Milch für die Natillas aufteilen
Von den 500 ml Milch werden 400 ml zum Aromatisieren erhitzt; die übrigen 100 ml werden kalt mit Eigelb, Zucker und Speisestärke verrührt.
Dünne Pfannkuchen aus Extremadura
Hauchdünne süße Filloas aus Olivenza werden mit cremigen Natillas aus Milch, Eigelb, Zitrone und Zimt gefüllt und lauwarm serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Filloas de Olivenza sind hauchdünne, süße Pfannkuchen aus Olivenza in der Extremadura. In dieser Variante treffen die zarten Filloas auf mild-cremige Natillas mit ZitronenschaleDie aromatische Schale der Zitrone, die Speisen und Getränke frisch würzt. und Zimt. Die gefalteten Filloas werden lauwarm mit zusätzlicher Creme serviert.
Die Filloas sind weich, hauchdünn und an den Rändern zart gebräunt. Die Natillas schmecken mild milchig, cremig und leicht zitronig mit warmer Zimtnote.
Schritt für Schritt
400 ml der Vollmilch mit der Zimtstange und den Zitronenschalenstreifen in einem Topf erhitzen, bis die Milch dampft. Den Topf vom Herd nehmen und die Milch 10 Minuten aromatisieren lassen.
Daran erkennst du es: Die Milch dampft, kocht aber nicht sprudelnd.
Eigelb, Zucker, Speisestärke und die übrigen 100 ml kalte Milch in einer Rührschüssel glatt verrühren. Zimtstange und Zitronenschale aus der warmen Milch nehmen. Die warme Milch unter ständigem Rühren langsam zur Eigelb-Mischung gießen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und frei von Stärke- oder Eigelbklümpchen.
Alles zurück in den Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter ständigem Rühren 5 bis 8 Minuten erwärmen, bis die Natillas deutlich andicken. Die Creme darf nicht sprudelnd kochen. In eine Schüssel umfüllen, direkt an der Oberfläche abdecken und 30 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Creme ist deutlich angedickt und haftet am Schneebesen, ohne sprudelnd zu kochen.
Wichtig: Die Creme nicht sprudelnd kochen lassen, damit das Eigelb nicht ausflockt.
Mehl, 500 ml Vollmilch, Wasser, Eier, 20 ml Olivenöl, Zucker und Salz mit einem Schneebesen zu einer glatten, flüssigen Masse verrühren. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen und danach noch einmal durchrühren.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt und fließfähig.
Eine beschichtete Pfanne mit 22 bis 24 cm Durchmesser erhitzen und mit wenig Olivenöl hauchdünn ausstreichen.
Daran erkennst du es: Ein kleiner Tropfen Teig beginnt sofort leicht zu stocken, ohne schnell zu bräunen.
Wichtig: Vorsicht vor heißem Öl und dem heißen Pfannenrand.
Etwa 80 bis 90 ml Teig in die Pfanne geben und die Pfanne sofort schwenken, damit sich der Teig hauchdünn verteilt. Die Filloa etwa 45 bis 60 Sekunden backen, bis sich die Ränder lösen. Wenden und die zweite Seite etwa 15 bis 20 Sekunden backen. Auf einem Teller stapeln und mit einem sauberen Tuch abdecken. Den restlichen Teig ebenso ausbacken; die Pfanne bei Bedarf erneut hauchdünn ölen.
Daran erkennst du es: Die Ränder lösen sich, die Oberfläche ist gesetzt und die zweite Seite leicht gebräunt.
Wichtig: Die Filloas vorsichtig wenden und die Pfanne nicht unbeaufsichtigt auf hoher Hitze stehen lassen.
Jede Filloa mit etwa 50 g Natillas bestreichen. Die Seiten leicht einschlagen und die Filloa anschließend zu einem Viertel oder zu einer lockeren Rolle falten. Die gefalteten Filloas auf Teller verteilen.
Daran erkennst du es: Die Füllung ist gleichmäßig verteilt und die Filloas lassen sich weich falten.
