Gaseosa als Lockerungsmittel
Gaseosa ist eine klare spanische Limonade. Ersatzweise können 200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure verwendet werden; der Teig wird dann weniger süß und etwas neutraler im Aroma.
Ausgebackene Süßspeise · Murcia
Paparajotes sind eine charakteristische murcianische Süßspeise aus frischen Zitronenblättern, die in dickflüssigen Teig getaucht und goldbraun frittiert werden. Serviert werden sie warm oder lauwarm mit Zucker und Zimt; das Zitronenblatt wird vor dem Essen entfernt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Paparajotes gehören zu den charakteristischen frittierten Süßspeisen der Región de Murcia. Frische Zitronenblätter werden in einen lockeren Teig getaucht, goldbraun ausgebacken und anschließend mit Zucker und Zimt bestreut. Die Blätter geben ihr feines Zitrusaroma an die knusprige Hülle ab, werden aber vor dem Essen entfernt.
Außen sind die Paparajotes knusprig und goldbraun, innen bleibt der Teig zart und leicht. Zimt und Zucker sorgen für warme Süße, während die Zitronenblätter ein feines Zitrusaroma an die Hülle abgeben.
Schritt für Schritt
Die Zitronenblätter vorsichtig waschen und vollständig trocknen. Sie sollten fest, unbeschädigt und mit einem kurzen Stiel gut greifbar sein. Verwende nur saubere Blätter von einem unbehandelten Zitronenbaum.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind sauber und vollständig trocken.
Wichtig: Nur Blätter verwenden, die nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden.
Eier, Milch und GaseosaSpanische Bezeichnung für ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk, meist auf Basis von Wasser und Kohlensäure. in der großen Schüssel verquirlen. Das Mehl nach und nach einarbeiten, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht. Zucker und Backpulver zuletzt unterrühren. Der Teig soll an den Blättern haften, aber noch langsam ablaufen. Den Teig 15 Minuten ruhen lassen; währenddessen die restlichen Zutaten und das Frittierzubehör bereitstellen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, dickflüssig und haftet an einem eingetauchten Blatt.
Zucker und Zimt auf dem flachen Teller gründlich mischen und zum späteren Bestreuen bereitstellen.
Daran erkennst du es: Zucker und Zimt sind gleichmäßig verteilt.
Das Olivenöl in der tiefen Pfanne auf 170–180 °C erhitzen. Es sollte mehrere Zentimeter hoch stehen, aber nicht rauchen.
Daran erkennst du es: Das Öl ist heiß, aber beginnt nicht zu rauchen.
Wichtig: Heiße Ölpfanne standsicher aufstellen und Wasser vom Öl fernhalten.
Jeweils ein Zitronenblatt am Stiel fassen, vollständig durch den Teig ziehen und überschüssigen Teig kurz abtropfen lassen. Die Blätter portionsweise in das heiße Öl geben und pro Seite etwa 1–2 Minuten goldbraun ausbacken. Nicht zu viele gleichzeitig frittieren, damit die Temperatur möglichst stabil bleibt.
Daran erkennst du es: Die Teighülle ist auf beiden Seiten goldbraun und knusprig.
Wichtig: Beim Einlegen und Wenden besteht Spritzgefahr durch heißes Öl.
Die fertigen Paparajotes mit der Schaumkelle herausheben und kurz auf Küchenpapier abtropfen lassen. Noch warm in der Zucker-Zimt-Mischung wenden.
Daran erkennst du es: Überschüssiges Öl ist abgetropft und die Zucker-Zimt-Mischung haftet an der warmen Hülle.
Wichtig: Die frittierten Teighüllen sind unmittelbar nach dem Ausbacken sehr heiß.
Die Paparajotes warm oder lauwarm servieren. Zum Essen den knusprigen Teig vorsichtig vom Zitronenblatt abziehen; das Blatt selbst wird nicht mitgegessen.
Daran erkennst du es: Die Paparajotes sind warm oder lauwarm und die Blätter lassen sich aus der Hülle entfernen.
Gut zu wissen
Gaseosa ist eine klare spanische Limonade. Ersatzweise können 200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure verwendet werden; der Teig wird dann weniger süß und etwas neutraler im Aroma.
Frische Zitronenblätter sind am ehesten bei mediterranen Gärtnereien, auf Wochenmärkten oder von einem eigenen unbehandelten Zitronenbaum erhältlich. Nur saubere, nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelte Blätter verwenden.
Der Teig wird weniger süß und geschmacklich etwas neutraler; die kohlensäurebedingte Lockerung bleibt erhalten.
Die Gaseosa im gleichen Volumen durch 200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure ersetzen und wie im Rezept beschrieben unter die Eier und Milch rühren.
Die Blätter gründlich trocken tupfen und vor dem Eintauchen vollständig abtrocknen lassen.
Blätter vorsichtig aus dem Teig nehmen, trocken tupfen und erneut eintauchen.
In kleinen Portionen frittieren und die Öltemperatur bei etwa 170–180 °C halten.
Die nächste Charge erst einlegen, wenn das Öl wieder ausreichend heiß ist.
Die Temperatur kontrollieren und die Pfanne nicht unbeaufsichtigt lassen.
Hitze reduzieren und die nächste Charge erst bei stabiler Temperatur ausbacken.
Die Paparajotes ausdrücklich mit dem Hinweis servieren, dass das Blatt nicht mitgegessen wird.
Eine weniger süße, neutralere Teigvariante mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser statt Gaseosa.
Die knusprigen Paparajotes werden mit einer zurückhaltenderen Zucker-Zimt-Mischung bestreut.
Nicht empfohlen, da die frittierte Teighülle beim Einfrieren und Auftauen an Knusprigkeit verlieren kann.
Häufig gefragt
Nein. Das Blatt aromatisiert die knusprige Teighülle, wird aber vor dem Essen entfernt.
Ja. 200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure sind ein möglicher Ersatz. Der Teig wird dann weniger süß und etwas neutraler im Aroma.
Am ehesten bei mediterranen Gärtnereien, auf Wochenmärkten oder von einem eigenen unbehandelten Zitronenbaum. Die Blätter müssen sauber und frei von Pflanzenschutzmitteln sein.
Sie werden warm oder lauwarm serviert und noch warm mit Zucker und Zimt bestreut.
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