Aal beziehen
Küchenfertige Aalstücke bekommst du am ehesten bei Fischhändlern oder auf Vorbestellung an gut sortierten Fischtheken.
Valencianischer Fischeintopf
Kräftiger valencianischer Aal-Eintopf aus der Gegend der Albufera mit Kartoffeln, Knoblauch, Paprika, Mandeln und Cayenne. Eine grobe Picada bindet den würzigen Sud.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
All i pebre de anguila ist ein bodenständiger valencianischer Fischeintopf: Aalstücke und Kartoffeln garen in einer würzigen Paprikabrühe, während eine geröstete Mandel-Knoblauch-Picada die Sauce sämig macht. Das Gericht wird direkt heiß aus dem Schmortopf serviert.
Erwartet werden zarte Aalstücke und weiche Kartoffeln in einem sämigen, würzigen Sud. Gerösteter Knoblauch und Mandeln geben Tiefe, während Paprika und Cayenne für Wärme sorgen.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Knoblauchzehen schälen. Fünf Zehen für die Picada beiseitelegen und die übrigen Zehen leicht andrücken. Aalstücke mit Küchenpapier trocken tupfen.
Olivenöl in einem breiten Schmortopf erhitzen. Die fünf beiseitegelegten Knoblauchzehen, Mandeln und eine Cayenne-Schote bei mittlerer Hitze 3–4 Minuten goldgelb rösten. Alles aus dem Topf nehmen. Den Topf kurz vom Herd ziehen, Paprikapulver in das heiße Öl rühren und sofort mit dem Wasser ablöschen.
Daran erkennst du es: Knoblauch und Mandeln sind goldgelb, aber nicht dunkel verbrannt.
Angedrückten Knoblauch, Lorbeerblätter und Salz in den Topf geben. Die Flüssigkeit aufkochen, Kartoffeln einlegen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln beginnen weich zu werden, sind aber noch nicht vollständig gar.
Aalstücke und die zweite Cayenne-Schote zu den Kartoffeln geben. Alles weitere 15–17 Minuten sanft garen, bis die Kartoffeln weich und die Aalstücke durchgegart sind.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln sind weich und die Aalstücke vollständig durchgegart.
Wichtig: Aal vollständig durchgaren und nicht nur erwärmen.
Gerösteten Knoblauch, Mandeln und Cayenne mit einer kleinen Kelle Kochsud zu einer groben Picada zerdrücken. Die Mischung zurück in den Topf geben und den Eintopf noch 3 Minuten leise köcheln lassen. Lorbeerblätter entfernen und das All i pebre heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Sauce wirkt durch die Picada sichtbar gebunden.
Gut zu wissen
Küchenfertige Aalstücke bekommst du am ehesten bei Fischhändlern oder auf Vorbestellung an gut sortierten Fischtheken.
Getrocknete Cayenne-Schoten sind in gut sortierten Supermärkten, Gewürzläden und spanischen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Blanchierte Mandeln werden zusammen mit dem Knoblauch geröstet und anschließend grob zerdrückt. So tragen sie sowohl zum Aroma als auch zur Bindung der Sauce bei.
Den Topf kurz vom Herd ziehen, das Paprikapulver nur einrühren und sofort mit Wasser ablöschen.
Wenn der bittere Geschmack deutlich ist, lässt sich der Sud nur begrenzt retten; besser den Ansatz neu beginnen.
Nach dem Einlegen des Aals nur sanft köcheln lassen und die angegebene Garzeit beachten.
Zerfallene Aalstücke vorsichtig im gebundenen Sud belassen und nicht weiter umrühren.
Die Picada nur grob mit etwas Kochsud zerdrücken.
Nicht bewertet; die gebundene Kartoffel-Mandel-Sauce kann sich beim Einfrieren in der Konsistenz verändern.
Häufig gefragt
Am ehesten bei Fischhändlern oder auf Vorbestellung an gut sortierten Fischtheken.
In gut sortierten Supermärkten, Gewürzläden und spanischen Lebensmittelgeschäften.
Die Picada ist eine grob zerdrückte Mischung aus geröstetem Knoblauch, Mandeln, Cayenne und etwas Kochsud. Sie bindet und aromatisiert die Sauce.
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