Blätterteig kalt verarbeiten
Kalter Blätterteig lässt sich besser schichten und behält seine Struktur beim Backen.
Baskische Blätterteigtarte
Pantxineta ist eine baskische Blätterteigtarte mit einer dicken Cremefüllung, einer knusprigen Mandeldecke und Puderzucker.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pantxineta verbindet buttrig-knusprigen Blätterteig mit einer weich-cremigen Füllung und gerösteten Mandeln. Die Tarte wird in einer runden Form gebacken und schmeckt lauwarm besonders aromatisch, lässt sich aber auch vollständig ausgekühlt servieren.
Goldbrauner, aufgeblätterter Teig umschließt eine weiche Vanille-Zimt-freie Milchcreme mit feiner Zimtnote. Die Mandeln sorgen für Biss und Röstaromen, während der Puderzucker eine zarte Süße ergänzt.
Schritt für Schritt
400 ml Milch mit der Zimtstange in einem Topf erhitzen, aber nicht sprudelnd kochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Milch ist heiß, beginnt aber nicht stark zu kochen.
Die restlichen 100 ml Milch mit Zucker, Eigelb, Mehl und gemahlenen Mandeln in einer Schüssel glatt verrühren. Die heiße Milch durch ein Sieb langsam unter ständigem Rühren dazugießen. Alles zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze 3 bis 5 Minuten unter ständigem Rühren erhitzen, bis eine dicke Creme entsteht.
Daran erkennst du es: Die Creme ist deutlich eingedickt und bleibt beim Rühren kurz auf dem Topfboden stehen.
Die Creme in eine flache Schüssel füllen und direkt mit Frischhaltefolie auf der Oberfläche abdecken. Etwa 20 Minuten abkühlen lassen, anschließend 40 Minuten im Kühlschrank vollständig auskühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist vollständig ausgekühlt und streichfähig.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form mit Backpapier auslegen. Eine Blätterteigplatte so ausrollen oder zuschneiden, dass Boden und ein etwa 2 cm hoher Rand bedeckt sind. Den Teig in die Form legen und leicht andrücken.
Die kalte Creme gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Rundherum etwa 2 cm Rand frei lassen und diesen Rand mit etwas Wasser bestreichen.
Daran erkennst du es: Die Creme liegt gleichmäßig auf dem Boden und der Rand bleibt frei.
Die zweite Blätterteigplatte auflegen. Die Ränder zuerst mit den Fingern und anschließend mit einer Gabel gut zusammendrücken. Das Ei verquirlen und die Oberfläche damit bestreichen. Die gehobelten Mandeln gleichmäßig darüberstreuen.
Daran erkennst du es: Die Teigränder sind rundum verschlossen und die Oberfläche gleichmäßig bestrichen.
Die Pantxineta 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen, bis der Blätterteig kräftig aufgegangen und goldbraun ist. Bei zu schneller Bräunung die Oberfläche locker mit Backpapier abdecken.
Daran erkennst du es: Der Blätterteig ist deutlich aufgegangen und kräftig goldbraun.
Die Tarte mindestens 20 Minuten in der Form abkühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Sie schmeckt lauwarm besonders aromatisch, lässt sich aber auch vollständig ausgekühlt schneiden.
Daran erkennst du es: Die Tarte ist standfest genug zum Schneiden und der Boden löst sich sauber aus der Form.
Gut zu wissen
Kalter Blätterteig lässt sich besser schichten und behält seine Struktur beim Backen.
Gemahlene Mandeln geben der Creme Körper, gehobelte Mandeln liefern Biss und Röstaromen auf der Oberfläche.
Das Eigelb bindet die Creme, während das ganze Ei für eine glänzende, goldbraune Oberfläche sorgt.
Die Creme kann etwas weniger vollmundig werden; ein neutraler, ungesüßter Pflanzendrink passt am besten.
Die Vollmilch in gleicher Gesamtmenge ersetzen. Den Pflanzendrink mit Eigelb, Mehl und Zucker besonders sorgfältig verrühren.
Die Creme wird glatter und etwas zarter, enthält aber weniger Weizenaroma.
Die Maisstärke vor dem Erhitzen klümpchenfrei in der kalten Milch verrühren. Die Bindung beim Erhitzen aufmerksam prüfen.
Die Tarte kann weniger buttrig schmecken; die Knusprigkeit hängt vom verwendeten Produkt ab.
Einen ausdrücklich pflanzlichen Blätterteig verwenden und die Packungsangaben zur Verarbeitung beachten.
Die Creme 3 bis 5 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze rühren, bis sie sichtbar eindickt.
Die Creme vorsichtig erneut erhitzen und unter ständigem Rühren weiter binden lassen.
Die Creme vollständig kühlen und den Blätterteig möglichst kalt verarbeiten.
Die Tarte direkt weiterbacken und die Backzeit am Bräunungs- und Aufgehgrad orientieren.
Etwa 2 cm Rand frei lassen, mit Wasser bestreichen und mit Fingern und Gabel gut zusammendrücken.
Austretende Creme vorsichtig entfernen und die Tarte vollständig durchbacken.
Die Tarte im letzten Backabschnitt beobachten und bei Bedarf locker mit Backpapier abdecken.
Die Oberfläche abdecken und die Tarte bis zum vollständig aufgegangenen, goldbraunen Teig weiterbacken.
Die Creme erhält zusätzlich eine frische Zitrusnote.
Die Mandeln werden weggelassen, wodurch die Tarte weniger nussig und etwas weicher im Biss wird.
Die Tarte wird in mehreren kleinen Formen oder als einzelne gefüllte Teigstücke gebacken.
Blätterteig und Creme können nach dem Auftauen an Knusprigkeit und Textur verlieren.
Häufig gefragt
Pantxineta ist eine baskische Blätterteigtarte mit einer dicken Cremefüllung und einem Belag aus gehobelten Mandeln.
Sie schmeckt lauwarm besonders aromatisch, lässt sich aber auch vollständig ausgekühlt gut schneiden und servieren.
Kalte Creme hält ihre Form besser und verhindert, dass der Blätterteig vor dem Backen weich wird.
Das Rezept ist für eine runde Tarteform oder Springform mit 24 cm Durchmesser ausgelegt.
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