Alegría finden
Alegría riojana ist am ehesten in spanischen Feinkostläden, gut sortierten Delikatessabteilungen oder im Onlinehandel erhältlich.
Pincho aus Castilla y León
Warmer burgalesischer Pincho aus geröstetem Brot, gebratener Morcilla de BurgosSpanische Blutwurst-Spezialität mit Reis und Zwiebeln aus dem geschützten Herkunftsgebiet Burgos., einem gebratenen Wachtelei und pikant eingelegter alegría.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cojonuda ist ein kleiner Pincho aus Burgos in Castilla y León. Auf geröstetem Brot treffen gebratene Morcilla de Burgos, ein Spiegelei vom Wachtelei und eine pikante alegría zusammen. Diese Fassung bleibt bei der Morcilla und grenzt sich damit von der Variante Cojonudo mit Chorizo ab.
Außen knuspriges Brot trägt eine würzige, leicht krosse Morcilla, ein zartes Wachtelei mit weichem Eigelb und einen fruchtig-pikanten Paprikastreifen.
Schritt für Schritt
Die Brotscheiben bei mittlerer Hitze in einer trockenen Pfanne von beiden Seiten 1–2 Minuten rösten. Herausnehmen und beiseitelegen.
Daran erkennst du es: Die Außenseiten sind knusprig und leicht gebräunt.
Die Haut der Morcilla abziehen und die Wurst in sechs etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die alegría abtropfen lassen und, falls nötig, in passende Streifen schneiden.
Wichtig: Beim Schneiden der Wurst ein stabiles Brett und ein scharfes Messer verwenden.
15 ml Olivenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Morcilla-Scheiben darin etwa 2 Minuten pro Seite braten, bis sie außen leicht knusprig und durchgehend heiß sind. Herausnehmen und kurz abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind außen leicht knusprig und innen durchgehend heiß.
Das übrige Olivenöl in die Pfanne geben. Die Wachteleier einzeln aufschlagen und nacheinander braten, bis das Eiweiß fest ist und die Eigelbe noch weich sind. Vorsichtig salzen.
Daran erkennst du es: Das Eiweiß ist fest, die Eigelbe bleiben weich.
Wichtig: Wachteleier bis zu festem Eiweiß garen und anschließend sofort servieren.
Auf jede geröstete Brotscheibe eine Scheibe Morcilla legen. Je ein Wachtelei daraufsetzen und mit einem Streifen alegría abschließen. Die Pinchos sofort warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Pinchos sind warm angerichtet und die Toppings liegen stabil auf dem Brot.
Gut zu wissen
Alegría riojana ist am ehesten in spanischen Feinkostläden, gut sortierten Delikatessabteilungen oder im Onlinehandel erhältlich.
Morcilla de Burgos gibt es in spanischen Metzgereien, Feinkostläden und größeren Supermärkten mit spanischem Sortiment.
Der Geschmack wird meist fruchtiger und weniger eigenständig pikant.
Die Piquillo-Streifen abtropfen lassen, bei Bedarf mit etwas scharfer Paprika würzen und wie die alegría auf die Pinchos legen.
Würze und Textur können sich je nach Zwiebel- und Gewürzanteil verändern.
Die Ersatzwurst häuten, in sechs etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und wie die Morcilla de Burgos braten.
Die Eier einzeln braten und sie aus der Pfanne nehmen, sobald das Eiweiß fest ist.
Die Pinchos trotzdem sofort servieren; ein weiteres Ei kurz mit weichem Eigelb braten, falls ausreichend Zutaten vorhanden sind.
Etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und erst wenden, wenn die Unterseite leicht gebräunt ist.
Zerfallene Stücke als lockeren Belag auf dem Brot verteilen.
Das Brot erst kurz vor dem Servieren mit Morcilla, Ei und alegría belegen.
Die belegten Brote kurz in der warmen Pfanne erwärmen, ohne das Eigelb weiter stark zu garen.
Eine fruchtigere und weniger pikante Version mit eingelegten Piquillo-Streifen und etwas scharfer Paprika.
Brot, gebratenes Ei und die zusammengesetzten Pinchos verlieren beim Einfrieren voraussichtlich ihre gewünschte Textur.
Häufig gefragt
Alegría riojana ist eine pikant eingelegte Paprika aus La Rioja. Für diesen Pincho wird sie abgetropft und als Streifen aufgelegt.
Ja. Eine andere Morcilla mit Reis kann verwendet werden, verändert aber je nach Zwiebel- und Gewürzanteil die Würze und Textur.
Diese Fassung verwendet Morcilla de Burgos. Die im Redaktionstext genannte Variante Cojonudo wird mit Chorizo abgegrenzt.
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