Spinat gut ausdrücken
Nach dem Blanchieren den Spinat gründlich ausdrücken. So nimmt er das Majado besser auf und bringt weniger zusätzliches Wasser in die Pfanne.
Andalusisches Gemüsegericht
Würzige andalusische Hauptspeise aus blanchiertem Spinat und Kichererbsen mit einem sämigen Brot-Knoblauch-Majado.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Espinacas con garbanzos verbindet zarten Spinat und cremig-weiche Kichererbsen mit geröstetem Brot, Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprika und Essig. Das Majado bindet die Flüssigkeit und macht aus den einfachen Zutaten eine kräftige, eher trockene Gemüse-Hauptspeise.
Aromatisch nach geröstetem Knoblauch und Kreuzkümmel, mit süßlicher Paprikanote und milder Säure. Der Spinat bleibt weich und saftig, die Kichererbsen behalten etwas Biss, während das Majado eine dicke, leicht rustikale Sauce bildet.
Schritt für Schritt
Den Spinat gründlich waschen. Einen großen Topf mit Wasser aufkochen, den Spinat hineingeben und etwa 2 Minuten blanchieren. Abgießen, gut ausdrücken und grob hacken.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist zusammengefallen, aber noch grün.
Wichtig: Beim Abgießen vorsichtig mit dem heißen Wasser und Dampf umgehen.
30 ml Olivenöl in einer großen, tiefen Pfanne erhitzen. Das Brot darin von beiden Seiten goldbraun braten. Die geschälten Knoblauchzehen und die Kreuzkümmelsamen dazugeben und 1 bis 2 Minuten mitbraten, bis der Knoblauch duftet. Brot, Knoblauch und Kreuzkümmel herausnehmen.
Daran erkennst du es: Das Brot ist goldbraun und der Knoblauch duftet, ohne dunkel zu werden.
Brot, Knoblauch und Kreuzkümmel in einem Mörser zerstoßen. Essig, Paprikapulver, Salz und 100 ml Wasser einarbeiten, bis ein grobes, sämiges Majado entsteht.
Daran erkennst du es: Das Majado ist grob zerkleinert, sämig und frei von trockenen Brotstücken.
Das übrige Olivenöl in die Pfanne geben und den Spinat bei mittlerer Hitze 4 bis 5 Minuten unter Rühren anbraten. Die abgetropften Kichererbsen und die restlichen 50 ml Wasser hinzufügen.
Daran erkennst du es: Der Spinat ist heiß und gleichmäßig mit dem Öl überzogen; die Kichererbsen sind durchgewärmt.
Das Majado unterheben und alles bei kleiner bis mittlerer Hitze 12 bis 15 Minuten offen schmoren lassen. Mehrmals vorsichtig wenden, bis die Flüssigkeit weitgehend eingekocht ist und die Sauce dick am Spinat und an den Kichererbsen haftet. Abschmecken und heiß servieren.
Daran erkennst du es: Die Flüssigkeit ist weitgehend eingekocht und die dicke Sauce haftet am Gemüse und an den Kichererbsen.
Wichtig: Vor dem Servieren gleichmäßig durcherhitzen.
Gut zu wissen
Nach dem Blanchieren den Spinat gründlich ausdrücken. So nimmt er das Majado besser auf und bringt weniger zusätzliches Wasser in die Pfanne.
Sherryessig ergibt eine kräftigere, charaktervollere Säure. Milder Weißweinessig hält das Gericht zurückhaltender und weicher im Geschmack.
Die Säure wirkt milder und weniger nussig als bei Sherryessig.
Den Sherryessig im Majado im gleichen Volumen durch milden Weißweinessig ersetzen.
Den Spinat kräftig ausdrücken und das Gericht offen schmoren lassen.
Einige Minuten länger offen weitergaren, bis die Flüssigkeit weitgehend reduziert ist.
Brot, Knoblauch und Kreuzkümmel aufmerksam beobachten und herausnehmen, sobald der Knoblauch duftet.
Verbrannte Aromaten ersetzen; bitter gewordene Bestandteile lassen sich im fertigen Majado nicht zuverlässig ausgleichen.
Das Wasser portionsweise zugeben und nur so viel einarbeiten, bis eine sämige Masse entsteht.
Etwas länger offen schmoren lassen, damit die Gesamtflüssigkeit reduziert wird.
Eine zurückhaltendere Variante mit mildem Weißweinessig anstelle von Sherryessig.
Nach dem Abkühlen abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren gründlich erhitzen und bei Bedarf mit einem kleinen Schuss Wasser lockern.
Nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Die Textur von Spinat und der gebundenen Sauce kann nach dem Einfrieren und Auftauen weicher und wässriger werden.
Häufig gefragt
Nein. Verwendet werden 500 g gegarte und abgetropfte Kichererbsen. Sie können aus dem Glas, der Dose oder aus eigener Vorbereitung stammen.
Sherryessig schmeckt kräftiger und charaktervoller. Milder Weißweinessig ergibt eine zurückhaltendere Variante.
Die Flüssigkeit soll weitgehend eingekocht sein. Die Sauce soll dick am Spinat und an den Kichererbsen haften, nicht wie eine Suppe wirken.
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