Weizenmehl Type 550
Das Mehl bildet nach dem Kochen die Grundlage der Migas. Es wird erst zu einer dicken Masse gekocht und anschließend in der Kasserolle in Krümel geteilt.
Herzhafte Mehl-Migas aus Catalunya
Lockere, geröstete Mehl-Migas aus Catalunya mit Schweinefleisch, frischem Schweinebauch, Knoblauch, grünen Paprika und gebratener MakreleKüchenfertige Makrelen in etwa 5 cm große Stücke schneiden..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Migas de harina sind keine Brotkrümel, sondern aus Wasser und Weizenmehl langsam herausgerührte, geröstete kleine Krümel. Für diese Variante wird die dicke Mehlmasse in der Pfanne immer weiter geteilt und getrocknet, bis sie locker und körnig ist. Gebratene Makrele und weiche grüne Paprika machen daraus ein kräftiges, vollständiges Gericht.
Herzhaft, rauchig-röstig und knoblauchbetont, mit lockeren, leicht gebräunten Mehlkrümeln, saftigem Schweinefleisch, weichen grünen Paprika und gebräunter Makrele.
Schritt für Schritt
Trenne die Knoblauchzehen ab, schneide die Spitzen ab und drücke die Zehen mit der flachen Messerseite leicht an. Schneide den Schweinebauch in dünne Streifen. Wasche die Paprika, schneide an der Spitze jeweils einen kleinen Schlitz ein und salze sie innen mit etwas von der abgemessenen Salzmenge. Schneide die küchenfertigen Makrelen in etwa 5 cm große Stücke und salze sie ebenfalls leicht.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch und rohen Fisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und danach Hände sowie Arbeitsfläche gründlich reinigen.
Erhitze 80 ml Olivenöl in der breiten, schweren Kasserolle. Brate zuerst den Knoblauch an, gib dann Schweinebauch und Schweinefleisch dazu und brate alles bei mittlerer bis hoher Hitze kräftig an. Nimm Fleisch und Knoblauch heraus und lass das aromatisierte Öl in der Kasserolle.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist außen kräftig gebräunt und der Knoblauch aromatisch, aber nicht verbrannt.
Bringe das Wasser mit 15 g Salz in einem zweiten großen Topf zum Kochen. Streue das Mehl nach und nach ein und rühre kräftig mit dem stabilen Holzlöffel, bis eine dicke, glatte Masse ohne trockene Mehlnester entsteht. Koche sie unter ständigem Rühren etwa 5 Minuten weiter.
Daran erkennst du es: Die Masse ist dick, glatt und enthält keine trockenen Mehlnester.
Wichtig: Die heiße, dicke Masse vorsichtig rühren, da sie spritzen kann.
Gib die heiße Mehlmasse zum Bratöl in die Kasserolle und rühre zunächst bei mittlerer bis hoher Hitze ununterbrochen. Drücke und teile die Masse mit dem Holzlöffel immer wieder, damit sie sich in kleine Stücke auflöst. Nach etwa 30 Minuten soll sie leicht geröstet, trockener und körnig sein. Gib bei Bedarf portionsweise etwas von den restlichen 140 ml Olivenöl dazu, damit nichts anbrennt.
Daran erkennst du es: Die Masse ist deutlich trockener, leicht geröstet und beginnt, sich in kleine Krümel zu teilen.
Sobald sich kleine, locker getrennte Krümel gebildet haben, gib Fleisch und Knoblauch zurück in die Kasserolle. Rühre weitere 10–15 Minuten, bis die Migas vollständig gelöst, leicht gebräunt und mit dem Fleisch vermischt sind. Schmecke mit dem restlichen Salz ab.
Daran erkennst du es: Die Migas sind locker, krümelig, leicht gebräunt und nicht mehr cremig oder breiig.
Wichtig: Das Schweinefleisch vollständig durchgaren.
Während die Migas garen, erhitze etwa 35 ml des verbleibenden Olivenöls in einer großen Pfanne. Brate die zugedeckten grünen Paprika bei mittlerer Hitze etwa 10–12 Minuten, bis sie weich und rundum gebraten sind. Wende sie dabei mehrmals.
Daran erkennst du es: Die Paprika sind weich und rundum gebräunt.
Wichtig: Beim Wenden auf heißes Öl und austretenden Dampf achten.
Erhitze das restliche Olivenöl in derselben oder einer zweiten Pfanne. Brate die Makrelenstücke zugedeckt bei mittlerer Hitze etwa 4–5 Minuten pro Seite, bis sie durchgegart und außen gebräunt sind.
Daran erkennst du es: Das Fischfleisch ist vollständig durchgegart und außen gebräunt.
Wichtig: Rohe Makrele vollständig durchgaren und nicht mit dem bereits gegarten Fleisch in Kontakt bringen.
Serviere die Migas sofort heiß. Gib zu jeder Portion einen gebratenen grünen Paprika und ein Stück Makrele. Die Migas sollen locker und krümelig sein, nicht cremig oder breiig.
Daran erkennst du es: Die Migas sind heiß, locker und krümelig; Paprika und Makrele sind frisch gebraten.
Gut zu wissen
Das Mehl bildet nach dem Kochen die Grundlage der Migas. Es wird erst zu einer dicken Masse gekocht und anschließend in der Kasserolle in Krümel geteilt.
Küchenfertige Makrelen in etwa 5 cm große Stücke schneiden. Die Stücke vorsichtig wenden, da das gegarte Fischfleisch leicht zerfällt.
Das Öl wird für Fleisch und Knoblauch, das Teilen und Rösten der Migas sowie für Paprika und Makrele verwendet. Die im Schritt genannten Teilmengen sind Richtwerte innerhalb der Gesamtmenge.
Der Fischgeschmack und der Fettgehalt können sich verändern; die Beilage bleibt herzhaft und gebraten.
Eine küchenfertige, in Stücke geschnittene Fischart verwenden und die Garzeit an die Dicke der Stücke anpassen.
Die Paprika werden süßer und farbintensiver, die gebratene Beilagenrolle bleibt erhalten.
Wie die grünen Paprika einschlitzen, salzen, zugedeckt braten und mehrfach wenden.
Das Mehl nach und nach in das kochende Wasser geben und von Beginn an energisch mit dem stabilen Holzlöffel rühren.
Die Masse weiter erhitzen und kräftig rühren; trockene Klumpen dabei gegen die Topfwand zerdrücken.
Während der gesamten Röstphase kontinuierlich drücken, teilen und wenden.
Bei mittlerer bis hoher Hitze weiter rühren und nur portionsweise zusätzliches Öl einarbeiten, falls die Masse ansetzt.
Den Knoblauch zuerst anbraten und herausnehmen, sobald er aromatisch und leicht gebräunt ist.
Verbrannte Knoblauchstücke entfernen; bei stark verbranntem Öl die Zubereitung nicht darin fortsetzen.
Zugedeckt bei mittlerer Hitze braten und nur vorsichtig einmal wenden.
Die Makrele sofort aus der Pfanne nehmen und mit den Migas servieren, solange sie noch saftig ist.
Eine Variante mit Makrele und Paprika, bei der die Schweinebestandteile entfallen. Die Mehlbasis bleibt erhalten, schmeckt aber weniger fleischig und benötigt besondere Aufmerksamkeit beim Aromatisieren.
Grüne Paprika werden teilweise durch rote oder gelbe Paprika ersetzt. Das Gericht erhält dadurch mehr Süße und Farbe.
Häufig gefragt
Nein. Diese Variante wird aus Wasser und Weizenmehl hergestellt. Die gekochte Mehlmasse wird in der Pfanne geteilt und geröstet, bis kleine lockere Krümel entstehen.
Die Mehlmasse muss lange und ununterbrochen gerührt, gedrückt und geteilt werden. Erst wenn sie trockener, leicht geröstet und locker getrennt ist, sind die Migas fertig.
Das aromatisierte Öl trägt zunächst die Aromen von Knoblauch und Fleisch. Danach hilft weiteres Öl dabei, die Mehlmasse in der Kasserolle zu teilen und vor dem Anbrennen zu schützen. Ein Teil wird außerdem zum Braten von Paprika und Makrele verwendet.
Nein. Sie werden nur gewaschen, an der Spitze eingeschlitzt, innen gesalzen und zugedeckt gebraten, bis sie weich und rundum gebräunt sind.
Ja. Die Paprika und anschließend die Makrele werden während der langen Migas-Garzeit in einer großen Pfanne zubereitet.
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