Gemischtes Hackfleisch
Die Kombination aus Rind und Schwein gibt den Fleischbällchen Geschmack, Bindung und eine saftige Textur.
Katalonien · Schmortopf
Katalanische Fleischbällchen aus Rind und Schwein, die mit Kartoffeln, Möhren und Erbsen in einer kräftigen Tomatensauce geschmort werden.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Mandonguilles a la jardinera verbindet zarte, angebratene Fleischbällchen mit einer sämigen Sauce und einer bodenständigen Gemüseauswahl aus Kartoffeln, Möhren und Erbsen. Die Fleischbällchen werden zunächst geformt und bemehlt, bevor sie zusammen mit dem Gemüse langsam fertig schmoren.
Die Mandonguilles sind außen leicht gebräunt und innen zart. Die Sauce schmeckt tomatig und herzhaft, während Kartoffeln und Möhren weich, aber nicht zerfallen sind und die Erbsen einen frischen, leicht süßlichen Kontrast geben.
Schritt für Schritt
Hackfleisch, Ei, Semmelbrösel, Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer in der Rührschüssel gründlich vermengen. Die Masse abdecken und 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Aus der gekühlten Masse etwa 16 gleich große Bällchen formen. Das Mehl auf den Teller geben, die Bällchen darin dünn wenden und überschüssiges Mehl leicht abklopfen.
Das Olivenöl im breiten Schmortopf erhitzen. Die Mandonguilles portionsweise rundherum 6 bis 8 Minuten anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Herausnehmen und beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundherum leicht gebräunt.
Im verbliebenen Öl die Zwiebel bei mittlerer Hitze etwa 6 Minuten weich dünsten. Die Möhren hinzufügen und 3 Minuten mitgaren.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und glasig, ohne stark zu bräunen.
Die passierten Tomaten einrühren und 5 Minuten sanft einkochen lassen. Kartoffeln, Gemüsebrühe und Lorbeerblatt dazugeben. Alles aufkochen und anschließend 10 Minuten leise köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Die Kartoffelwürfel beginnen weich zu werden, behalten aber noch Form.
Die angebratenen Mandonguilles zurück in den Topf geben. Zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze 15 Minuten schmoren und den Topf gelegentlich vorsichtig rütteln, damit nichts ansetzt.
Daran erkennst du es: Die Fleischbällchen sind fest geworden und von Sauce umgeben.
Die Erbsen einrühren und weitere 8 bis 10 Minuten garen, bis Kartoffeln und Möhren weich und die Fleischbällchen vollständig durchgegart sind. Das Lorbeerblatt entfernen, die Sauce abschmecken und das Gericht heiß servieren.
Daran erkennst du es: Kartoffeln und Möhren lassen sich leicht einstechen, die Erbsen sind heiß und die Fleischbällchen vollständig durchgegart.
Wichtig: Vor dem Servieren prüfen, dass die Fleischbällchen auch im Inneren vollständig durchgegart sind.
Gut zu wissen
Die Kombination aus Rind und Schwein gibt den Fleischbällchen Geschmack, Bindung und eine saftige Textur.
Tiefgekühlte Erbsen können direkt eingerührt werden. Frische Erbsen benötigen dieselbe kurze Schlussgarzeit, sofern sie jung und zart sind.
Da Gemüsebrühen unterschiedlich stark gesalzen sind, sollte die Sauce erst am Ende abschließend abgeschmeckt werden.
Die Bindung bleibt ähnlich; die Masse kann je nach Produkt etwas mehr oder weniger Flüssigkeit aufnehmen.
Die glutenfreien Semmelbrösel wie im Rezept einarbeiten und die Masse vor dem Formen vollständig quellen lassen.
Die Fleischbällchen werden meist etwas magerer und können trockener ausfallen.
Die Bällchen besonders behutsam formen und im Schmorfond vollständig garen.
Die Gemüsekomponente wird etwas knackiger und weniger süß.
Die Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden und je nach Dicke etwas länger als Erbsen mitgaren.
Die Sauce wird etwas rustikaler und weniger glatt.
Die Tomaten vor dem Einrühren mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken.
Die Fleischbällchen portionsweise mit etwas Abstand anbraten.
Die bereits angebratenen Bällchen herausnehmen und die restlichen in einer weiteren Runde bräunen.
Die Masse gründlich vermengen, kühlen und die Bällchen während des Schmorens nur vorsichtig bewegen.
Die zerfallenen Stücke in der Sauce lassen und das Gericht als rustikales Ragout servieren.
Kartoffeln in gleichmäßige Würfel schneiden und mit geschlossenem Deckel schmoren.
Etwas Brühe oder Wasser ergänzen und zugedeckt weitergaren, bis die Kartoffeln weich sind.
Die Mengen einhalten und die Sauce nach dem Garen bei Bedarf kurz offen eindicken lassen.
Die Mandonguilles kurz herausnehmen und die Sauce offen einige Minuten reduzieren, dann alles wieder zusammenführen.
Eine wärmere, leicht pikante Version mit zusätzlicher Würze in der Tomatensauce.
Pilze ergänzen die Gemüseauswahl und geben der Sauce mehr Umami.
Eine etwas magerere Version mit Geflügelhackfleisch.
Die Fleischbällchen können bis zu einem Tag vorher geformt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das fertige Schmorgericht lässt sich ebenfalls am Vortag zubereiten; beim Aufwärmen bei niedriger Hitze vorsichtig erhitzen.
Das abgekühlte Gericht innerhalb von zwei Stunden in einen dicht schließenden Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Sauce und Fleischbällchen möglichst gemeinsam lagern.
Vor dem Verzehr gründlich und gleichmäßig erhitzen.
Das vollständig abgekühlte Gericht portionsweise mit Sauce in gefriergeeignete Behälter füllen und gut verschließen.
Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam in einem Topf erhitzen.
Kartoffeln können nach dem Einfrieren und Auftauen etwas weicher werden.
Häufig gefragt
Aus der angegebenen Menge lassen sich ungefähr 16 gleich große Fleischbällchen formen.
Nein. Tiefgekühlte Erbsen können direkt in den Topf gegeben werden; sie garen während der letzten 8 bis 10 Minuten mit.
Schluckweise etwas Gemüsebrühe oder Wasser einrühren und die Sauce bei niedriger Hitze wieder auf die gewünschte Konsistenz bringen.
Das dünne Mehl hilft beim Anbraten bei der Bräunung und unterstützt später die Bindung der Sauce.
Ja. Das fertige Schmorgericht kann bis zu einem Tag vorher zubereitet, gekühlt gelagert und langsam wieder erhitzt werden.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …