Sopa de patatas aus La Vera

Warme Suppe aus La Vera

Eine schlichte Kartoffelsuppe aus der Extremadura mit Zwiebel, roter Paprika, Pimentón de la VeraGeschütztes spanisches Paprikapulver aus dem Gebiet La Vera in der Provinz Cáceres., Knoblauch, Petersilie und Brot als Einlage.

Zum Rezept
Sopa de patatas aus La Vera
Vorbereitung 15 Minuten
Kochen / Backen 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 1 Minute
Gesamtzeit ca. 35 Minuten
Menge 4 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Suppen
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Getreide, Kräuter und Gewürze, Wurzeln und Knollen
Prägende Zubereitungsverfahren Braten in wenig Fett, Kochen in Flüssigkeit, Sanftes Köcheln
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Kartoffeln garen direkt in der aromatischen Paprika-Zwiebel-Brühe und geben der Suppe Körper.
  • Das Pimentón wird abseits der Hitze eingerührt, damit sein Aroma erhalten bleibt und es nicht verbrennt.
  • Knoblauch, Petersilie und Kreuzkümmel werden als grobes Majado kurz vor Ende zugegeben und bleiben dadurch deutlich wahrnehmbar.
  • Das Brot wird erst in den Tellern mit heißer Suppe übergossen und bleibt als eigene Einlage erkennbar.

Diese eigenständige Sopa de patatas verbindet dünne Kartoffelscheiben mit einer würzigen Paprika-Zwiebel-Brühe. Pimentón de la Vera, Knoblauch, Petersilie und ein Hauch Kreuzkümmel geben der einfachen Suppe Tiefe; dünne Brotscheiben nehmen die heiße Brühe beim Servieren auf.

Die Suppe ist warm, würzig und leicht rauchig, mit weichen, aber noch formstabilen Kartoffelscheiben. Das Brot saugt Brühe auf und macht die Textur sämiger, während Petersilie und Knoblauch für frische, herzhafte Spitzen sorgen.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten

    Kartoffeln schälen und in etwa 3 mm dünne Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden. Paprika entkernen und ebenfalls in Streifen schneiden. Knoblauch und Petersilie grob hacken.

    • Möglichst gleichmäßig dünne Kartoffelscheiben garen gleichmäßiger.
  2. Zwiebel und Paprika dünsten

    Das Olivenöl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebel und Paprika mit einer kleinen Prise Salz zum Abschmecken bei mittlerer Hitze 6 bis 8 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Zwiebel und Paprika sind weich, aber nur leicht gefärbt.

    • Bei zu starker Hitze wird die Paprika unnötig dunkel und kann bitter werden.
  3. Brühe ansetzen

    Kartoffeln und Lorbeerblatt dazugeben und 2 Minuten mitdünsten. Den Topf kurz von der Hitze nehmen, Pimentón einrühren und sofort mit dem Wasser auffüllen, damit das Paprikapulver nicht verbrennt. Die 6 g Salz einrühren.

    2 Minuten
    • Das Pimentón nur kurz in der Resthitze des Topfes verrühren und unmittelbar ablöschen.

    Wichtig: Beim Auffüllen vorsichtig arbeiten, da der heiße Topf Dampf entwickeln kann.

  4. Suppe köcheln lassen

    Die Suppe aufkochen und anschließend bei mittlerer Hitze 15 bis 20 Minuten sanft köcheln lassen. Währenddessen können die Brotscheiben vorbereitet und der Mörser bereitgestellt werden. Die Kartoffeln sollen weich sein, aber noch ihre Form behalten.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kartoffelscheiben lassen sich leicht einstechen, zerfallen aber nicht.

    • Nur sanft köcheln lassen, damit die Kartoffelscheiben nicht zerbrechen.
  5. Majado einrühren

    Knoblauch, Petersilie, Kreuzkümmel und eine kleine Prise Salz zum Abschmecken in einem Mörser zu einem groben Majado zerstoßen. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit in die Suppe rühren.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Majado ist verteilt und die Suppe duftet deutlich nach Knoblauch und Petersilie.

    • Das Majado grob lassen, damit die Kräuter und der Knoblauch wahrnehmbar bleiben.
  6. Mit Brot servieren

    Das Brot in dünne Scheiben schneiden und auf vier tiefe Teller verteilen. Die heiße Suppe darüber schöpfen und eine Minute ziehen lassen. Sofort servieren.

    1 Minute

    Daran erkennst du es: Das Brot hat Brühe aufgenommen, ist aber noch als Scheibe erkennbar.

