Hefe schützen
Die Wasser-Milch-Mischung nur lauwarm erwärmen. Zu hohe Hitze kann die Triebkraft der Trockenbackhefe beeinträchtigen.
Frittiertes Hefeteiggebäck
Goldbraune, flach gezogene Hefeteigstücke aus Castilla-La Mancha, die portionsweise frittiert und noch warm mit Zucker bestäubt werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fritillas manchegas sind kleine, flach gezogene Hefeteigstücke aus einem weichen Hefeteig mit Milch, Ei und Zitronenabrieb. Nach einer langen Gehzeit werden sie portionsweise in heißem Öl ausgebacken, bis sie außen goldbraun und zart knusprig sind, während sie innen locker bleiben. Warm mit Zucker bestäubt passen sie besonders gut zu festlichen Gelegenheiten.
Außen goldbraun und zart knusprig, innen locker und weich, mit einem milden Zitronenaroma und einer feinen süßen Zuckerschicht.
Schritt für Schritt
Wasser und Vollmilch in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle nur lauwarm auf etwa 30 bis 35 °C erwärmen. Mit der Trockenbackhefe verrühren und 5 Minuten stehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist lauwarm und nicht heiß.
Ei und Zitronenabrieb in die große Schüssel geben. Die lauwarme Milchmischung hinzufügen und mit dem Kochlöffel verrühren.
Daran erkennst du es: Ei und Milchmischung sind gleichmäßig verbunden.
Weizenmehl und Salz dazugeben und alles zunächst mit dem Kochlöffel, anschließend mit den Händen zu einem weichen Teig vermengen. Den Teig 8 bis 10 Minuten kneten, bis er glatt und elastisch ist. Er darf noch leicht kleben.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und nur noch leicht klebrig.
Die Schüssel abdecken und den Teig an einem zugfreien, warmen Ort 1 bis 2 Stunden gehen lassen, bis sich sein Volumen ungefähr verdoppelt hat.
Daran erkennst du es: Das Teigvolumen hat sich ungefähr verdoppelt.
Den Teig mit leicht geölten Händen aus der Schüssel nehmen, kurz entgasen und in 20 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen und 5 Minuten entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln sind geformt und lassen sich nach der kurzen Ruhezeit leichter ausziehen.
Das neutrale Öl in einem großen Topf oder einer tiefen Pfanne auf 175 bis 180 °C erhitzen. Nicht mehr als zwei bis drei Fritillas gleichzeitig ausbacken, damit die Temperatur möglichst konstant bleibt.
Daran erkennst du es: Das Öl hat 175 bis 180 °C erreicht und raucht nicht.
Wichtig: Heißes Öl niemals unbeaufsichtigt lassen und nur trockene Teigstücke hineingeben.
Jede Teigkugel mit leicht geölten Fingern oder einem kleinen Rollholz zu einer flachen, etwa 10 bis 12 cm großen Scheibe ziehen. Die Scheiben portionsweise in das heiße Öl geben und pro Seite etwa 1 bis 2 Minuten frittieren, bis sie goldbraun und aufgegangen sind.
Daran erkennst du es: Die Fritillas sind goldbraun, aufgegangen und auf beiden Seiten durchgebacken.
Wichtig: Die Teigstücke vorsichtig ins Öl geben, um Spritzer und Verbrennungen zu vermeiden.
Die Fritillas mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen. Noch warm mit dem Zucker bestäuben und frisch servieren.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und der Zucker haftet auf der warmen Oberfläche.
Wichtig: Die Fritillas vor dem Servieren kurz abkühlen lassen, da das Innere sehr heiß sein kann.
Gut zu wissen
Die Wasser-Milch-Mischung nur lauwarm erwärmen. Zu hohe Hitze kann die Triebkraft der Trockenbackhefe beeinträchtigen.
Für ein klares Zitronenaroma die Zitrone fein abreiben und möglichst wenig von der weißen Schicht darunter erwischen.
Die angegebene Ölmenge ist für einen großen Topf oder eine tiefe Pfanne gedacht. Entscheidend ist eine ausreichende Füllhöhe zum weitgehenden Eintauchen der Teigstücke.
Der Geschmack wird etwas weniger milchig; die Teigkonsistenz bleibt bei einer ungesüßten Variante ähnlich.
Die Vollmilch im gleichen Volumen durch einen ungesüßten Pflanzendrink ersetzen. Für eine vegane Variante muss zusätzlich das Ei ersetzt werden.
Die Gehzeit kann je nach Hefestärke und Raumtemperatur variieren.
Frischhefe in der lauwarmen Wasser-Milch-Mischung auflösen und den Teig wie beschrieben gehen lassen.
Die Flüssigkeit nur auf etwa 30 bis 35 °C erwärmen.
Wenn die Mischung noch nicht mit dem Mehl verbunden ist, eine neue lauwarme Hefemischung ansetzen. Bei bereits angesetztem Teig an einem warmen Ort länger warten; bleibt er kompakt, lässt er sich nur eingeschränkt retten.
Den Teig ausreichend kneten und Hände oder Arbeitsfläche nur leicht ölen.
Den Teig vor dem Formen nochmals kurz ruhen lassen und beim Ausziehen nicht weiter bemehlen.
Bei 175 bis 180 °C frittieren und höchstens zwei bis drei Stücke gleichzeitig ausbacken.
Die nächsten Portionen erst einlegen, wenn das Öl wieder die Zieltemperatur erreicht hat.
Die Temperatur mit einem Küchenthermometer kontrollieren und die Hitze bei Bedarf reduzieren.
Die folgenden Stücke bei niedrigerer Hitze etwas länger ausbacken; bereits stark verbrannte Stücke nicht servieren.
Die Teigkugeln etwas dünner und breiter ausziehen, damit der Anteil der knusprigen Oberfläche steigt.
Die Teigstücke weniger weit ausziehen, damit sie im Inneren etwas mehr weiche, luftige Krume behalten.
Häufig gefragt
Das Volumen sollte sich ungefähr verdoppelt haben. Die angegebene Gehzeit von 1 bis 2 Stunden dient als Richtwert.
Das Öl soll 175 bis 180 °C erreichen. Ein Küchenthermometer erleichtert die Kontrolle.
Nicht mehr als zwei bis drei Stücke gleichzeitig ausbacken, damit die Öltemperatur möglichst konstant bleibt.
Dünn ausgezogen werden sie besonders knusprig; etwas dickere Scheiben bleiben innen weicher.
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