Getrocknete Wildpilze
Die verschiedenen getrockneten Pilze geben sowohl die Einlage als auch der Einweichflüssigkeit Aroma. Je nach Angebot können die Sorten als getrocknete Wildpilzmischung verkauft werden.
Arroz meloso · Castilla y León
Saftiger spanischer RundkornreisRundkornreis hat kurze, gedrungene Körner und kann beim Garen stärker zusammenkleben. mit getrockneten Boletus edulis, gemischten Wildpilzen, Zwiebeln, Butter und Käse aus den Arribes de Salamanca.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Arroz meloso de boletus verbindet Rundkornreis mit dem konzentrierten Duft getrockneter Wildpilze. Die Pilzflüssigkeit wird zur Brühe ergänzt und nach und nach eingearbeitet, sodass der Reis cremig bindet und im Kern leicht bissfest bleibt. Butter und Arribes-Käse geben ihm zum Schluss eine runde, herzhafte Fülle.
Cremig und saftig, mit klar erkennbarem Reiskern, erdigem Wildpilzaroma, weichen Zwiebeln und einem herzhaft-buttrigen Käseabschluss.
Schritt für Schritt
Die getrockneten Boletus edulis, Seta de cardo, Níscalo, Huevo de rey und Senderuela in 350 ml heißem Wasser 20 Minuten einweichen. Anschließend durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter abgießen, die Flüssigkeit auffangen und größere Pilze grob zerkleinern.
Daran erkennst du es: Die Pilze sind weich genug, um sie grob zu zerkleinern.
Die aufgefangene Pilzflüssigkeit mit dem restlichen Wasser auf insgesamt 1,2 l ergänzen und in einem Topf heiß halten, ohne die Brühe stark kochen zu lassen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß und bereit zum portionsweisen Angießen.
Die Zwiebeln sehr fein würfeln. Das Olivenöl in der breiten Kasserolle erhitzen und die Zwiebeln bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 12 Minuten weich dünsten, ohne sie kräftig zu bräunen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und blass, aber nicht kräftig gebräunt.
Den Reis einrühren und 2 Minuten mitdünsten, bis die Körner von Öl und Zwiebel überzogen sind. Die vorbereiteten Pilze, die feste Salzmenge und den Pfeffer hinzufügen.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner glänzen leicht und sind mit Öl und Zwiebel überzogen.
Etwa 300 ml heiße Pilzbrühe angießen und bei sanfter Hitze köcheln lassen. Sobald die Flüssigkeit weitgehend aufgenommen ist, nach und nach weitere Kellen Brühe einarbeiten. Dabei regelmäßig, aber nicht hektisch umrühren. Die gesamte Kochzeit des Reises beträgt etwa 18 bis 20 Minuten. Während der Reis gart, die Brühe weiter heiß halten.
Daran erkennst du es: Der Reis ist saftig und gebunden, die Körner bleiben als Körner erkennbar.
Nach etwa 18 Minuten prüfen, ob der Reis außen weich, im Kern aber noch leicht bissfest ist. Falls nötig, etwas mehr heiße Brühe ergänzen. Der fertige arroz meloso soll saftig und gebunden sein, aber nicht wie eine Suppe schwimmen.
Daran erkennst du es: Außen weich, im Kern leicht bissfest, saftig und gebunden.
Die Kasserolle vom Herd nehmen. Butter und den fein geriebenen Queso aus den Arribes de Salamanca unterheben.
Daran erkennst du es: Butter und Käse sind gleichmäßig eingearbeitet und der Reis wirkt cremig gebunden.
Den Reis 5 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren nochmals vorsichtig durchrühren und mit zusätzlichem Salz nach Geschmack abschmecken.
Daran erkennst du es: Der Reis ist cremig, saftig und löffelbar, ohne flüssig zu wirken.
Gut zu wissen
Die verschiedenen getrockneten Pilze geben sowohl die Einlage als auch der Einweichflüssigkeit Aroma. Je nach Angebot können die Sorten als getrocknete Wildpilzmischung verkauft werden.
Der Käse aus den Arribes de Salamanca bildet das regionale Finale des Gerichts. Als weniger spezifische Alternative eignet sich ein kräftiger, nicht zu salziger spanischer Hartkäse.
Spanischer Rundkornreis eignet sich für die melose, gebundene Konsistenz und soll nach dem Garen noch als Korn erkennbar bleiben.
Das Pilzaroma bleibt erhalten, wird aber weniger sortenspezifisch.
Die vier genannten Pilzsorten durch insgesamt 40 g getrocknete Wildpilzmischung ersetzen und wie im Rezept einweichen.
Das Gericht bleibt cremig und würzig, verliert aber einen Teil seines spezifischen Salamanca-Bezugs.
Den Hartkäse fein reiben und zusammen mit der Butter am Ende unter den heißen Reis heben. Vor dem zusätzlichen Salzen probieren.
Die Pilze durch ein feines Sieb oder einen Kaffeefilter abgießen und die Flüssigkeit auffangen.
Mit der vorhandenen heißen Brühe weiterarbeiten und die Pilzeinlage kräftig unterheben; der ursprüngliche Tiefengeschmack lässt sich nur teilweise zurückgewinnen.
Die Brühe während des gesamten Garens heiß halten und nach und nach ergänzen, sobald die vorige Menge weitgehend aufgenommen ist.
Etwas heiße Brühe ergänzen und den Reis bei sanfter Hitze weitergaren, bis der Kern leicht bissfest ist.
Die Brühe nur kellenweise ergänzen und die Konsistenz gegen Ende häufiger prüfen.
Den Reis ohne weitere Brühe kurz sanft weitergaren und anschließend ruhen lassen, damit er Flüssigkeit bindet.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze dünsten und nur weich werden lassen, ohne kräftige Bräunung.
Eine praktische Variante mit einer fertig zusammengestellten getrockneten Wildpilzmischung statt der vier einzelnen Pilzsorten.
Eine leichter erhältliche Variante mit kräftigem, nicht zu salzigem spanischem Hartkäse anstelle des Käses aus den Arribes de Salamanca.
Die gebundene, cremige Reisstruktur kann durch Einfrieren und Auftauen an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Ja. Die vier Sorten Seta de cardo, Níscalo, Huevo de rey und Senderuela können durch insgesamt 40 g getrocknete Wildpilzmischung ersetzt werden. Das Aroma wird dadurch weniger sortenspezifisch.
Die aufgefangene Flüssigkeit trägt einen konzentrierten Pilzgeschmack und wird zusammen mit dem restlichen Wasser zur Brühe ergänzt.
Der Reis soll saftig und cremig gebunden sein, aber nicht wie eine Suppe schwimmen. Die Körner bleiben erkennbar und im Kern leicht bissfest.
Ein kräftiger, nicht zu salziger spanischer Hartkäse passt als Alternative. Er macht das Gericht würzig und cremig, ist aber weniger spezifisch für Salamanca.
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