Wildtauben einkaufen
Küchenfertige Wildtauben sind meist bei Wildhändlern, gut sortierten Metzgereien oder auf Vorbestellung erhältlich. Sie sollten bereits gerupft und ausgenommen sein.
Wildgeflügel, geschmort
Küchenfertige WildtaubenFleisch wildlebender Tauben, das als aromatisches Wildgeflügel verwendet wird. werden kräftig angebraten und anschließend langsam mit Zwiebeln, Knoblauch, WeißweinGeschützte französische Weinbrand-Spezialität aus einem festgelegten Gebiet, die durch doppelte Destillation und Holzreifung entsteht., Cognac und FondAromatische Flüssigkeit als Grundlage für Saucen, Suppen und weitere Zubereitungen. geschmort. Die Schmorflüssigkeit wird fein püriert und passiert, sodass eine konzentrierte Zwiebelsauce entsteht.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Paloma en salsa ist ein baskisches Wildgeflügelgericht mit langsam geschmorten Wildtauben und einer fein passierten Zwiebelsauce. Die Tiere werden zunächst gebräunt und anschließend mit Weißwein, Cognac, Fond, viel Zwiebel und Knoblauch gegart. Da Größe und Alter der Wildtauben variieren, richtet sich die Garzeit danach, wann die Keulen weich sind.
Die Sauce ist dunkel, aromatisch und samtig mit deutlichen Zwiebel- und Röstaromen. Das Fleisch der Wildtauben wird zart, während Weißwein und Cognac eine herbe, leicht warme Tiefe beisteuern.
Schritt für Schritt
Die küchenfertigen Wildtauben mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen und mit 1 TL Salz würzen. Zwiebeln schälen und in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen und grob hacken.
Das Olivenöl in einem schweren Schmortopf erhitzen. Die Wildtauben darin rundherum 8 bis 10 Minuten anbraten, bis die Haut kräftig gebräunt ist. Die Tiere kurz herausnehmen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist rundherum kräftig gebräunt.
Die Wildtauben mit der Brustseite nach unten wieder in den Topf legen. Den Weißweinessig darübergeben, Zwiebeln und Knoblauch darauf verteilen und den Topf abdecken. Bei kleiner Hitze etwa 20 Minuten schmoren lassen, bis die Zwiebeln weich werden.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und beginnen, sich mit dem Bratensatz zu verbinden.
Weißwein und Cognac nach und nach angießen und jeweils kurz einkochen lassen. Den Fond zugießen, sodass die Wildtauben etwa zu zwei Dritteln in Flüssigkeit liegen. Alles einmal aufkochen lassen.
Wichtig: Beim Ablöschen vorsichtig arbeiten, da die Flüssigkeit im heißen Topf spritzen kann.
Den Topf wieder abdecken und die Wildtauben bei sehr kleiner Hitze 2 bis 3 Stunden schmoren. Die Stücke gelegentlich kontrollieren; manche Tiere sind früher gar. Eine Wildtaube ist fertig, wenn sich die Keulen leicht eindrücken lassen. Fertige Tiere jeweils herausheben und abgedeckt warm halten.
Daran erkennst du es: Die Keulen lassen sich leicht eindrücken; einzelne Wildtauben können früher fertig sein.
Wichtig: Wildgeflügel vollständig durchgaren und fertige Tiere bis zum Servieren abgedeckt warm halten.
Die Schmorflüssigkeit mit Zwiebeln und Knoblauch mit dem Stabmixer fein pürieren und anschließend durch ein feines Sieb streichen. Die Sauce bei mittlerer Hitze 10 bis 15 Minuten einkochen lassen und mit dem restlichen Salz abschmecken.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist fein, sämig und leicht eingedickt.
Wichtig: Beim Pürieren heißer Flüssigkeit Spritzschutz verwenden und den Stabmixer vollständig eintauchen.
Die Wildtauben zurück in die Sauce geben und 5 Minuten darin erwärmen. Nach Wunsch im Ganzen oder längs halbiert servieren.
Daran erkennst du es: Die Wildtauben sind durchgehend heiß und vollständig gegart.
Wichtig: Vor dem Servieren prüfen, dass das Wildgeflügel vollständig durchgegart und heiß ist.
Gut zu wissen
Küchenfertige Wildtauben sind meist bei Wildhändlern, gut sortierten Metzgereien oder auf Vorbestellung erhältlich. Sie sollten bereits gerupft und ausgenommen sein.
Milder Wildfond unterstützt den Wildcharakter. Als Alternative funktioniert milder Fleischfond; die Sauce schmeckt dann etwas weniger wildtypisch.
Weißwein und Cognac nach und nach zugeben und jeweils kurz einkochen lassen, damit sich der Bratensatz löst und die Sauce nicht wässrig wird.
Die Sauce bleibt kräftig, schmeckt aber etwas weniger wildtypisch.
Den Fleischfond in derselben Menge verwenden.
Das Aroma bleibt ähnlich, kann aber etwas weniger weich und fruchtig wirken.
Brandy in derselben Menge verwenden und wie Cognac portionsweise einkochen lassen.
Wildtauben mit Küchenpapier trocknen und bei Bedarf portionsweise anbraten.
Die Tiere kurz herausnehmen, den Fond nicht weiter einkochen lassen und die Wildtauben portionsweise nachbräunen.
Nach dem Anbraten bei kleiner Hitze und mit geschlossenem Deckel schmoren.
Verbrannte Bestandteile entfernen und die Sauce nicht mit dem bitteren Bodensatz vermischen.
Die Tiere regelmäßig kontrollieren und erst bei weichen Keulen aus dem Topf nehmen.
Weitere Zeit bei sehr kleiner Hitze in der Sauce schmoren lassen und die Flüssigkeitsmenge beobachten.
Die pürierte Sauce durch ein feines Sieb streichen.
Die Sauce erneut erwärmen, nochmals fein pürieren und passieren.
Die fertigen Wildtauben längs halbieren und mit reichlich Zwiebelsauce anrichten.
Eine zugängliche Variante mit mildem Fleischfond anstelle von Wildfond.
Häufig gefragt
Meist bei Wildhändlern, gut sortierten Metzgereien oder auf Vorbestellung. Die Tiere sollten bereits gerupft und ausgenommen sein.
Ja. Milder Fleischfond funktioniert ebenfalls; die Sauce schmeckt dann etwas weniger wildtypisch.
Größe und Alter der Wildtauben beeinflussen die Garzeit. Die Tiere sind fertig, wenn sich die Keulen leicht eindrücken lassen.
Beides ist möglich. Im Ganzen wirkt die Präsentation rustikaler, längs halbiert lässt sich das Fleisch leichter portionieren.
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