    • Das Brot erst unmittelbar vor dem Servieren in die Teller geben, damit es nicht vollständig zerfällt.

    Wichtig: Die Suppe sehr heiß servieren und beim Ausschöpfen vorsichtig arbeiten.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Pimentón vor dem Verbrennen schützen: Den Topf vor dem Einrühren des Pimentón kurz von der Hitze nehmen und unmittelbar danach mit Wasser auffüllen. So bleibt das Paprikaaroma rund und wird nicht bitter.
  • Kartoffeln formstabil halten: Die Scheiben gleichmäßig schneiden und die Suppe nur sanft köcheln lassen. Zu starkes Rühren oder sprudelndes Kochen kann die Kartoffeln zerbrechen.
  • Brot erst am Ende zugeben: Das Brot wird direkt in den Tellern mit heißer Suppe übergossen. Dadurch nimmt es Brühe auf, ohne während des Kochens vollständig zu zerfallen.

Zutatenwissen

Pimentón de la Vera

Das Paprikapulver prägt die Brühe. Süßes oder mild geräuchertes Pimentón passt zur beschriebenen Variante; süßes geräuchertes Paprikapulver ist eine mögliche Alternative, wird aber rauchiger.

Brot vom Vortag

Brot vom Vortag nimmt die Suppe besonders gut auf und bleibt beim kurzen Ziehenlassen besser strukturiert als sehr frisches Brot.

Sinnvolle Alternativen

süßes geräuchertes Paprikapulver

Die Suppe bleibt würzig und erhält eine deutlich rauchigere Note.

Pimentón de la Vera im gleichen Arbeitsschritt und in gleicher Menge durch süßes geräuchertes Paprikapulver ersetzen. Das Pulver trotzdem kurz abseits der Hitze einrühren und sofort ablöschen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Suppe schmeckt bitter oder das Paprikapulver riecht verbrannt.

Den Topf kurz von der Hitze nehmen, das Pimentón einrühren und sofort mit Wasser auffüllen.

Bei nur leichter Bitterkeit mit zusätzlichem Wasser verdünnen und vorsichtig nachwürzen. Stark verbranntes Paprikapulver lässt sich nicht vollständig ausgleichen.

Die Kartoffelscheiben zerfallen in der Brühe.

Gleichmäßig schneiden und nur sanft köcheln lassen; während der Garzeit möglichst wenig rühren.

Die Suppe als sämigere Kartoffelsuppe servieren und die Einlage nicht weiter umrühren.

Das Brot zerfällt vollständig und die Teller wirken breiig.

Brot erst beim Anrichten in die Teller verteilen und die Suppe unmittelbar darüber schöpfen.

Zusätzliches geröstetes oder frisches Brot separat reichen.

Servieren und kombinieren

  • Mit dünnen Brotscheiben: Die Suppe direkt über dünne Scheiben Brot vom Vortag schöpfen und eine Minute ziehen lassen, damit das Brot Brühe aufnimmt und als Einlage dient.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Suppe ohne Broteinlage vorbereiten und abgedeckt kühlen. Das Brot erst beim Servieren in die Teller geben.

Aufbewahren

Die Suppe ohne Brot vollständig abkühlen lassen, in einen dicht schließenden Behälter füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Brot separat lagern.

Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und vor dem Servieren gründlich erhitzen.

Einfrieren

Kartoffeln können nach dem Auftauen an Struktur verlieren; das Brot sollte nicht mit eingefroren werden.

Aufwärmen

  • Topf: Die Suppe im Topf bei mittlerer Hitze langsam erhitzen und gelegentlich vorsichtig umrühren. Nicht stark sprudelnd kochen lassen. Frisches Brot erst beim Servieren zugeben.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide: enthält

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Welches Pimentón passt zur Suppe?

Verwendet werden 4 g süßes oder mild geräuchertes Pimentón de la Vera. Als Alternative eignet sich süßes geräuchertes Paprikapulver, das die Suppe rauchiger macht.

Warum sollten festkochende Kartoffeln verwendet werden?

Festkochende Kartoffeln behalten beim sanften Köcheln besser ihre Form und zerfallen nicht so leicht in der Brühe.

Wann kommt das Brot in die Suppe?

Das Brot wird in dünnen Scheiben direkt auf vier tiefe Teller verteilt. Die heiße Suppe wird darüber geschöpft und das Brot nur eine Minute ziehen gelassen.

Aus unserer Küche

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