Porrusalda

Warme Suppe aus dem Baskenland

Eine klare baskische Lauch-Kartoffel-Suppe mit Möhren und Zwiebel. Das Gemüse wird sanft in Olivenöl angeschwitzt und anschließend in Gemüsebrühe oder Wasser gegart.

Zum Rezept
Porrusalda: Baskische Lauchsuppe für kalte Tage
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 30 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 2 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Suppen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das sanfte Anschwitzen entwickelt Geschmack, ohne das Gemüse stark zu bräunen.
  • Kartoffelstärke macht die Brühe leicht sämig, während das Gemüse stückig bleibt.
  • Lauch, Möhren und Zwiebel ergänzen sich mit milden, leicht süßlichen Aromen.
  • Die Suppe lässt sich mit Gemüsebrühe oder schlicht mit Wasser zubereiten.

Porrusalda ist eine im Baskenland verankerte Suppe aus Lauch, Kartoffeln und weiterem Gemüse. Diese Gemüsefassung bleibt schlicht und alltagstauglich: Der Lauch gibt der klaren Brühe einen milden, leicht süßlichen Geschmack, während Kartoffeln und Möhren für Substanz sorgen.

Die Porrusalda ist heiß, mild und aromatisch. Weiche Lauchringe, Kartoffelstücke und Möhrenscheiben bleiben klar erkennbar; die Brühe ist klar bis leicht sämig und schmeckt sanft nach Lauch, Gemüse und Olivenöl.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten

    Lauch längs aufschneiden, gründlich waschen und in etwa 1 cm dicke Ringe schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln. Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

    15 Minuten
    • Den Lauch gründlich zwischen den Ringen waschen, da sich dort häufig Erde sammelt.
  2. Gemüse anschwitzen

    Das Olivenöl in einem großen Topf bei mittlerer bis niedriger Hitze erwärmen. Zwiebel, Möhren und Kartoffeln hineingeben, leicht salzen und 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren anschwitzen.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Gemüse beginnt weich zu werden, nimmt aber keine kräftige Farbe an.

    • Die Hitze niedrig genug halten, damit Zwiebel und Gemüse nicht stark bräunen.
  3. Lauch mitgaren

    Den Lauch hinzufügen und alles weitere 7 Minuten sanft garen. Das Gemüse soll weich werden und Flüssigkeit ziehen, aber keine kräftige Farbe annehmen.

    7 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Lauch ist sichtbar zusammengefallen und weich, ohne gebräunt zu sein.

  4. Suppe köcheln lassen

    Gemüsebrühe oder Wasser angießen. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Suppe bei sanfter bis mittlerer Hitze etwa 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffeln garen weich, während das Gemüse seine Form behält.

    • Während die Suppe köchelt, den Topf möglichst geschlossen halten, damit wenig Flüssigkeit verdampft.
  5. Garprobe und Ruhezeit

    Prüfen, ob die Kartoffeln weich sind. Falls nötig, noch 5 Minuten weitergaren. Mit dem restlichen Salz abschmecken und die Porrusalda 2 Minuten ohne Hitze ruhen lassen.

    Daran erkennst du es: Ein Kartoffelstück lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen.

    • Die Salzmenge vorsichtig anpassen, besonders wenn eine bereits gesalzene Gemüsebrühe verwendet wurde.
  6. Heiß servieren

    Die Suppe heiß in tiefen Tellern servieren. Das Gemüse bleibt stückig; die Brühe soll klar und leicht sämig vom Kartoffelstärkegehalt sein.

    Daran erkennst du es: Die Suppe ist heiß und die Kartoffeln sind weich.

    Wichtig: Beim Ausschöpfen und Servieren vorsichtig mit der heißen Suppe umgehen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Salzgehalt der Brühe prüfen: Die angegebene Salzmenge gilt für eine ungesalzene oder nur leicht gesalzene Flüssigkeit. Bei gesalzener Gemüsebrühe zunächst weniger Salz verwenden und erst am Ende abschmecken.
  • Mild anschwitzen: Das Gemüse soll weich werden und Flüssigkeit ziehen, aber keine kräftige Farbe annehmen. So bleibt der Geschmack der Porrusalda mild und die Brühe klarer.

Zutatenwissen

Lauch gründlich reinigen

Lauch längs aufschneiden und zwischen den Schichten gründlich waschen, bevor er geschnitten wird.

Kartoffelsorte

Festkochende Kartoffeln behalten in der Suppe eher ihre Form und geben dennoch etwas Stärke an die Brühe ab.

Flüssigkeitswahl

Gemüsebrühe sorgt für mehr Würze. Wasser ergibt eine schlichtere Fassung, in der der Geschmack von Lauch und Gemüse stärker hervortritt.

Sinnvolle Alternativen

Wasser

Die Suppe schmeckt schlichter und benötigt möglicherweise etwas mehr Salz.

Die Gemüsebrühe im gleichen Volumen durch Wasser ersetzen. Erst nach dem Garen abschmecken, da Wasser kein eigenes Salz mitbringt.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Gemüse bekommt deutliche braune Stellen und die Suppe schmeckt kräftig geröstet.

Bei mittlerer bis niedriger Hitze arbeiten und nur sanft anschwitzen.

Mit der Flüssigkeit ablöschen, sobald das Gemüse weich wird. Bei stark verbrannten Stellen das Gemüse besser nicht weiterverwenden.

Die Kartoffelstücke sind nach der angegebenen Garzeit noch nicht weich.

Kartoffeln in möglichst gleich große, mundgerechte Stücke schneiden und die Garprobe durchführen.

Die Suppe weitere 5 Minuten sanft köcheln lassen und erneut prüfen.

Die fertige Suppe schmeckt zu salzig.

Bei gesalzener Brühe zunächst weniger Salz verwenden und erst am Ende nachwürzen.

Mit etwas Wasser verdünnen und die Suppe kurz erneut erhitzen. Dabei kann die Brühe etwas an Intensität verlieren.

Servieren und kombinieren

  • Heiß und schlicht servieren: Die Porrusalda direkt nach der kurzen Ruhezeit heiß in tiefen Tellern servieren. Das Gemüse bleibt stückig und die klare, leicht sämige Brühe steht im Mittelpunkt.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Suppe kann bis zu 24 Stunden im Voraus gekocht, vollständig abgekühlt und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Servieren langsam erhitzen und bei Bedarf mit etwas Wasser ausgleichen.

Aufbewahren

Die Suppe nach dem Abkühlen in einen geschlossenen Behälter geben und im Kühlschrank lagern. Vor dem Aufbewahren nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.

Nur mit sauberem Besteck entnehmen und vor dem Servieren gründlich erhitzen.

Einfrieren

Die vollständig abgekühlte Suppe portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren. Etwas Platz für die Ausdehnung lassen.

Über Nacht im Kühlschrank auftauen und anschließend langsam im Topf erhitzen.

Kartoffeln können nach dem Einfrieren und Auftauen etwas weicher werden; die Suppe bleibt geschmacklich geeignet.

Aufwärmen

  • Im Topf: Die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren erhitzen, bis sie durchgehend heiß ist. Bei Bedarf einen kleinen Schuss Wasser ergänzen.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was ist Porrusalda?

Porrusalda ist eine baskische Lauchsuppe mit Kartoffeln und weiterem Gemüse. Diese Fassung wird ohne Fisch und mit Gemüsebrühe oder Wasser zubereitet.

Kann ich die Gemüsebrühe durch Wasser ersetzen?

Ja. Die angegebene Menge Wasser kann die Gemüsebrühe vollständig ersetzen. Die Suppe schmeckt dann schlichter und sollte am Ende vorsichtig abgeschmeckt werden.

Warum wird das Gemüse nicht püriert?

Bei dieser Zubereitung bleibt das Gemüse stückig. Die Kartoffeln geben dennoch etwas Stärke an die Brühe ab, sodass sie leicht sämig wird.

Woran erkenne ich, dass die Suppe fertig ist?

Die Kartoffeln sind fertig, wenn sich ein Stück leicht mit einer Gabel einstechen lässt. Lauch und Möhren sollen weich sein, aber ihre Form behalten.

Aus unserer Küche

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