Tomatenwahl
Die Tomaten können frisch gerieben oder als stückige Tomaten aus der Dose verwendet werden.
Eiergericht aus Aragón
Herzhafte Fritada aus weichen Kartoffeln, geschmorter Paprika, Zwiebeln und sämigen Tomaten, serviert mit pochierten Eiern und cremigem Eigelb.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Fritada aragonesa ist ein bodenständiges Gericht aus Aragón. Kartoffeln werden zunächst gebraten, anschließend mit Zwiebeln, Paprika und Tomaten zu einer sämigen Gemüsepfanne geschmort. Pochierte Eier ergänzen die Fritada zu einem vollständigen warmen Eiergericht.
Weiche, leicht gebräunte Kartoffeln treffen auf sämiges, süßlich-herzhaftes Gemüse. Das Eigelb bleibt cremig und verbindet sich beim Anschneiden mit der eingekochten Tomatensauce.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen, längs halbieren und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Rote und grüne Paprikaschote entkernen und in schmale Streifen schneiden.
40 ml Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen. Kartoffeln bei mittlerer Hitze 10 bis 12 Minuten braten und regelmäßig wenden, bis sie außen leicht Farbe annehmen und innen fast weich sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und kurz beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Außen leicht gebräunt, innen fast weich
Das übrige Olivenöl in die Pfanne geben. Zwiebel und Paprika 8 Minuten sanft braten, bis sie weich werden. Knoblauch hinzufügen und 1 Minute mitbraten.
Daran erkennst du es: Zwiebel und Paprika sind weich
Geriebene Tomaten, Paprikapulver, 6 g Salz und den Pfeffer einrühren. Die Kartoffeln zurück in die Pfanne geben und alles bei niedriger bis mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten offen schmoren. Bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser ergänzen.
Daran erkennst du es: Kartoffeln sind weich, das Gemüse zerfällt und die Tomaten sind zu einer dicken, sämigen Sauce eingekocht
Während die Fritada schmort, Wasser und Weißweinessig in einem breiten Topf erhitzen, bis die Flüssigkeit knapp unter dem Siedepunkt liegt. Sie soll leicht dampfen, aber nicht sprudelnd kochen.
Wichtig: Das Wasser nicht sprudelnd kochen lassen, damit die Eier beim Einlegen möglichst intakt bleiben.
Jedes Ei einzeln in eine kleine Tasse aufschlagen. Mit einem Löffel einen sanften Strudel im Wasser erzeugen und jeweils ein Ei vorsichtig hineingleiten lassen. Die Eier 3 bis 4 Minuten pochieren, bis das Eiweiß fest und das Eigelb noch weich ist. Mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen.
Daran erkennst du es: Eiweiß fest, Eigelb noch weich
Die Fritada auf vier tiefe Teller verteilen und je ein pochiertes Ei daraufsetzen. Mit dem übrigen Salz sparsam abschmecken und sofort servieren. Die Kartoffeln sollen weich, das Gemüse sämig und das Eigelb beim Anschneiden cremig sein.
Daran erkennst du es: Kartoffeln weich, Gemüse sämig, Eigelb cremig
Gut zu wissen
Die Tomaten können frisch gerieben oder als stückige Tomaten aus der Dose verwendet werden.
Von den insgesamt 8 g Salz kommen 6 g in die Fritada; das übrige Salz wird erst am Ende sparsam zum Abschmecken verwendet.
Die Fritada bleibt tomatig und sämig; die Zubereitung wird etwas gleichmäßiger.
Die stückigen Dosentomaten in der im Rezept angegebenen Menge verwenden und direkt in Schritt 4 einrühren.
Das Tomatenaroma wirkt frischer; je nach Wassergehalt kann die Einkochzeit leicht variieren.
Die frischen Tomaten reiben und die entstandene Tomatenmasse in Schritt 4 verwenden.
Die Kartoffeln im ersten Bratabschnitt nur fast weich garen und die Schmorzeit sowie den Garzustand beachten.
Die Pfanne sofort vom Herd nehmen und vorsichtig weiterarbeiten, damit die Kartoffeln nicht zusätzlich zerdrückt werden.
Das Wasser nur leicht dampfen lassen und vor jedem Ei einen sanften Strudel erzeugen.
Verstreute Eiweißfäden können nach dem Herausheben vorsichtig entfernt werden.
Die Fritada offen schmoren und Wasser nur bei Bedarf in einem kleinen Schuss ergänzen.
Die Fritada offen weiter schmoren, bis die Sauce wieder dick und sämig ist.
Die Eier werden über die angegebene Grundzeit hinaus pochiert, bis das Eigelb stärker gestockt ist.
Die frischen geriebenen Tomaten werden durch stückige Tomaten aus der Dose ersetzt.
Häufig gefragt
Ja. Die Grundanleitung ergibt ein noch weiches, cremiges Eigelb; für ein festeres Eigelb die Eier länger pochieren und den gewünschten Gargrad prüfen.
Ja. Verwende 500 g stückige Tomaten aus der Dose anstelle der geriebenen frischen Tomaten und rühre sie in Schritt 4 ein.
Die Kartoffeln werden zunächst gebraten und anschließend mit dem Gemüse geschmort, während die Eier separat pochiert werden. So bleiben die Kartoffeln weich und das Eiweiß der pochierten Eier intakt.
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