Safran verwenden
Safranfäden geben der Picada ein feines, warmes Aroma und eine charakteristische Färbung. Die angegebene kleine Menge sorgfältig abwiegen, da Safran intensiv ist.
Kartoffelguiso aus der Comunitat Valenciana
Sämiger valencianischer Kartoffelguiso aus Kartoffeln, Tomaten-Sofrito und einer aromatischen Mandel-SafranSafran ist ein kostbares Gewürz aus den getrockneten Narben des Safrankrokus und färbt Speisen intensiv gelb mit einem charakteristischen, würzig-herben Aroma.-Picada. Das fleisch- und fischfreie Gericht stellt die Kartoffel in den Mittelpunkt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Guisat de creïlles viudes ist ein schlichtes Kartoffelgericht aus der Comunitat Valenciana. In dieser Variante werden Kartoffeln in einem Tomaten-Zwiebel-Sofrito gegart und anschließend mit einer groben Picada aus Mandeln, Safran, Knoblauch und Petersilie gebunden. So entsteht ein sämiger Guiso mit kräftigem, zugleich bodenständigem Aroma.
Die Kartoffeln sind weich, aber möglichst nicht zerfallen, und liegen in einer sämigen, tomatig-roten Sauce. Geröstete Mandeln sorgen für nussige Tiefe, Safran für ein feines warmes Aroma und die Petersilie für einen frischen Abschluss.
Schritt für Schritt
Kartoffeln schälen und in etwa 1 cm dicke Scheiben oder halbe Scheiben schneiden. Zwiebel fein hacken, Tomaten halbieren, schälen und fein reiben. Eine Knoblauchzehe für das Sofrito und zwei für die Picada beiseitelegen.
Daran erkennst du es: Kartoffeln und Zwiebeln sind gleichmäßig vorbereitet; die Knoblauchzehen sind für die beiden Zubereitungen getrennt.
Olivenöl in einer breiten Kasserolle bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebel etwa 7 Minuten weich dünsten. Die erste Knoblauchzehe fein hacken, zugeben und 1 Minute mitbraten. Die geriebenen Tomaten einrühren und den Sofrito etwa 10 Minuten einkochen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist weich und der Tomaten-Sofrito wirkt eingedickt, nicht mehr wässrig.
Kartoffeln in die Kasserolle geben und vorsichtig mit dem Sofrito vermengen. Wasser und 6 g Salz aus der Gesamtmenge angießen. Alles aufkochen, dann bei kleiner Hitze 20 bis 25 Minuten sanft garen, bis die Kartoffeln fast weich sind.
Daran erkennst du es: Ein Messer gleitet fast vollständig in die Kartoffeln, ohne dass die Scheiben zerfallen.
Während die Kartoffeln garen, die zwei übrigen Knoblauchzehen, Petersilie, Safran, Mandeln und das restliche Salz im Mörser zu einer groben, aromatischen Paste zerstoßen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind zu einer groben Paste verbunden; einzelne Mandelstückchen dürfen sichtbar bleiben.
Die Picada in den Kartoffelguiso rühren und weitere 5 Minuten sanft köcheln lassen. Die Kasserolle dabei gelegentlich vorsichtig rütteln, damit die Kartoffeln möglichst ganz bleiben und die Sauce durch ihre Stärke sämig wird.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sichtbar sämig und haftet leicht an den Kartoffeln.
Den Guiso vom Herd nehmen und 5 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Vor dem Servieren vorsichtig abschmecken und heiß aus der Kasserolle reichen.
Daran erkennst du es: Die Sauce hat sich leicht gesetzt und die Kartoffeln bleiben beim Schöpfen möglichst intakt.
Gut zu wissen
Safranfäden geben der Picada ein feines, warmes Aroma und eine charakteristische Färbung. Die angegebene kleine Menge sorgfältig abwiegen, da Safran intensiv ist.
Geröstete Mandeln verstärken die nussige Tiefe der Picada. Sie werden im Mörser nicht vollständig glatt verarbeitet, damit die Sauce aromatisch und leicht strukturiert bleibt.
Die Farbe wird stärker gelb und das Aroma erdiger; das feine Safranaroma wird nicht vollständig ersetzt.
Safran durch eine kleine Prise klar gekennzeichnetes Kurkuma ersetzen und dieses zusammen mit den Zutaten der Picada verarbeiten.
Die geriebenen Tomaten etwa 10 Minuten einkochen lassen, bevor Wasser und Kartoffeln dazukommen.
Den Guiso ohne Deckel noch etwas sanft köcheln lassen, sofern die Kartoffeln bereits gar sind.
Nur vorsichtig vermengen und die Kasserolle während des Köchelns rütteln, statt kräftig umzurühren.
Nicht weiter rühren und den Guiso kurz ruhen lassen; zerfallene Kartoffeln können die Sauce zusätzlich binden.
Den Knoblauch nur kurz mitbraten und anschließend direkt die geriebenen Tomaten einrühren.
Bei stark bitterem Geschmack das Sofrito neu ansetzen, da sich die Bitterkeit nur schwer ausgleichen lässt.
Eine zugängliche Variante für den Fall, dass Safran nicht verfügbar ist. Kurkuma färbt die Picada stärker gelb und bringt eine erdigere Würznote ein.
Häufig gefragt
Ja. Die vorliegende Variante nennt eine kleine Prise Kurkuma als klar gekennzeichnete Alternative. Sie färbt stärker gelb und schmeckt erdiger, ersetzt das feine Safranaroma aber nicht vollständig.
Die Picada soll grob und pastenartig sein. Einzelne Mandelstückchen dürfen sichtbar bleiben; sie muss nicht vollständig glatt gemahlen werden.
Die Kartoffeln vorsichtig mit dem Sofrito vermengen, nur sanft köcheln lassen und die Kasserolle gelegentlich rütteln, statt kräftig umzurühren.
Von den insgesamt 8 g Salz kommen 6 g mit dem Wasser in den Guiso. Das restliche Salz wird zusammen mit Knoblauch, Petersilie, Safran und Mandeln in der Picada verarbeitet.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …