Natillas con suspiros aus La Rioja

Milchcreme mit pochiertem Eischnee

Gekühlte spanische Eigelbcreme mit pochierten Eischnee-Häubchen, aromatisiert mit Zimt und Zitronenschale.

Zum Rezept
Natillas con suspiros aus La Rioja
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 3 Stunden
Gesamtzeit ca. 3 Std. 45 Min.
Menge Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Desserts und eigenständige Süßspeisen
Prägende Zutatenfamilie Eier, Milchprodukte
Prägende Zubereitungsverfahren Sanftes Köcheln, Ziehenlassen und Aufgießen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Stärke unterstützt das Andicken der Eigelbcreme, während sie bei niedriger bis mittlerer Hitze gerührt wird.
  • Der Eischnee gart portionsweise in der aromatisierten Milch und bleibt als lockere Haube auf der Creme erhalten.
  • Zimt und Zitronenschale geben der Milch Aroma, bevor sie zur Creme verarbeitet wird.

Für diese Natillas wird Milch mit Zimt und Zitronenschale aromatisiert und anschließend mit Eigelb und Stärke sanft zu einer Creme gebunden. Während die Milch zieht, lässt sich der Eischnee schlagen; kleine Häufchen garen danach portionsweise in der heißen Milch. Gut gekühlt serviert kommen Creme und luftige „suspiros“ zusammen.

Die Creme ist glatt und kühl, die pochierten Eischnee-Häubchen sind leicht und luftig. Zimt und Zitronenschale setzen warme, frische Akzente.

Schritt für Schritt

Zubereitung

  1. Milch aromatisieren

    150 ml kalte Milch abnehmen und beiseitestellen. Die übrige Milch mit Zimtstange und Zitronenschale im Topf langsam erhitzen. Sobald sie heiß ist und leicht dampft, vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Milch dampft leicht, soll aber nicht sprudelnd kochen.

  2. Eischnee schlagen

    Während die Milch zieht, die Eiweiße in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen. Dabei den Zucker für den Eischnee nach und nach einrieseln lassen.

    Daran erkennst du es: Der Eischnee ist steif und hält seine Form.

    • Die Schüssel muss sauber und fettfrei sein, damit sich das Eiweiß gut aufschlagen lässt.
  3. Eischnee-Häubchen pochieren

    Die aromatisierte Milch erneut erhitzen, bis sie knapp unter dem Siedepunkt ist. Mit zwei Esslöffeln vier bis acht kleine Häufchen Eischnee abstechen und portionsweise in die Milch geben. Bei geringer Hitze etwa 1 bis 2 Minuten garen, vorsichtig wenden und weitere 1 bis 2 Minuten garen, bis die Häufchen gesetzt sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf einem Teller ablegen. Die Milch durch ein feines Sieb in den Messbecher gießen.

    Daran erkennst du es: Die Häufchen sind gesetzt und lassen sich vorsichtig wenden und herausheben.

    • Die Häufchen portionsweise garen und dabei genügend Platz in der Milch lassen.

    Wichtig: Die Milch nur sanft erhitzen und nicht sprudelnd kochen lassen.

  4. Creme anrühren

    Eigelbe mit dem Zucker für die Creme und der Speisestärke glatt rühren. Die beiseitegestellte kalte Milch nach und nach einrühren. Anschließend die heiße, abgesiebte Milch unter ständigem Rühren langsam dazugießen.

    Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und gleichmäßig verrührt.

    • Die heiße Milch langsam zugießen und dabei durchgehend rühren.
  5. Creme sanft andicken

    Die Mischung zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen, bis die Creme merklich andickt und den Löffel überzieht. Nicht aufkochen lassen. Gleichmäßig auf vier Schälchen verteilen.

    Daran erkennst du es: Die Creme ist merklich angedickt und überzieht den Löffel.

    • Ständig rühren, besonders am Topfboden und in den Ecken.

    Wichtig: Die Creme nicht aufkochen lassen.

  6. Kühlen

    Die pochierten Eischnee-Häubchen auf die Creme setzen. Die Schälchen abkühlen lassen, abdecken und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen.

    3 Stunden

    Daran erkennst du es: Die Creme ist durchgekühlt.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Creme wird körnig oder gerinnt.

Bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen und vom Herd nehmen, sobald sie angedickt ist und den Löffel überzieht.

Der Eischnee wird nicht steif.

Eiweiß in einer sauberen, fettfreien Schüssel schlagen.

In der Creme bilden sich Klümpchen.

Kalte Milch nach und nach einrühren und die heiße Milch langsam unter ständigem Rühren zugießen.

Servieren und kombinieren

  • Gut gekühlt servieren: Die Natillas vollständig durchkühlen lassen und mit den Eischnee-Häubchen als Dessert aus den Schälchen servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Enthält Vollmilch.
  • Eier: enthält · Enthält Eigelb und Eiweiß.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie lange müssen die Natillas kühlen?

Die abgedeckten Schälchen mindestens 3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Wann kommen die Suspiros auf die Creme?

Die pochierten Eischnee-Häubchen nach dem Verteilen der Creme auf die Schälchen setzen, dann alles abkühlen lassen und kühlen.

Wie viele Eischnee-Häubchen ergeben sich aus der Menge?

Mit zwei Esslöffeln vier bis acht kleine Häufchen abstechen und portionsweise pochieren.

Aus unserer Küche

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