Die übrigen Natillas kurz durchrühren und jeweils etwas davon zu den gefalteten Filloas geben. Die Filloas lauwarm servieren, damit der Teig weich bleibt und die Creme angenehm cremig wirkt.
Daran erkennst du es: Die Filloas sind lauwarm und die Natillas glatt und cremig.
Gut zu wissen
Von den 500 ml Milch werden 400 ml zum Aromatisieren erhitzt; die übrigen 100 ml werden kalt mit Eigelb, Zucker und Speisestärke verrührt.
Die Zitronenschale breit und möglichst dünn abschälen. Viel weiße Haut kann die Natillas bitter machen.
Das Olivenöl im Teig sorgt für Geschmeidigkeit. Die separate Menge wird nur zum hauchdünnen Ausstreichen der Pfanne verwendet.
Die Filloas und Natillas können etwas weniger vollmundig schmecken; ein neutraler Pflanzendrink hält das Aroma zurückhaltend.
Für eine milchfreie Variante ungesüßten Hafer- oder Mandeldrink verwenden. Bei der Natillas-Zubereitung besonders sorgfältig rühren, da die Andickung je nach Produkt leicht abweichen kann.
Die Filloas können etwas empfindlicher und weniger elastisch werden.
Eine glutenfreie Universalmehlmischung mit Bindemittel verwenden. Den Teig ausreichend ruhen lassen und die Filloas vorsichtig wenden.
Die Natillas bleiben cremig, können aber etwas weicher wirken.
Die Reisstärke wie die Speisestärke mit der kalten Milch und den Eigelb verrühren.
Das Ergebnis schmeckt neutraler und verliert die leichte Olivennote.
Rapsöl sowohl für den Teig als auch zum Ausstreichen der Pfanne verwenden.
Bei niedriger bis mittlerer Hitze arbeiten, ständig rühren und die Creme nicht sprudelnd kochen lassen.
Die Creme sofort vom Herd nehmen und kräftig glatt rühren. Bei Bedarf durch ein feines Sieb streichen.
Nur etwa 80 bis 90 ml Teig verwenden und die Pfanne direkt nach dem Eingießen kreisen lassen.
Den restlichen Teig mit einem kleinen Schuss Wasser verdünnen und die nächste Filloa dünner ausbacken.
Wenden, sobald sich die Ränder lösen und die Oberfläche nicht mehr flüssig ist.
Die gerissene Filloa als Unterlage für eine weitere Filloa verwenden oder locker als Rolle falten.
Die Oberfläche unmittelbar nach dem Umfüllen abdecken.
Die Natillas vor dem Verwenden glatt durchrühren.
Eine deutlich frischere Variante mit stärkerem Zitronenaroma.
Die Zitronennote wird durch ein weicheres Orangenaroma ersetzt.
Eine leicht schokoladige Variante der dünnen Pfannkuchen.
Die Natillas können bis zu 12 Stunden im Voraus zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Filloas am besten erst am Serviertag ausbacken und kurz vor dem Servieren füllen.
Natillas und Filloas getrennt aufbewahren, wenn eine längere Lagerung geplant ist. Vor dem Servieren die Natillas glatt rühren.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen, da die Füllung Ei und Milch enthält.
Das Einfrieren wird für die gefüllten Filloas und die Natillas nicht empfohlen, da die Creme nach dem Auftauen an Textur verlieren kann.
Häufig gefragt
Die Ruhezeit ermöglicht es dem Mehl, die Flüssigkeit gleichmäßig aufzunehmen. Dadurch wird der Teig glatter und lässt sich dünner in der Pfanne verteilen.
Ja. Die Natillas können bis zu 12 Stunden vorher zubereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Füllen kurz glatt rühren.
Sobald sich die Ränder lösen und die Oberfläche weitgehend gesetzt ist, kann die Filloa vorsichtig gewendet werden.
Lauwarm bleiben die dünnen Filloas weich und lassen sich leicht falten. Gleichzeitig wirkt die cremige Natillas-Füllung besonders angenehm.
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