Rind und Schwein
Die Kombination liefert sowohl kräftigen Fleischgeschmack als auch eine saftige Hackmasse.
Madrilenische Hackbällchen
Goldbraun gebratene Hackbällchen aus Rind und Schwein, geschmort in einer kräftigen Tomaten-Gemüse-Sauce mit Kartoffeln und Erbsen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Albóndigas a la madrileña verbinden saftige Hackbällchen mit einer herzhaften Sauce aus Zwiebel, Möhre, Tomate, Kartoffeln und Erbsen. Die Bällchen werden zunächst goldbraun gebraten und anschließend in der Sauce fertig geschmort.
Die Albóndigas sind außen goldbraun und innen zart. Die Sauce schmeckt würzig, tomatig und rund, mit weichen Kartoffelwürfeln, süßlicher Möhre und frischen Erbsen.
Schritt für Schritt
Rinderhackfleisch, Schweinehackfleisch, Paniermehl, Eier, die gehackten Knoblauchzehen, 8 g Salz und etwas schwarzen Pfeffer in der Rührschüssel gründlich vermengen. Die Masse abdecken und 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Wichtig: Rohes Hackfleisch nach der Verarbeitung nicht bei Raumtemperatur stehen lassen.
Aus der Masse etwa 16 gleich große Bällchen formen. Jede Kugel leicht in Mehl wenden und überschüssiges Mehl abschütteln.
Daran erkennst du es: Die Bällchen sollen möglichst gleich groß sein, damit sie später gleichmäßig garen.
Das Olivenöl in der weiten, tiefen Pfanne erhitzen. Die Albóndigas portionsweise rundherum goldbraun braten. Je Portion dauert das etwa 6 bis 8 Minuten. Die gebräunten Bällchen herausnehmen und beiseitestellen; sie müssen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig durchgegart sein.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundherum goldbraun, das Innere darf noch nicht vollständig gegart sein.
Wichtig: Kontaktflächen und Hände nach dem Umgang mit rohem Hackfleisch gründlich reinigen.
Bis auf etwa 50 ml das Bratöl aus der Pfanne nehmen. Zwiebel, Möhre, Kartoffeln und die zusätzliche Knoblauchzehe bei mittlerer Hitze 8 Minuten anbraten, bis das Gemüse leicht weich wird. Den trockenen Weißwein zugießen und 1 Minute einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist leicht weich, aber noch nicht zerfallen.
Tomaten, Erbsen und Hühnerbrühe einrühren und die Sauce mit Salz und schwarzem Pfeffer würzen. Die Albóndigas hineinlegen, die Pfanne teilweise abdecken und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten schmoren lassen. Die Bällchen nach der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist aromatisch und leicht eingedickt, die Kartoffeln beginnen weich zu werden.
Wichtig: Die Hackbällchen vollständig durchgaren, bevor das Gericht serviert wird.
Prüfen, ob die Kartoffeln weich und die Albóndigas vollständig gegart sind. Die Sauce abschmecken und das Gericht heiß mit Kartoffeln, Erbsen und reichlich Sauce servieren.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht einstechen, und die Hackbällchen sind im Kern vollständig gegart.
Wichtig: Nicht servieren, solange das Hackfleisch im Inneren noch roh oder glasig ist.
Gut zu wissen
Die Kombination liefert sowohl kräftigen Fleischgeschmack als auch eine saftige Hackmasse.
Beide Varianten können direkt in die Sauce gegeben werden; tiefgekühlte Erbsen müssen nicht separat aufgetaut werden.
Der Weißwein wird vor dem Schmoren kurz eingekocht, damit sich sein Aroma in die Sauce einfügt.
Die Albóndigas schmecken kräftiger und können etwas magerer werden.
Das Schweinehackfleisch im gleichen Gewicht durch Rinderhackfleisch ersetzen und die Masse wie beschrieben zubereiten.
Die Bindung bleibt ähnlich, die Krume kann je nach Produkt etwas feiner oder trockener werden.
Glutenfreies Paniermehl im gleichen Gewicht verwenden und die Masse wie beschrieben ruhen lassen.
Die Sauce wird weniger weinbetont und etwas milder.
Die Hühnerbrühe anstelle des Weißweins nach dem Anschwitzen zugießen und kurz einkochen lassen.
Die Sauce schmeckt etwas gemüsiger, das Gericht bleibt durch Rind- und Schweinehackfleisch nicht vegetarisch.
Die Hühnerbrühe im gleichen Volumen durch Gemüsebrühe ersetzen.
Die Bällchen portionsweise braten und zwischen ihnen etwas Platz lassen.
Die nächste Portion in einer gut erhitzten, weniger gefüllten Pfanne braten; die Sauce kann fehlende Bräunung teilweise ausgleichen.
Nur gründlich vermengen, die Bällchen gleich groß formen und sie nach dem Anbraten in der Sauce fertig garen.
Die Bällchen in der Sauce weitergaren und mit reichlich Sauce servieren.
Die Pfanne nur teilweise abdecken und die Konsistenz gegen Ende prüfen.
Die Sauce kurz offen weiterköcheln lassen, ohne die Albóndigas zu zerdrücken.
Kartoffeln in kleine, möglichst gleich große Würfel schneiden und die Pfanne während des Schmorens teilweise abdecken.
Das Gericht mit Deckel einige Minuten länger sanft schmoren lassen und bei Bedarf etwas Flüssigkeit ergänzen.
Die gemischte Hackmasse wird vollständig mit Rinderhackfleisch zubereitet.
Die Sauce wird ohne Erbsen geschmort und erhält dadurch einen stärkeren Tomaten-Gemüse-Charakter.
Der Weißwein wird durch zusätzliche Hühner- oder Gemüsebrühe ersetzt.
Die Hackmasse kann bis zu 24 Stunden abgedeckt im Kühlschrank ruhen. Alternativ das vollständig gegarte Gericht vorbereiten und bis zum Aufwärmen gekühlt aufbewahren.
Das abgekühlte Gericht innerhalb von zwei Stunden in einen luftdichten Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Sauce und Albóndigas möglichst gemeinsam lagern.
Vor dem Kühlen nicht lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Das vollständig gegarte Gericht portionsweise mit Sauce in gefriergeeignete Behälter füllen und gut verschließen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen.
Kartoffeln können nach dem Einfrieren und Auftauen etwas weicher werden.
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