Sardinen einkaufen
Frische Sardinen sind besonders gut an gut sortierten Fischtheken oder in mediterranen Fischgeschäften erhältlich. Vollständig aufgetaute Tiefkühlsardinen sind ebenfalls möglich, können nach dem Braten aber etwas weicher sein.
Katalanisches Sardinen-Escabeche
Katalanische Sardinen werden gesalzen, mehliert und goldbraun gebraten. Anschließend ziehen sie in einem würzigen Sud aus Bratöl, Knoblauch, Lorbeer, Paprikapulver, Weißweinessig und Wasser mindestens vier Stunden durch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Für dieses katalanische Escabeche werden küchenfertige Sardinen zunächst gesalzen, mehliert und portionsweise gebraten. Danach ziehen sie in einem würzigen Essig-Öl-Sud mit Knoblauch, Lorbeer und Paprikapulver durch. Plane mindestens vier Stunden Ziehzeit ein; serviert werden die Sardinen kalt oder leicht temperiert.
Zarte Sardinen mit goldbrauner Oberfläche treffen auf einen klaren, säuerlich-würzigen Sud. Knoblauch und Lorbeer geben dem Fisch Tiefe, während Paprikapulver eine milde warme Würze beisteuert.
Schritt für Schritt
Tupfe die küchenfertigen Sardinen sorgfältig trocken und salze sie rundum mit dem abgewogenen Salz. Lass sie 15 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist trocken und leicht gewürzt.
Wende die Sardinen im Mehl und klopfe überschüssiges Mehl vorsichtig ab.
Daran erkennst du es: Die Sardinen sind dünn und gleichmäßig bemehlt.
Erhitze das Olivenöl in einer breiten Pfanne auf etwa 170 bis 175 °C. Brate die Sardinen portionsweise auf jeder Seite etwa 2 bis 3 Minuten, bis sie goldbraun sind. Nimm sie heraus und lege sie in eine flache, hitzebeständige Form. Gieße das Bratöl durch ein feines Sieb und miss 120 ml davon für den Sud ab.
Daran erkennst du es: Die Sardinen sind auf beiden Seiten goldbraun.
Wichtig: Heißes Öl kann spritzen; Sardinen vorsichtig in die Pfanne geben und herausnehmen.
Erhitze die abgemessenen 120 ml Bratöl in einem kleinen Topf bei niedriger bis mittlerer Hitze. Gib den Knoblauch und das Lorbeerblatt dazu und dünste alles 2 bis 3 Minuten, ohne den Knoblauch stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Der Knoblauch duftet, bleibt aber hell und ist nicht stark gebräunt.
Ziehe den Topf kurz vom Herd und rühre das Paprikapulver ein. Gieße den Essig vorsichtig dazu, stelle den Topf wieder auf den Herd und koche den Sud 1 Minute auf. Gib anschließend das Wasser dazu. Lass den Sud 4 Minuten leise bei etwa 90 bis 95 °C köcheln.
Daran erkennst du es: Der Sud ist heiß, aromatisch und bewegt sich nur sanft.
Wichtig: Essig vorsichtig in das heiße Öl geben, da die Flüssigkeit spritzen kann.
Verteile den heißen Sud mit Knoblauch und Lorbeer über den gebratenen Sardinen. Die Fische sollen möglichst gut benetzt sein, müssen aber nicht vollständig im Sud schwimmen.
Daran erkennst du es: Die Sardinen sind gleichmäßig mit Sud benetzt.
Wichtig: Die Form und der Sud sind heiß; beim Übergießen hitzebeständige Handschuhe oder Topflappen verwenden.
Lass die Form kurz abkühlen, decke sie ab und stelle sie in den Kühlschrank. Lass die Sardinen mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, ziehen. Serviere sie kalt oder leicht temperiert.
Daran erkennst du es: Der Sud ist durchgezogen und die Sardinen sind kalt oder leicht temperiert servierbereit.
Gut zu wissen
Frische Sardinen sind besonders gut an gut sortierten Fischtheken oder in mediterranen Fischgeschäften erhältlich. Vollständig aufgetaute Tiefkühlsardinen sind ebenfalls möglich, können nach dem Braten aber etwas weicher sein.
Die Sardinen können nach dem Braten etwas weicher sein als frische Sardinen.
Die Sardinen vollständig auftauen lassen, sorgfältig trocken tupfen und anschließend wie im Rezept beschrieben salzen, mehlieren und braten.
Die Sardinen mit Küchenpapier gründlich trocknen und überschüssiges Mehl abklopfen.
Falls die Oberfläche nur schwach bräunt, die Sardinen portionsweise weiterbraten, ohne die Pfanne zu überfüllen.
Den Knoblauch nur 2 bis 3 Minuten bei niedriger bis mittlerer Hitze dünsten und das Paprikapulver kurz vom Herd nehmen.
Bei deutlich verbranntem Geschmack den Sud nicht weiterverwenden, da sich die Bitterkeit kaum ausgleichen lässt.
Mindestens 4 Stunden Kühlschrankzeit einplanen, besser über Nacht.
Die Sardinen weiter abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen und erst danach servieren.
Das Rezept beschreibt keine geprüfte Einfrier- und Auftaumethode; die Qualität von gebratenen und marinierten Sardinen kann darunter leiden.
Häufig gefragt
Mindestens 4 Stunden im Kühlschrank, besser über Nacht. So kann der würzige Essig-Öl-Sud gut in die Sardinen einziehen.
Ja. Sie können kalt aus dem Kühlschrank oder leicht temperiert serviert werden.
Ja, vollständig aufgetaute Sardinen sind eine mögliche Alternative. Nach dem Braten können sie etwas weicher sein als frische Sardinen.
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