Galicisches Kürbisgebäck aus der Pfanne

Süßes Kürbisgebäck

Lockere galicische Kürbis-Chulas aus saftigem Kürbispüree, Ei und Zimt: löffelweise in der Pfanne goldbraun ausgebacken und warm mit Puderzucker serviert.

Zum Rezept
Galicisches Kürbisgebäck aus der Pfanne
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 45 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 45 Minuten
Gesamtzeit ca. 105 Minuten
Menge Für 4 Personen, etwa 12–14 Stück
Gerichtsform und Gerichtsart Süße Teiggebäcke
Prägende Zutatenfamilie Eier, Gemüse, Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Backen, Frittieren, Rösten und Ofenbraten
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Kürbispüree sorgt für ein saftiges Inneres und gibt den Küchlein ihre charakteristische Kürbisnote.
  • Die Ruhezeit lässt das Mehl quellen und macht den weichen Teig etwas fester, sodass er sich löffelweise ausbacken lässt.
  • Kleine Teigportionen garen zügig und bekommen im heißen Öl eine goldbraune Oberfläche.
  • Puderzucker und eine Prise Zimt runden die lauwarm servierten Küchlein ab.

Für diese Chulas de calabaza wird Kürbispüree mit Ei, Zucker und Zimt zu einem weichen Teig verrührt. Nach einer Ruhezeit kommt er portionsweise ins heiße Öl und wird außen goldbraun, während das Kürbisinnere saftig bleibt.

Außen goldbraun und zart, innen weich und saftig: Die Chulas schmecken mild süß nach Kürbis und Zimt und werden durch den feinen Puderzucker ergänzt.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kürbis backen

    Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das rohe Kürbisfleisch würfeln, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und backen, bis es weich ist und möglichst wenig Feuchtigkeit enthält. Während der Kürbis im Ofen ist, können Blech und weitere Zutaten bereitgestellt werden.

    28 Minuten 200 °C

    Daran erkennst du es: Der Kürbis lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen und wirkt möglichst trocken.

  2. Pürieren und abwiegen

    Den Kürbis etwa 15 Minuten abkühlen lassen. Fein pürieren und 250 g abwiegen; überschüssiges Püree wird für dieses Rezept nicht benötigt.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Püree ist fein und dicht, ohne sichtbare Flüssigkeit.

    • Ist das Püree sehr feucht, überschüssige Flüssigkeit vor dem Abwiegen abtropfen lassen.
  3. Teig anrühren

    Kürbispüree mit Eiern, Zucker und Zimt glatt rühren. Mehl und Backpulver mischen, dazusieben und zu einem glatten, eher weichen Teig verrühren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und weich, aber nicht wässrig.

  4. Teig ruhen lassen

    Die Schüssel abdecken und den Teig 30 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit kann das Mehl quellen und der Teig etwas fester werden.

    30 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist nach der Ruhezeit noch weich, lässt sich aber portionsweise aufnehmen.

  5. Chulas ausbacken

    Das Sonnenblumenöl in einer etwa 24 cm großen Pfanne ungefähr 1 cm hoch einfüllen und auf etwa 175–180 °C erhitzen. Mit einem Esslöffel kleine Teigportionen hineingeben und leicht flach drücken. In mehreren Durchgängen jeweils etwa 1–2 Minuten pro Seite goldbraun ausbacken; die Stücke sollen auch innen gar sein.

    15 Minuten 178 °C

    Daran erkennst du es: Die Chulas sind auf beiden Seiten goldbraun und innen gar.

    • Die Pfanne nicht überfüllen, damit sich die Chulas gut wenden lassen.
    • Ohne Thermometer einen kleinen Teigklecks als vorsichtigen Temperaturtest verwenden.

    Wichtig: Heißes Öl vorsichtig handhaben und Wasser vom Öl fernhalten.

  6. Abtropfen lassen und servieren

    Die Chulas auf Küchenpapier abtropfen lassen, noch warm mit Puderzucker bestäuben und lauwarm servieren.

    2 Minuten

    Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft; der Puderzucker haftet leicht auf den warmen Chulas.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kürbispüree: Das Püree sollte dicht und ungesüßt sein. Überschüssige Feuchtigkeit kann den ohnehin weichen Teig zu dünn machen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig ist sehr dünn und lässt sich kaum portionsweise in die Pfanne geben.

Das Püree dicht verwenden und überschüssige Feuchtigkeit vor dem Abwiegen abtropfen lassen.

Den Teig kurz stehen lassen und prüfen, ob er etwas anzieht; zusätzliches Mehl nur sparsam einarbeiten, damit die Chulas nicht schwer werden.

Die Chulas sind außen dunkel, aber innen noch nicht gar.

Das Öl auf etwa 175–180 °C bringen, kleine Portionen verwenden und die Stücke leicht flach drücken.

Die Hitze reduzieren und die nächsten Portionen kleiner formen; bereits gebräunte Stücke bei niedrigerer Hitze vorsichtig fertig garen.

Die Chulas bräunen langsam und werden eher fettig als goldbraun.

In mehreren Durchgängen ausbacken und die Pfanne nicht überfüllen.

Zwischen den Durchgängen warten, bis das Öl wieder die vorgesehene Temperatur erreicht hat.

Servieren und kombinieren

  • Lauwarm mit Puderzucker: Die Chulas noch warm mit Puderzucker bestäuben und lauwarm servieren. Eine Prise Zimt im Teig unterstreicht die Kürbisnote.

Allergene und Nährwerte

  • Weizen und Gluten: enthält · Enthält Weizenmehl.
  • Eier: enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie viele Chulas ergibt das Rezept?

Die Zutaten reichen für etwa 12–14 Stück beziehungsweise 4 Personen.

Welches Kürbispüree eignet sich?

Verwende dichtes, ungesüßtes Kürbispüree. Es sollte möglichst wenig Flüssigkeit enthalten, damit der Teig nicht zu dünn wird.

Woran erkenne ich, dass das Öl heiß genug ist?

Das Öl sollte etwa 175–180 °C erreichen. Falls kein Küchenthermometer zur Hand ist, lässt sich die Temperatur vorsichtig mit einem kleinen Teigklecks prüfen.

Wie werden die Chulas serviert?

Die Chulas auf Küchenpapier abtropfen lassen, noch warm mit Puderzucker bestäuben und lauwarm servieren.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar