Ñora richtig rösten
Die Ñoras nur kurz anrösten, bis sie duften. Sie sollen nicht dunkel werden, weil ein zu starkes Rösten Bitterkeit bringen kann.
Leicht suppiger Fischreis
Ein kräftiger, leicht suppiger Fischreis aus der Región de Murcia mit ÑoraÑora ist eine kleine, rundliche, getrocknete Paprikasorte aus der spanischen Mittelmeerregion mit mildem, süßlichem Aroma., Fischfond, Tomate und Knoblauch. Der Fisch wird separat gegart und mit Fond und Alioli serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Arroz caldero ist ein kräftiger, leicht suppiger Fischreis aus der Región de Murcia, besonders aus der Küstenküche am Mar Menor. Ñoras, Tomate und Knoblauch geben dem Fond Tiefe; der gegarte Fisch wird getrennt vom Reis serviert, dazu passt Alioli.
Der Reis ist weich, saftig und leicht suppig, mit kräftigem Fischfond, fruchtiger Tomate, würziger Ñora und feinen Safrannoten. Der separat servierte Fisch bleibt zart und fest; die cremige, knoblauchbetonte Alioli setzt einen frischen, leicht zitronigen Kontrast.
Schritt für Schritt
Die Fischreste und kleinen Felsenfische säubern. Die festen Fischstücke in dicke Scheiben schneiden und bis zur späteren Verwendung kalt stellen. Bei den Ñoras Stiele und Kerne entfernen. Die Petersilie in Blätter und Stiele teilen. Die sechs Knoblauchzehen für den Caldero schälen.
Wichtig: Die festen Fischstücke bis zur weiteren Verwendung kalt stellen.
Das Olivenöl in einem schweren Caldero oder einem breiten, schweren Topf erhitzen. Die Ñoras darin kurz anrösten, bis sie duften, aber nicht dunkel werden. Herausnehmen. Im selben Öl die Fischköpfe, Gräten und kleinen Felsenfische etwa 5 Minuten anrösten. Die gehackten Tomaten und drei Knoblauchzehen dazugeben und 8 Minuten unter Rühren einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Ñoras duften, ohne dunkel zu werden; Tomaten und Knoblauch sind eingekocht.
Das Wasser, die Petersilienstiele, etwas Salz und den Pfeffer angießen. Alles aufkochen und die Fischreste bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen. Die gerösteten Ñoras mit den übrigen drei Knoblauchzehen, den Petersilienblättern und dem Safran im Mörser zu einer dicken Paste zerreiben. Mit einer Kelle Fond lösen, in den Topf geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
Daran erkennst du es: Der Fond ist aromatisch; die Würzpaste ist glatt zermahlen und vollständig eingearbeitet.
Den Fond durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf gießen. Die festen Fischstücke in den heißen Fond legen und je nach Dicke 8 bis 10 Minuten knapp unter dem Siedepunkt gar ziehen lassen. Den Fisch herausheben und abgedeckt warm halten. 200 ml Fond für das spätere Erwärmen des Fischs beiseitestellen. 1,7 l Fond für den Reis abmessen; falls weniger vorhanden ist, mit heißem Wasser auffüllen.
Daran erkennst du es: Die Fischstücke sind gerade durchgegart, fest und lassen sich ohne Zerfallen herausheben.
Wichtig: Fisch vollständig durchgaren und nicht roh servieren.
Den abgemessenen Fond im Caldero kräftig aufkochen. Den Reis einstreuen und in den ersten 2 Minuten einmal vorsichtig umrühren. Danach bei mittlerer Hitze 10 Minuten und bei niedriger Hitze weitere 8 bis 10 Minuten garen. Der Reis soll weich, saftig und leicht suppig sein, aber nicht trocken. Falls die Flüssigkeit zu schnell verschwindet, etwas heißes Wasser nachgießen.
Daran erkennst du es: Die Reiskörner sind weich; der Reis bleibt saftig und leicht suppig.
Für das Alioli den Knoblauch mit einer Prise Salz im Mörser fein zerreiben. Das Eigelb einarbeiten. Das Olivenöl zunächst tropfenweise, später in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren einarbeiten, bis eine dicke Creme entsteht. Den Zitronensaft unterrühren und mit Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Alioli ist dick, glatt und cremig.
Wichtig: Das Rezept enthält rohes Eigelb; die Alioli frisch zubereiten und bis zum Servieren kühl halten.
Den Reis 5 Minuten ruhen lassen. Den beiseitegestellten Fond erhitzen und den Fisch darin kurz erwärmen. Den Reis zuerst mit Alioli servieren. Den Fisch auf einer separaten Platte anrichten und mit etwas Fond beträufeln.
Daran erkennst du es: Der Reis hat sich gesetzt, bleibt aber leicht suppig; der Fisch ist wieder warm.
Gut zu wissen
Die Ñoras nur kurz anrösten, bis sie duften. Sie sollen nicht dunkel werden, weil ein zu starkes Rösten Bitterkeit bringen kann.
Bomba oder Calasparra eignen sich besonders gut. Paella-Reis ist eine mögliche Alternative, kann aber etwas anders quellen und den Fond geringfügig stärker binden.
Morralla, also kleine Felsenfische und Fischkarkassen, ist beim Fischhändler oft auf Vorbestellung erhältlich. Gemischte Köpfe und Gräten von Dorade, Wolfsbarsch oder Meeräsche sind eine mögliche Alternative.
Der Fond schmeckt etwas paprikaartiger und weniger fruchtig.
Die Ñoras durch mildes Paprikapulver und geröstete Paprikapaste ersetzen und die Würzpaste wie beschrieben in den Fond einarbeiten.
Der Reis kann etwas anders quellen und den Fond geringfügig stärker binden.
Paella-Reis in gleicher Menge verwenden und die Flüssigkeit gegen Ende der Garzeit nach Konsistenz beurteilen.
Der Fond wird etwas milder.
Die gemischten Köpfe und Gräten wie die Fischreste säubern, anrösten und für den Fond verwenden.
Die Ñoras nur kurz rösten, bis sie duften, und anschließend sofort aus dem Öl nehmen.
Bei starker Bitterkeit den Fond nicht weiter mit den verbrannten Ñoras würzen; einen neuen Würzansatz mit der vorgesehenen Alternative herstellen.
Den Reis während der Garzeit beobachten und bei zu schneller Verdampfung etwas heißes Wasser nachgießen.
Etwas heißes Wasser unterheben und den Reis bei niedriger Hitze kurz weitergaren.
Die Fischstücke knapp unter dem Siedepunkt gar ziehen lassen und vorsichtig herausheben.
Zerfallene Stücke vorsichtig portionieren und mit etwas Fond servieren.
Das Öl zunächst tropfenweise und später in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren einarbeiten.
Eine frische kleine Basis aus Eigelb und Knoblauch ansetzen und die getrennte Alioli langsam einarbeiten.
Häufig gefragt
Arroz caldero ist ein kräftiger, leicht suppiger Fischreis aus der Región de Murcia. Der Fisch wird häufig separat vom Reis serviert.
Als Ersatz eignen sich 1 TL mildes Paprikapulver und 1 EL geröstete Paprikapaste. Der Geschmack wird dadurch etwas paprikaartiger und weniger fruchtig.
Bomba oder Calasparra passen besonders gut. Paella-Reis ist eine mögliche Alternative, kann aber etwas anders quellen.
Der Fisch wird separat im fertigen Fond gegart und anschließend mit etwas Fond und Alioli angerichtet. So bleibt seine Struktur erhalten und der Reis leicht suppig.
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