Carrillada ibérica einkaufen
Iberische Schweinebäckchen sind meist auf Vorbestellung bei gut sortierten Metzgereien, in spanischen Fachgeschäften oder bei spezialisierten Fleischhändlern erhältlich.
Schmorgericht aus Andalusien
Andalusisches Schmorgericht aus iberischen Schweinebäckchen mit Zwiebeln, Möhren, Lauch, Knoblauch, Rotwein und Fleischbrühe. Das Fleisch wird angebraten, langsam geschmort und mit der pürierten Rotweinsauce serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Carrillada ibérica al vino tinto ist ein kräftiges andalusisches Schmorgericht aus iberischen Schweinebäckchen. Die lange, sanfte Garzeit macht das Fleisch besonders zart und verbindet es mit einer tiefen Sauce aus Gemüse, Tomatenmark und trockenem Rotwein.
Zartes, saftiges Schweinebäckchen mit einer tiefen, fruchtig-herzhaften Rotweinsauce. Die Sauce ist glatt und vollmundig, mit süßlichen Gemüsearomen, dezenter Kräuterwürze und kräftigen Röstaromen.
Schritt für Schritt
Die Schweinebäckchen von groben Sehnen und überschüssigem Fett befreien, mit Küchenpapier trocken tupfen und rundum mit dem Salz und dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer würzen.
Wichtig: Rohes Fleisch und benutzte Arbeitsflächen nach der Vorbereitung gründlich reinigen.
Das Olivenöl in einem schweren Schmortopf erhitzen. Die Schweinebäckchen portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze rundum kräftig anbraten, bis sie gebräunt sind. Das Fleisch herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundum deutlich gebräunt.
Zwiebeln, Möhren und Lauch in den Topf geben und unter Rühren anschwitzen, bis das Gemüse weich wird. Den Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und leicht glänzend, aber nicht dunkel verbrannt.
Das Tomatenmark einrühren und kurz rösten. Mit dem Rotwein ablöschen und die Flüssigkeit bei stärkerer Hitze einkochen lassen. Währenddessen kann der Rotwein seine rohe Schärfe verlieren und die Röststoffe aus dem Topf aufnehmen.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist sichtbar reduziert und riecht nicht mehr stark nach rohem Alkohol.
Wichtig: Beim Ablöschen mit Rotwein vorsichtig arbeiten, da heißer Dampf aufsteigen kann.
Die Schweinebäckchen wieder in den Topf legen. Fleischbrühe, Lorbeerblätter und Thymian hinzufügen. Die Flüssigkeit soll das Fleisch etwa zur Hälfte umgeben. Alles kurz aufkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Schmorflüssigkeit ist heiß und beginnt kurz zu kochen.
Den Topf mit dem Deckel verschließen und die Carrillada bei sehr niedriger Hitze sanft schmoren lassen. Das Fleisch nach etwa der Hälfte der Zeit vorsichtig wenden.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich leicht mit einer Gabel teilen.
Wichtig: Den Deckel vorsichtig abheben, da heißer Dampf entweichen kann.
Die Schweinebäckchen aus dem Topf nehmen und warm halten. Die Lorbeerblätter entfernen. Die Sauce mit dem Stabmixer fein pürieren. Falls sie noch zu dünn ist, die Sauce ohne Deckel einige Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und ausreichend konzentriert.
Wichtig: Heiße Flüssigkeit kann spritzen; langsam pürieren und den Topf standsicher halten.
Das Fleisch zurück in die Sauce geben und bei niedriger Hitze erwärmen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Carrillada in der passierten Rotweinsauce servieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist durchgehend heiß und mit Sauce überzogen.
Gut zu wissen
Iberische Schweinebäckchen sind meist auf Vorbestellung bei gut sortierten Metzgereien, in spanischen Fachgeschäften oder bei spezialisierten Fleischhändlern erhältlich.
Normale Schweinebäckchen können verwendet werden. Sie schmecken etwas milder und benötigen je nach Zuschnitt eine ähnlich lange Schmorzeit.
Die ungesalzene Brühe erleichtert die Kontrolle des Salzgehalts, da das Fleisch bereits zu Beginn gewürzt wird und die Sauce später reduziert wird.
Der Geschmack ist etwas milder; die Textur kann je nach Zuschnitt ähnlich zart werden.
Die normale Schweinebäckchenmenge gleich einsetzen, portionsweise anbraten und bis zur Gabelzartheit schmoren.
Das Fleisch portionsweise bei mittlerer bis hoher Hitze rundum kräftig anbraten.
Die Sauce durch längeres Einkochen konzentrieren; die fehlenden Röstaromen lassen sich jedoch nur begrenzt ausgleichen.
Nach dem Pürieren die Konsistenz prüfen und die Sauce gegebenenfalls ohne Deckel einkochen lassen.
Die Sauce vor dem Zurücklegen des Fleisches einige Minuten weiter einkochen.
Die Garzeit an der tatsächlichen Zartheit und nicht nur an der Uhr ausrichten.
Bei sehr niedriger Hitze weiter schmoren, bis sich das Fleisch mit einer Gabel teilen lässt.
Die iberischen Schweinebäckchen werden durch normale Schweinebäckchen ersetzt.
Die Sauce wird nicht vollständig fein püriert, sodass ein Teil des geschmorten Gemüses sichtbar bleibt.
Die Carrillada vollständig schmoren und in der Sauce abkühlen lassen. Abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren langsam in der Sauce erwärmen.
Das Gericht nach dem Kochen zügig abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank lagern. Fleisch und Sauce gemeinsam aufbewahren, damit das Fleisch saftig bleibt.
Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Sauce kann sich nach dem Einfrieren in Konsistenz und Glätte verändern; eine belastbare Einfrier- und Auftauanleitung liegt für dieses Rezept nicht vor.
Häufig gefragt
Carrillada ibérica bezeichnet Schweinebäckchen vom Iberico-Schwein. In diesem Rezept werden sie langsam in einer Gemüse-Rotweinsauce geschmort.
Ja. Normale Schweinebäckchen sind eine mögliche Alternative. Sie schmecken etwas milder und können je nach Zuschnitt eine ähnlich lange Schmorzeit benötigen.
Das Fleisch ist fertig, wenn es sich leicht mit einer Gabel teilen lässt. Die tatsächliche Zartheit ist entscheidender als eine exakt vorgegebene Garzeit.
Nach dem Entfernen der Lorbeerblätter wird die Sauce mit dem Stabmixer fein püriert. Ist sie noch zu dünn, ohne Deckel einige Minuten einkochen lassen.
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