empanadillas lassen sich schlecht schließen oder platzen auf.

Etwa 20 g Füllung pro Teigkreis verwenden und die Ränder frei lassen.

Vor dem Frittieren überschüssige Füllung entfernen und die Ränder erneut verschließen.

Varianten

Kleinere Empanadillas

Kleinere Teigkreise und weniger Cabello de ángel ergeben feineres Gebäck.

Servieren und kombinieren

  • Lauwarm mit Zimt-Zucker: Die Empanadillas kurz abkühlen lassen, noch warm in Zimt-Zucker wenden und lauwarm servieren. So bleibt die Hülle angenehm knusprig und die Füllung weich.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Der ungebackene Teig kann abgedeckt bis zu 12 Stunden im Kühlschrank ruhen. Vor dem Ausrollen kurz temperieren. Die geformten, ungebackenen Empanadillas möglichst erst kurz vor dem Frittieren zubereiten.

Aufbewahren

Vollständig abkühlen lassen und anschließend in einer gut verschließbaren Dose lagern. Zwischen die Lagen Küchenpapier legen, damit überschüssige Feuchtigkeit aufgenommen wird.

Nicht warm und luftdicht verpacken, da sich sonst Kondenswasser bildet und die Hülle weich wird.

Einfrieren

Das Einfrieren ist für die knusprige Teighülle und die weiche Füllung qualitativ nicht zuverlässig beurteilt.

Aufwärmen

  • Backofen: Bei etwa 160 °C kurz erwärmen, bis die Empanadillas wieder warm sind. Nicht zu lange erhitzen, damit die Füllung nicht austrocknet.
  • Zimmertemperatur: Für die beste Textur vollständig aus dem Kühlschrank nehmen und vor dem Servieren temperieren.

Allergene und Nährwerte

  • Gluten: enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl.

Lebensmittelsicherheit

  • Umgang mit heißem Öl: Heißes Öl vorsichtig erhitzen und die Empanadillas langsam einlegen und herausheben. Kein Wasser in das heiße Öl geben.
  • Heiße Füllung: Die frittierten Empanadillas vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da die süße Füllung die Wärme länger hält als die Teighülle.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Soll ich die Empanadillas lauwarm oder vollständig ausgekühlt servieren?

Am besten lauwarm: Dann ist die Hülle noch angenehm knusprig und die Cabello-de-ángel-Füllung weich. Vollständig ausgekühlt können sie ebenfalls serviert werden, die Teighülle wird dann jedoch etwas fester.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

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