Choco oder Sepia
Choco ist die in Andalusien gebräuchliche Bezeichnung für Sepia. Küchenfertige Ware ist häufig in gut sortierten Fischgeschäften und an Fischtheken erhältlich.
Andalusischer Reis, saftig
Saftiger andalusischer Reis mit ChocoChoco ist eine spanische Bezeichnung für Sepien, insbesondere für die Gemeine Sepia, einen essbaren Kopffüßer., Sofrito, Safran und FischbrüheAromatische Brühe aus Fischteilen, Wasser und Würzzutaten als Grundlage für Suppen und Saucen., direkt aus der breiten Pfanne serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Arroz con choco ist ein saftiges Reisgericht der andalusischen Küste, besonders verbunden mit Huelva und Cádiz. Choco ist die in Andalusien gebräuchliche Bezeichnung für Sepia; sein kräftiger Geschmack trägt den Sofrito und die Brühe. Diese Fassung gart den Reis in einer breiten Pfanne, bis er weich und saftig, aber nicht suppig ist.
Der Reis ist weich und saftig, ohne freien Brühespiegel. Der Choco bringt einen kräftigen, maritimen Geschmack mit leicht fester, zarter Textur; Sofrito, Paprika und Safran sorgen für würzige Tiefe, Wärme und eine goldene Farbe.
Schritt für Schritt
Die Fischbrühe in einem Topf erhitzen, aber nicht sprudelnd kochen lassen. Die Safranfäden darin mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Währenddessen die weiteren Zutaten bereitstellen.
Daran erkennst du es: Die Brühe ist heiß, aber nicht sprudelnd kochend; der Safran hat Farbe und Aroma abgegeben.
Das Olivenöl in einer flachen, etwa 30 cm breiten Pfanne erhitzen. Den Choco mit 2 g Salz bei mittlerer bis hoher Hitze etwa 3 Minuten anbraten, bis austretende Flüssigkeit weitgehend verdampft ist. Den Choco aus der Pfanne nehmen. Das restliche Salz für später zurückbehalten.
Daran erkennst du es: Die austretende Flüssigkeit ist weitgehend verdampft und die Stücke sind an der Oberfläche leicht gebräunt.
Wichtig: Rohen Choco und die dafür verwendeten Arbeitsflächen hygienisch von verzehrfertigen Lebensmitteln getrennt halten.
Zwiebel und grünen Paprika in derselben Pfanne bei mittlerer Hitze etwa 7 Minuten weich dünsten. Den Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten. Die passierten Tomaten einrühren und den Sofrito weitere 2 Minuten einkochen lassen. Die Zwiebel soll weich sein, ohne stark zu bräunen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich, der Knoblauch duftet und die Tomatenmasse wirkt leicht eingedickt.
Das Paprikapulver kurz unterrühren, dann den Weißwein angießen und etwa 2 Minuten einkochen lassen. Den angebratenen Choco, das Lorbeerblatt und 150 ml der heißen Safranbrühe zurück in die Pfanne geben. Bei niedriger bis mittlerer Hitze 10 Minuten sanft garen, bis der Choco fast zart ist.
Daran erkennst du es: Der Choco ist fast zart, aber noch nicht vollständig weich; die Flüssigkeit ist aromatisch eingekocht.
Den Reis einstreuen und die restliche heiße Safranbrühe angießen. Das übrige Salz hinzufügen und einmal gründlich umrühren. Die Flüssigkeit aufkochen lassen, dann 7 Minuten bei mittlerer Hitze und anschließend 11 Minuten bei niedriger Hitze garen. Nicht mehr rühren, damit der Reis gleichmäßig ausquillt und saftig bleibt.
Daran erkennst du es: Der Reis ist weich und saftig; es bleibt kein freier Brühespiegel zurück.
Die Pfanne vom Herd nehmen, mit einem Deckel abdecken und den Reis 5 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren das Lorbeerblatt entfernen. Direkt aus der breiten Pfanne servieren.
Daran erkennst du es: Der Reis ist weich und saftig, aber nicht suppig; die Flüssigkeit ist vollständig gebunden oder aufgenommen.
Gut zu wissen
Choco ist die in Andalusien gebräuchliche Bezeichnung für Sepia. Küchenfertige Ware ist häufig in gut sortierten Fischgeschäften und an Fischtheken erhältlich.
Außerhalb der Küstenregionen kann tiefgekühlte, aufgetaute Sepia verwendet werden. Sie kann etwas milder schmecken und mehr Wasser abgeben.
Rundkornreis, vorzugsweise Bomba, passt zur saftigen Zubereitung und nimmt die aromatische Brühe gut auf.
Bei bereits gesalzener Fischbrühe die zusätzliche Salzmenge reduzieren, damit das fertige Gericht nicht übersalzen wird.
Die Sepia kann etwas milder schmecken und mehr Wasser abgeben.
Die Sepia vollständig im Kühlschrank auftauen lassen, gut abtropfen und wie den frischen Choco in 2-cm-Stücke schneiden. Beim Anbraten die austretende Flüssigkeit weitgehend verdampfen lassen.
Eine breite Pfanne verwenden und den Choco bei mittlerer bis hoher Hitze kurz anbraten, bis die Flüssigkeit weitgehend verdampft ist.
Die Flüssigkeit vollständig einkochen lassen, bevor der Choco aus der Pfanne genommen wird.
Nach dem ersten gründlichen Umrühren nicht mehr rühren und die angegebene Brühenmenge einhalten.
Die Pfanne ohne Deckel noch kurz bei niedriger Hitze weitergaren, sofern der Reis noch nicht vollständig weich ist.
Die Brühe heiß angießen und die Flüssigkeit zunächst einmal aufkochen lassen.
Etwas heiße Fischbrühe nachgießen und den Reis bei niedriger Hitze weitergaren, bis er weich und saftig ist.
Bei gesalzener Brühe die Salzmenge von Anfang an reduzieren.
Falls der Reis noch nicht vollständig gar ist, ungesalzene heiße Brühe ohne weiteres Salz ergänzen; nach dem Garen lässt sich der Salzgehalt nur begrenzt korrigieren.
Eine außerhalb der Küstenregionen leichter erhältliche Variante mit tiefgekühlter und aufgetauter Sepia.
Reste möglichst zügig abkühlen lassen, in einen flachen luftdichten Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen; Reste vor dem Verzehr vollständig durcherhitzen.
Reisgerichte mit Meeresfrüchten können nach dem Einfrieren und Auftauen deutlich an Textur verlieren.
Häufig gefragt
Choco ist die in Andalusien gebräuchliche Bezeichnung für Sepia, einen Kopffüßer mit kräftigem, maritimem Geschmack.
Rundkornreis ist vorgesehen, vorzugsweise Bomba. Er nimmt die Safranbrühe gut auf und bleibt bei der saftigen Zubereitung weich, ohne zu suppig zu werden.
Nach dem ersten gründlichen Umrühren kann der Reis gleichmäßig ausquellen. Weiteres Rühren kann die Körner stärker beanspruchen und die Konsistenz klebriger machen.
Ja. Die Sepia vollständig auftauen, gut abtropfen lassen und beim Anbraten die austretende Flüssigkeit weitgehend verdampfen lassen.
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